Beiträge von Lutz K

    Hallo,


    auch die nächsten beiden Loks fallen unter "unverhofft kommt oft".

    Die beiden EMD GP38-2W von Athearn Genesis habe ich im Frühjahr aus einem Nachlaß heraus zu einem sehr anständigen Preis erwerben können:



    Sie stammen beide aus der 1. Auflage von 2012. Da sie noch 1,5V Mikroglühbirnchen haben, sollen diese durch LEDs ersetzt werden. Die neue Auflage von 2019 von Athearn Genesis hat zwar jetzt LEDs, aber die hiesigen Preise dafür sind, bedingt durch Trumpeltier und daß NOCH jemand mitverdienen möchte, schlicht durch die Decke geschossen.

    Beide waren als gebraucht deklariert, aber tatsächlich war es gut abgelagerte "Neuware".

    Hallo,


    bei mir ging es dann mit Modul #3 weiter:


    Auch hier wurde begrünt.












    Aus Gründen des Tranports konnten höhere Sträucher und kleine Bäumchen nur an und auf dem abnehmbaren Straßendamm gepflanzt werden.





    Auch unter der Brücke verschwand das blanke Holz.


    Das waren mit meine ersten Versuche mit Landschaftgestaltung. Es dürfte noch nicht optimal sein. Hilfe und Vorschläge daher willkommen.

    Hallo Thomas,


    auch die oben geschilderten Weichenbetätigungen lassen sich auf motorische Weichenantriebe anwenden. Siehe auch diesen Link hier: Erfahrung mit MP Weichenantrieben?

    Wie die motorischen Weichenantriebe dann wiederum angesteuert werden, das ist dann die Sache mit der Magie wie man Rauch einsperrt und am Entweichen hindert :zocken:

    Hardy , Du hast ihn in Hochdorf kennen gelernt, wiederum hat eine vollelektronische Weichenansteuerung bei seinem Schattenbahnhof Mussel Shoels ausgetüftelt. War es vorher eine Art "Weichenlotterie" gewesen (Der Kandidat hat 100 Punkte wenn er die richtigen Schalter findet...), so ist die Ein- und Ausfahrt jetzt für den User ganz bequem. Auf einem kleinen Weichenbildstellpult werden einfach 2 Taster gleichzeitig gedrückt. 1 Taster für das Aus- bzw. Einfahrgleis, den 2. für das Gleis in das man Ein- rsp. ausfahren möchte. Automatisch stellt sich dann die richtige Fahrstrasse ein und wird mit einer LED Lichterkette angezeigt. Die Anzahl der hier vorher verursachten Boosterabschaltungen ist auf "0" zurück gegangen.


    Bei US trägt man mehr Verantwortung und muß diese gewissenhaft ausführen und einhalten. Es gibt klare Anweisungen und auch hier Vorschriften, diese sind jedoch nicht idiotensicher. Des weiteren eine so ausgeprägte Vollkasko-Mentalität wie sie hierzulande regelrecht grassiert und alle Ausnahmezustände berücksichtigen will, gibt es dort nicht.

    Hallo Thomas,


    laß mich das langsam aufdröseln.


    Erst einmal so sieht das prinzipiell beim Vorbild aus. Hier im Bahnhof Jasper/AL bei der Canadian National aufgenommen. Andere Bahngesellschaften haben wiederum andere Weichenstellböcke, aber im Prinzip funktionieren sie fast alle so, daß eine 90° Drehbewegung in eine lineare Bewegung umgesetzt wird mittels der dann die Zungen der Weiche gelegt werden. Gleichzeitig wird dann eine Anzeigentafel oder Laterne ebenfalls um 90° mitgedreht.


    So funktioniert das:

    Für diese Art der Switch Stands (Weichenstellböcke) habe ich mich entschieden. Der Betätigungshebel ist nach unten abgeklappt und veriegelt damit gleichzeitig die Weichenzungen. Zum Legen der Weiche wird er waagerecht geklappt. Damit entriegelt man die Weiche und hat einen Hebel zum betätigen. Nach Legen der Weiche wird der Hebel wieder in der anderen Stellung nach unten umgeklappt und so gleichzeitig die Weiche wieder verriegelt.


    Im Modell habe ich mich zuerst für Switch Stands von Details West aus Weißmetall entschieden die eigentlich nicht funktionsfähig gedacht sind. Ich habe sie trotzdem zum funktionieren gebracht wobei ich das Rad noch einmal neu erfunden habe.



    Die Gußteile des Rahmens werden mit 0,5mm duchbohrt damit man die Welle für die Scheibe beweglich lagern kann. Die Welle wird unten rechtwinkelig umgebogen und am Ende eine Oese angeformt. Da hinein greift der von der "Stellschwelle" kommende Betätigungsdraht aus 0,5mm Messing. Die Betätigung der Anzeigetafel geschieht komplett oberirdisch (wie beim Vorbild auch). Zwecks leichterer Einstellmöglichkeit habe ich den Draht Z-förmig gebogen. So wird die Bewegung direkt von der Weichen abgenommen.



    Später habe ich auch Switch Stands von Central Valley aus Kunststoffspritzguß ausprobiert. Diese lassen sich einfacher kleben.





    Die Weichen selber werden durch "extraknackige" Kippschalter sowohl mechanisch als auch elektrisch betätigt.

    Die folgenden Bilder mögen das zeigen:


    Stellung 1





    Stellung 2

    Die Schalter haben so große Federkräfte, daß sie zuverlässig die Zungen an die Backenschienen drücken. Eine 100zentig fummelig genaue Ausrichtung des Stellmechanismus ist hier nicht erforderlich. Das übernehmen die elastischen Zwischenglieder in Form von Federwirkung der langen Hebel und Stelldrähte. Hebel- und Hookesche Gesetze eben. Und da es elektrische Schalter sind benutze ich sie gleichzeitig für die Herzstückpolarisierung.


    Wahrscheinlich werden jetzt einige ein gewisses Entsetzen empfinden. Wie einfach, wie primtiv und letzten Endes, wie zuverlässig diese Art der Weichenbetätigung funktioniert. Seit Jahren muß ich sagen.

    Hallo,


    dann ging es auf Modul #2 weiter:


    Spraeth & Cie erhielten auch eine neues Firmenschild (Kenner werden wissen wer hier ironisch zitiert wird; die Eingangsfrachten sind Zinkpellets, die Ausgangsfrachten Wertiges Metall). Als augenfälligste Veränderung ist auch hier mehr Grün zu nennen (nicht politisch, sondern Naturnachbildung). Da der Gebäudekomplex für den Transport abnehmbar bleiben muß, blieb hier nur die Stirnseite für die Nachbildung von Sträuchern und kleinen Bäumchen übrig.

    Die empfindlichen Geländer wurden endgültig durch selbstgebaute aus Bronzedraht ersetzt.

    Das Vordach erwies sich als teilweiser Mißerfolg. Für die älteren 40' Boxcars und Reefers ist es zwar profilfrei.





    Jedoch bei modernen Sessions mit ihren rollenden Kühlschränken ist es im Weg. Siehe Hinweis "Excess Height Car" (Wagen mit übergroßer Höhe) auf dem Kühlaggregat. Daher muß es leider wieder abmontiert werden.




    Auf der Laderampe sind erste Zeichen von Unordnung auszumachen.







    Auch hier war das Grünflächenamt tätig.

    Hallo Andreas,


    geht nicht gibt es (fast) gar nicht. Jetzt kommt die "Dutch Connection" zum tragen.

    Diese Achslagerbuchsen sind die gleichen wie sie auch bei der Roco BR50 vorhanden sind.


    Also warum eine Pendellagerung und eine gefederte Lagerung nicht auch so machen wie ich es bei der BR50 gemacht habe?*glu1*


    Siehe Umbauberichte dort:

    Hier sind 3 verschiedene Möglichkeiten abgebildet wie man eine Pendellagerung mit den originalen Roco Achslagerbuchsen ausführen kann.





    Als potentieller Autoschrauber hast Du auch unter aller Garantie einen Akkuschrauber. Für die Federn empfehle ich dann 0,3mm Bronzedraht (Neusilber und Stahl sind hier zu hart). Die Bohrung für die Federung des mittleren Radsatzes können hier auch größer, so 3 bis 4mm, sein wenn es das Fleisch am Rahmen hergibt. Das ergibt dann einen, wegen des größeren Duchmessers, eine weichere Feder weil hier mehr Länge an Federdraht untergebracht werden kann.

    Hallo,


    mittlerweile hat sich die Welt weitergedreht. Auch bei mir sind wieder einine neue Dieselloks hinzugekommen.


    Bei Händler meines Vertraune war noch diese Lok zueinem Sonderpreis zu haben. Eine EMD SD4-2W vom Importeur Intermountain.

    Vom Vorbild her ist das die 6-achsige Variante der schon vorher vorgestellten GP40-2W. Ebenfalls 3000hp aber auf 6 Achsen verteilt. Beim Vorbild war die SD40-2 eine sehr erfolgreiche verkaufte Lok:

    1268 Stück des Vorgeängers SD40
    3982 Stück SD40-2 einschliesslich der Canadian Wide Cabs

    312 Stück der Tunnelversion SD40-2T mit geänderter Kühlluftführung für die tunnelreiche SP

    Einige SD40-2 wurden später für Brasilien auf Meterspur umgebaut und erhielten dafür 4-achsige Drehgestelle.






    Kopfzerbrechen machten zuerst einige lose Zurüstteile in der Verpackung. Wie es sich dann heraus gestellt hat waren es Abdeckungen für die Lüfter. Im Lauf der Bauzeit gabe es Änderungen bei der Ausführung der Lüfter und mit diesen beiliegenden einseitig schwarz lackierten Ätzteilen lassen sich spätere Bauserien der Lüfter darstellen. Sie waren bei ettlichen Loks auch in gemischter Form zu finden.





    Gedacht um das schon früher angeschaffte Päärchen GP40-2Ws zu einem 3er Consist zu ergänzen.





    Die Bordelektrik in Form der Hauptplatine bot diesmal keine Überraschungen und so konnte in die vorhandene MTC21 Schnittstelle ein entsprechender Decoder (Tsunami Econami NEM 21MTC) einfach eingesteckt werden. Der große Zimo Gartenbahnlautsprecher mit 2 13x18mm Chassis fand ebenfalls bequem Platz.

    Die Lichtfunktionen habe ich funktionstastenarm programmiert:

    - Wenn die Lok aufs Gleis gestellt wird geht automatisch die Kabineninnenbeleuchtung an; dafür verschwende ich keine extra Funktionstaste.

    -Wenn die Lok in Bewegung ist, geht sofort automatisch das Kabinenlicht aus und bei Stillstand wieder an.

    Wird das Licht mit f0 eingeschaltet:

    - Stirnscheinwerfer vorne abgeblendet ein

    - Nummerschildbeleuchtung ein

    - Ditchlights bleiben aus

    Siehe Foto oben





    Lok fährt vorwärts:

    - Kabinenlicht aus

    - Stirnscheinwerfer aufgeblendet

    - Nummerschildbeleuchtung bleibt an, egal welche Fahrtrichtung

    - Ditchligths an





    Für die Fahrtrichtung rückwärts:

    Lok steht:

    - Kabinenlicht ein

    - Scheinwerfer hinten abgeblendet ein

    - Ditchlights aus





    Lok fährt rückwärts:

    - Kabinenlicht aus

    - Scheinwerfer aufgeblendet

    - Ditchlights an


    Wenn man nicht unbedingt auf Funktionstastenhype steht erspart man sich so eine Menge Knopfdrückerei während des praktischen Fahrbetriebs. Des weiteren habe ich hier auch die anderen Geräuschfunktionen automatisiert. So sind Sicherheitsventile der Luftbehälter, Klospülung (die Loks haben Toiletten eingebaut), Lüfter, Bremsenquietschen, Gequatsche etc. alle vorhanden ohne daß man sich darum kümmern muß. Anderenfalls könnte ich hier mit Leichtigkeit die üblichen 28 Funktionstasten modisch korrekt behypen. Dann möchte ich aber diejenigen von Euch sehen welche die Licht- und anderen Signalfunktionen während des Fahrbetriebs immer korrekt durchführen.

    Hallo Friedrich,


    ich denke Du solltest Dich für die Straßenbrücke nicht rechtfertigen müssen. Das hast Du nicht nötig. Hauptsache Dir gefällt es und wenn es einigen anderen nicht gefällt, ja dann haben die eben Pech gehabt. +><

    Hallo,


    lange war sie von Peco angekündigt, jetzt ist sie da:


    dsc01363plkzt.jpg

    Als Mitsendung aus Great Brexit hat mich diese DKW 55,-€ gekostet.





    dsc013664fjqc.jpg

    Bislang hatte Peco seine Weichen in 2 Ausführungen geliefert: Insulfrog und Electrofrog. Insulfrog stand für die einfache isolierte Ausführung das Herzstücks bei der die stromlose Lücke minimiert war. Electrofrog war die polarisierbare Ausführung.

    Beide Ausführungen sind jetzt durch eine einheitliche Ausführung namens Unifrog ersetzt worden. Diese neue #6 DKW hat die neuen Herzstücke schon. Ab Werk ist das Herzstück isoliert, es ist aber ein Anschlußdraht angelötet mit dem das Herzstück bei Bedarf polarisiert werden kann.

    Die elektrische Lücke beträgt hier 21mm und bei polarisierten Herzstück reduziert sich das auf 4mm. Das sind die sichtbaren langen Kunststoffabschnitte vor dem Herzstück.








    dsc01368nbk0k.jpg



    dsc01367e2j7b.jpg

    Der Mittelbereich der DKW. Im Gegensatz zu Weinert hat man hier mehr mit Kunststoff gearbeitet und teuere Gußteile vermieden. Die Zungen sind hier traditionell aus Neusilberblech geformt.





    dsc01375n8k7k.jpg

    Die DKW ist etwas über 30cm lang. Nach Werksangaben 305,7mm. Herzstückwinkel 9,5° ist auch gleich Weichenwinkel.





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    Gemessen mit einem Stahlineal aus Friedensproduktion nach TGL 3515.





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    Erste Rollversuche mit Drehgestellen. Hier ein gefedertes Kadee DG mit Kadee Radsätzen (RP25/110 Räder)





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    Bachmann DG mit Thomschke Radsätzen, ebenfalls RP25/110 Räder.


    Bei allen diesen Rollversuchen war ein Einsinken der Räder in die Herzstücke nicht zu beobachten, allenfalls durch die Konizität (3°) der Radlaufflächen war beim festen Aufdrücken auf die DG ein kleine Unebenheit zu spüren. Das ist jedoch durch die Form des Radreifenprofils bedingt, kommt auch beim Vorbild vor und ist nicht zu vermeiden.





    dsc01372j2jfi.jpg

    Der Thomschke Radsatz im sog. führungslosen Bereich.

    Auf die Spitze getrieben: Extra herbeigeführte gewaltsame seitliche Auslenkung dieses Radsatzes ergaben schlimmstenfalls ein Auflaufen das Spurkranzes auf die Herzstückspitze. Ein Weiterschieben gegen den Widerstand liessen das Rad wieder in die richtige Spur kommen.





    dsc01374w5k5w.jpg

    Das Bild zeigt den Wechsel des Rades von der Spitze zum gegenüberliegenden Schienenprofil. Das 2,8mm Rad ist breit genug um das ohne Einsinken bewältigen zu können.





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    Des gleichen beim Herzstück.





    Der Vollständigkeit halber, was hier nicht funktioniert sind Radsätze mit einem Traditionsmaß von 14,3mm oder gar noch enger innen:

    dsc01377foklc.jpg


    dsc0137844jza.jpg


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    dsc0138112kcz.jpg

    Es bleibt überall hängen, klemmt entweder oder klettert auf.



    Diese Weiche ist definitiv nur für Radsätze nach Norm NMRA S-4.2 befahrbar. Eine Toleranz für ältere Radsätze ausserhalb der aktuellen Normen gibt es hier nicht.




    Zum Schuß ein aktiver Befahrbarkeitstest just for Fun (aus Spaß an der Freud):

    [Video]

    [/Video]

    Die DKW wurde zum Testen wie aus der Packung ohne irgendwelche Änderungen provisorisch mit 2 Krokokabeln angeschlossen.

    Die Trix T3 hat auf 2,8mm Breite reduzierte Räder mit nur 0,5mm hohen Spurkränzen und die Radsätze haben ein Innenmaß von 14,5mm. Sie entsprechen damit der NMRA S-4.2 rsp. der aktuellen NEM 310.



    Mein Fazit:

    Diese DKW ist steng nach Norm NMRA S-3.2 mit nur geringen Toleranzen gefertigt. Sie ist ausschliesslich für den Betrieb mit Radsätzen nach NMRA S-4.2 und RP25/110 Radprofilen gedacht.


    Mit NEM 310 Radsätzen nach aktueller Norm, d.h. wenn sie ein Mindestinnenmaß von 14,4mm aufweisen, lässt sich die DKW ebenfalls betriebssicher befahren. Als Einschränkung ist die Herzstücktiefe von 0,9mm zu nennen welche dann realistisch eine max. Spurkranzhöhe von 0,8mm zulässt. Bei größerer Spurkranzhöhe wird dann das Rad durch den im Herzstückgrund auflafenden Spurkranz angehoben und der Lauf wird holperig.

    Hier bekommt man eine schon lange gewünschte Ergänzung des US Gleisystems in Code83 von Peco in betriebssicherer Ausführung zu einem annehmbaren Preis.


    Auch hier habe ich Verbesserungspotential gefunden. Zuerst aber ein Blick auf das Vorbild:

    https://www.ez2rail.com/switch…railway-rail-frog-85-num3

    Und genau so ein Herzstück aus Manganstahlguß hat man bei Peco nachgebildet. Aus funktionstechnischen Gründen hat man bei Peco das Herzstück jedoch aus einer Kombination von Neusilber und Kunststoff gefertigt. Ziel war auch bei nicht polarisierten Herzstück die stromlose Lücke so kurz wie möglich zu halten. Daher ist im Modell bei Peco das Herzstück nicht aus einem Stück gegossen, sondern aus mehreren Stücken mit Isolierung dazwischen gemacht worden.

    Desgleichen verhält es sich auch mit dem Mittelteil der DKW. Auch hier ist das Vorbild bei den Herzstücken aus Manganstahlguß zu suchen. Über das Aussehen sollte man dann sprechen wenn die Weiche eingebaut, eingeschottert und farblich gealtert ist.




    dsc0138521k6f.jpg

    Die Gelenkzungen erhalten ab Werk in der Regel ihre Stromversorgung über das Gelenk und/oder durch das Anliegen an der jeweiligen Backenschiene. Das funktioniert im Neuzustand ganz gut. Aber wenn die Weiche erst einmal eingebaut, eingeschottert oder gar farblich nachbehandelt wurde, ist es Essig mit einer zuverlässigen Stromversorgung der Gelenkzungen. Staubflusen, Schotterkleber und Farbe sind die Hauptursachen dafür. Auch alle deutschen Modellbahnweichen mit Gelenkzungen sind von diesem Problem betroffen.

    Hier habe ich Durchbrüche in die Stege im Schwellenrost gemacht um die zusätzliche Verkabelung schon vor dem Einbau anzubringen.





    dsc01386y9jz8.jpg

    Insgesamt 8 kurze Stücken aus flexibler schwarzer Decoderlitze verbinden jetzt die Weichenzungen mit den Backenschienen. Damit umgeht man die o.a. Unwägbarkeiten.

    Das wird hinsichtlich der Stromversorgung nie wieder Ärger machen.





    dsc01391lxj86.jpg

    Weiter habe ich die Stromversorgung der Herzstücke verändert. Ab Werk war vorgesehen nur die isolierte Herzstückspitze (siehe 1. Bild in diesem Beitrag) wechelseitig mit Strom zu versorgen. Um das noch weiter zu verbessern, habe ich die Strombrücken der Flügelschienen durchtrennt. Die Flügelschienen von Weichenmitte bis zu Herstück sind nach wie vor dauernd mit den jeweiligen Backenschienen elektrisch verbunden.

    Die Flügelschienen hinter dem Herzstück wurden jetzt elektrisch dem Herzstück zugeschlagen. Ebenso die äusseren Teile des Herzstücks, die ab Werk dauernd stromlos gewesen waren. Die stromlose Lücke ist damit auf ein Minimum reduziert (siehe 2. Bild in diesem Beitrag).

    Hallo,


    die geplatzte Flasche war halt Künstlerpech.


    Als nächster Schritt kam dann Farbe ins Spiel.





    Bislang waren die Gleisprofile nicht gealtert weil eben im Inneren des Gebäudes. Das wird aber noch nachgeholt.





    Es cwurde hier noch etwas mehr Grün eingebracht. Endlich konnte ich das schon vor Jahren gekaufte Woodland Zeugs einmal ausprobieren.

    NN Furniture Inc. hat ein neues gut sichtbares Firmenschild bekommen damit für den jeweiligen Bediener keine Zweifel mehr aufkommen.

    Das Ziegelgebäude von Flats Cold Storage wude überholt und verstärkt. Es hat durch die wiederholten Transporte lose im Auto doch etwas gelitten. Auch hier ein neues Firmenschild und eine farbliche Auffrischung.





    Meine ziemlich ersten Versuche mit dem Woodlands Material gemischt mit Polak Büschen.

    Hallo Wolfgang K,


    das ist der Loop Yard der auch hier im Forum schon einmal heftig diskutiert wurde. Nur ein paar kurze Informationen dazu:

    Erbauer ist Uwe S. und alle Weichen, Kreuzungen und DKWs sind im totalen Selbstbau entstanden.


    Schon allein die 15 Bogenkreuzungen mit ihren unterschiedlichen Radien erfordern den Selbstbau.





    Eine der DKWs in der Ein- und Ausfahrtgruppe.





    Alles ist streng nach den Normen der NMRA S-3.2 gebaut und erfordern Radsätze die wirklich der Norm NMRA S-4.2 entsprechen. Hat man beides zusammen, so passt und spielt beides mit sehr engen Toleranzen auch zusammen und man hat eine sehr große Betriebssicherheit mit einer Entgleisungsrate kleiner als 0,01% was ja auch Sinn und Zweck der Normen ist.

    Hallo,


    das meiste dürfte nicht bekannt sein, aber so sah es auf der anderen Seite des Horizonts aus:


    dsc02385umj92.jpg





    dsc02386svjgs.jpg

    Ausfahrt einer der kürzen Züge, nur 7m, aus Mussel Shoels.





    dsc02372v9jbq.jpg

    Ausfahrt eines 12m Zuges aus dem Loop Yard. Das Ende des Zuges ist direkt über dem 1. Wagen hinter den 3 Loks zu sehen. Es befinden sich in der mitte des Zuges noch 2 weitere Loks als Helper. Alle Loks sind übrigens angetrieben, sonst geht es nicht.





    dsc02405cqkyr.jpg

    Es waren neben den bekannten Fremo H0Re, Fremo:87, Fremo Puko, Fremo SWD Division auch die neugegründete Fremo Brio Fraktion vertreten. Hier während der heißen Planungsphase abgelichtet.





    dsc02402hsky1.jpg

    Kaum gegründet, schon die ersten Probleme, nämlich 2 gleiche Wagennummern. Das wird ganz bestimmt noch einen schier endlosen Diskussionsbedarf nach sich ziehen.

    Und noch ist nicht geklärt ob intensiv ausgelebter Spaß als auch Humor und Lachen (Karl mei Zwerchfell!) mit den Vereinszwecken des Fremo vereinbar ist. *#'

    Hallo,


    es folgte dann noch im Herbst das Wild South Treffen zusammen mit dem Verein Stuttgart Modelrailroaders in Leonberg:

    Wo sich Flats ganz bescheiden fast am Ende einer langen Branch (Nebenbahn) einfügte.





    Das für das Treffen gewählte Zeitalter war Antik, d.h. die Übergangszeit von Dampf zu Diesel. Hier konnte man nach Herzenslust Dampfer einsetzen als auch die erste Generation Dieselloks.



    Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Da zu künftige Sessions der SWD auch in Modern gefahren werden, war es an der Zeit sich einma Gedanken über modernere Gebäude zu machen. Bislang war Flats ja auch von seiner Ausgestaltung her in den 1940er Jahren angesiedelt. Im Lauf der Zeit sind einige Gebäude verschwunden und durch modernere Nachfolger ersetzt worden.


    Die Winterpause wurde daher für Veränderungen an Flats genutzt.


    Eine der Überlegungen betraf das Kühlhaus aus Ziegelsteinen auf Modul #.

    Jedenfalls wurd unabhängig davon die Landschaft weiter begrünt. Die Gebäude erhielten ebenfalls gut lesbare große Firmentafeln. So wie gezeigt wird das das Modul #1 in Antik weiterhin auf Treffen erscheinen.

    Für modernere Treffen wird das bisherige Kühlhaus jedoch durch ein neues Gebäude ersetzt. Hier schwebt mir eine Industriehalle in Leichtbauweise vor. Da in den USA Platz in Industriegebieten für gewöhnlich mehr als genug vorhanden ist, geht man in die Fläche und nicht in die Höhe. So entstehen praktisch ebenerdige 1-stöckige Hallenkomplexe in riesiger Ausdehnung. Für eine Modellnachbildung so ziemlich kontraproduktiv, frisst viel Platz und man sieht nur die Dächer.

    Also überlegen was man sinnvoll darstellen kann. Hier kam als logische Lösung nur ein reliefartiges Hintergrundgebäude in Frage. Uns interessieren von dem ganzen Riesenkomplex ja nur die Ladestellen am Gleis.





    Eine der ersten Maßnahmen war das Einschottern das bislang im Inneren des Ziegelgebäudes liegenden Gleises. Damals habe ich mit das Schottern gespart weil nicht sichtbar.

    Ferner gibt es jetzt eine Absturzsicherung in Form eines Prellbocks. Weil die Module für den Transport übereinander gestapelt werden, kann der Prelbock nicht am äussersten Ende stehen, sonst käme er mit dem Stirnbrett in Konflikt.





    Bei der Gelegenheit wurden auch schadhafte Stellen am Schotterbett nachgebessert.

    Des weiteren gibt es jetzt eine durchgehende Holzleiste zwischen den beiden Gleisen. Diese dient bei Antik technisch zur Fixierung des Ziegelgebäudes und bei Modern soll sie einen Betonsockel darstellen. Ein oben darauf gesetzter Maschendrahtzaun wäre vorstellbar.

    Hallo,


    bei modernen Sessions kommen auch solche rollenden Schrankwände zum Einsatz:

    86' (26,2m) Boxcar speziell für Automobilteile.





    Damit diese nicht an der Ecke der Laderampe hängen bleiben wurde die Ecke abgeschrägt.





    Ein ersetzter Weichenstellbock. Dieser hier ist aus Kunststoff und lässt sich bei evtl. Beschädigungen hoffentlich wieder kleben. Der Vorgänger aus Weißmetall liess sich nicht und Lötversuche wurden mit einem Blobb quittiert.





    Das nächste Treffen 2018 in Wolfersweiler wurde anstandlos über die Bühne gebracht.





    Von dieser Seite sieht man Flats sehr selten.







    Auf Wunsch von Hardy wurde für eine Fotosession Flats so ziemlich komplett auf Canada getrimmt.

    Hallo,


    es erfolgte dann im gleichen Jahr eine Teilnahme am SWD Sommertreffen in Ubstadt-Weiher:


    Ganz bescheiden fügt sich Flats in das Arrangement ein.


    Hardy hat hier ein Filmchen über die Rangierarbeiten in Dixie Springs und Flats während einer Betriebssession im Zeitrafferverfahren gemacht. Wie man siegt wird modern gefahren und bis auf die Lok, meine Genset, sind fast alle Wagen geliehen.

    Da bei der SWD auch moderne Sessions gefahren werden war das der Grund mir nach und nach einen Bestand an modernem Rollmaterial aufzubauen.





    Nach Ubstadt habe ich wieder angefangen die Landschaft auszubauen. Da der Landschaftbau nun einmal nicht zu meinen Stärken gehört bleibt es recht bescheiden in dieser Hinsicht.





    Segment #5 von oben wie es grüner wird. Da sollten noch ein paar Büsche und Gestrüpp gepflanzt werden. Kleben sollte klassisch mit Weißleim erfolgen.





    Wo man dann die Weißleimflasche so richtig am drücken dran am tun war:

    Platzte diese in aller Gründlichkeit.

    Auf dem Modul war ein riesiger See aus Weißleim, die Finger voll mit Weißleim, auf der Kleidung Weißleim, auf dem Boden und ... :verrueckt:

    Schnelles Handeln war angesagt. Erst einmal die geplatze Flasche draussen in der Mülltonne entsorgen. Hände waschen, verschmutzte Kleidung ausziehen und gleich ins wasser zum Einweichen. Spachtel, Eimer mit Wasser, ein alter Küchenschschwamm, Küchentücher u.v.m. besorgen. Den See so gut es ging trockenlegen, Gleise abwischen und sich dann ganz schnell etwas einfallen lassen. Die Büsche und Grasmattenstücke von Polak waren gerade in Reichweite greifbar. Diese wurden dann ziemlich wahllos auf das Modul geknallt. :wacko:





    Am Abend des nächsten Tages sah alles gar nicht mehr so schlimm aus. So habe ich denn ein Stimmungsfoto gemacht:

    Da hinter der Lok war das Epizentrum.





    Weitere Maßnahmen betrafen die Bürokratie und den Komfort. Es wurde aus einem vorhandenen Brett von 120 x 20cm eine anschraubbare Ablage geschaffen. Platz für die Wagenkarten, Frachtzettel, Fredis, die Digitalzentrale*, eine Lampe als auch für die Teetasse.





    Eine nette Bastelei am Rande, eine Werbetafel für Santa Fe Popcorn. Die Vorlage hat mir Patrick gemacht, indem er eine spiegelverkehrt auf Papier gedrucke Vorlage direkt auf eine kleine Holzplatte übertragen hat.



    * Ich nehme immer eine meiner Zentralen zum Dispatchen von Fredis auf Treffen mit. Nicht daß mir meine Vereinskollegen noch in Ohnmacht fallen weil Fredis selbstständig und vermeintlich eigenmächtig dispatcht werden. Das ist bei der SWD gängiger Standard.

    Hallo,


    wichtiger waren danach die kleinen Änderungen:

    So erwiesen sich die Brückengeländer als sehr empfindlich. Hier habe ich jeweils ein Stück 0,8mm Messingdraht oben auf die Pfeiler geklebt.





    Nach grau lackieren waren diese Verstärkungen unauffällig und so als ob sie schon immer dahin gehörten.





    Weiters habe ich noch fehlende Weichenstellböcke nachgerüstet, hier ein anderes Fabrikat aus Kunststoff. Ich habe die Anzeigentafel ebenfalls funktionsfähig gemacht.





    Eine Aufnahme vom Vorbild. Die Stell- und Anzeigenmechnik ist anders als wie bei uns.

    Hallo,


    dann war es so weit, meine unfertige Heimanlage Flats nahm an einem Fremo Modultreffen teil:

    2017 waren bei dieser Veranstaltung in mehrfacher Hinsicht Premieren zu verzeichnen. Für die Southwest Division war es 2017 der Veranstaltungsort Wolfersweiler im Saarland. Für das Saar land das erste Fremo Modultrffen überhaupt. So wichtig, daß der Saarländische Rundfunk ein Fernsehteam schickte welches eine Reportage erstellte. Für mich war es das erste Modulreffen mit eigener Anlage. Für Flats des erste mal in der Öffentlichkeit.





    Die tiefstehende Abendsonne ließ einen Eindruck von Feierabend entstehen während draussen vor der Halle der Grill angeheizt wurde.





    Auf dem bislang noch nicht bebauten Anschlußgleis auf Segment #4 wurde provisisorisch eine Piggyback Rampe eingerichtet die für Betriebsaufkommen sorgte.





    Ein bischen aus der Zeit gefallen ist Eddylaine, gut daß ich passendes Rollmaterial dabei hatte.





    Der "undenkbare" Epochenwechsel war hier Realität geworden.

    Hallo,


    die Vorbereitungen die Hausanlage für Fremo Treffen fit zu machen liefen dann weiter.


    Da zu gehörten dann auch neue Beine um auf die Normhöhe von 130cm der SOK zu kommen. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Jürgen & Sohn welche mir eine große Hilfe beim Bau der Beine waren.

    Die Konstruktion der Beine wurde grundsätzlich übernommen und sie entstanden aus amerikanischer Douglasie.





    Die Elektrik Untertage wurde angepasst, besonders hinsichtlich der Verbindungen zu den Nachbarmodulen.

    Mir ist auch klar, daß dieses Bild ein Schlag in den Solarplexus für diejenigen darstellt, welche ihre Kabel mit Lineal und Winkelmesser verlegen. Es gibt hier für jede Fahrschiene einen zentralen Einspeisepunkt. Von dort gehen strahlenförmig alle weiteren Anschlüsse und Einspeisungen ab. Die große Zahl der Drähte erklärt sich daraus, daß jedes Schienenstück separat über Kabel mit Strom versorgt wird. Schienenverbinder sind z.T. gar nicht vorhanden und wenn doch, dann dienen sie lediglich der mechanischen Verbindung.

    Die Weichenherzstücke sind alle örtlich mit dem (Um-)Schalter verdrahtet. Auch hier möglichst kurze Kabelverbindungen in separaten Unterbezirken für jede Weiche einzeln. Das erleichtert trotz vermeintlichen Chaos die Fehlersuche ungemein. Vor der Inbetriebnahme wurde jedes Gleisstück mit dem Durchgangsprüfer auf seine el. Verbindung mit dem zentralen Einspeisepunkt hin überprüft.

    Für die feste Verdrahtung habe ich einfachen Klingeldraht genommen, die Weichenzungen als beweglicher Teil mit Litze.

    Die Verbindungsleitungen zu den Nachbarmodulen sind 2,5mm² Litze aus dem KFZ-Bereich.





    Huch was ist das jetzt ungewohnt hoch. Die Beine haben sich grundsätzlich bewährt, sind aber ein Overkill und nehmen ein gewisses Transportvolumen ein:


    Es fehlt noch der Anglerstuhl welcher zum Fremo SWD Survival Kit gehört.

    Hallo,


    Foe Forumsoftware meldet mir:

    "Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 365 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Bitte erstellen Sie ggf. ein neues Thema."


    Frage an Euch:

    Habt Ihr Interesse wenn ich diesen Thread hier weiter fortführe?