Hallo,
Betonstrassen gab es im Prinzip nur in den USA. Dort seit 1891verbreitet anzutreffen.
Bei Provinzialstrassen in der Epoche 2 waren es eher a) Pflasterung oder b) Makadam https://de.wikipedia.org/wiki/Makadam
Hallo,
Betonstrassen gab es im Prinzip nur in den USA. Dort seit 1891verbreitet anzutreffen.
Bei Provinzialstrassen in der Epoche 2 waren es eher a) Pflasterung oder b) Makadam https://de.wikipedia.org/wiki/Makadam
Hallo Martin,
ich sehe gerade, das Netzgerät ist fest im Modul installiert. Für zu Hause und privat ist das i.O.
Aber für Fremo Treffen nicht. Da wäre ein rückstromsicherer Spielzeugtrafo das gegebene.
Hallo Carl-Martin,
die Seite ist Dir bekannt? https://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=604
Nicht alle 94er hatten hinten die zusätzlichen Rangierertritte und Griffe dafür. Und auch die Tritte vorne waren unterschiedlich.
https://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=142 Siehe Bild #26
Hallo,
So sah sie tatsächlich aus: https://www.dampflokomotivarchiv.de/index.php?nav=…mage&position=1
Mit dem Öffnen des ESU Modells würde ich warten bis die Garantiezeit abgelaufen ist. Die dürfte im Inneren vermutlich so verbaut sein, daß selbst gestandene Feinmechaniker fluchen.
Meine 2 €ent dazu
Hallo Detlev,
ja genau das. Es geht auch mit aussen liegenden Zahnkranz.
Hallo Axel,
du bist nicht der einzige:
Dann bei Deinem Rotary, mache Dir einmal die statischen Kräfte im gekippten Zustand klar. Wie stabilisiert sich der Dumper mit einem Wagen im gekippten Zustand? Wie werden die Erdanziehungkräfte hier abgefangen?
Alle Rotary Dumper die ich bislan gesehen habe, Vorbild und Modell, haben einen Vollkreis als Portale.
Hallo,
Anno 1969 war die damals im letzten Jahrhundert erschienene Fleischmann BR50 ein Supermodell. Nach den damaligen Standards wohlgemerkt. Ich habe selber welche besessen, sie sind schon lange wieder verkauft und ich würde mir Heute diese Modelle nicht mehr antun. Zeit schreitet voran und Ansprüche steigen an. Die fortschreitenden technischen Möglichkeiten lassen Heute Entwicklungen zu die damals unvorstellbar waren. Die Grenzen des Machbaren (ver-)schieben sich immer weiter. Aber rückblickend, was sieht man Heute wenn man ein altes GFN BR50 Modell betrachtet? Erst einmal fällt die hirschgeweihähnliche vordere Pufferbohlen auf, viel breit und viel zu hoch. Kohlehaufen auf dem Tender mit Böschungsschrägen die jeder Schwerkraft und Schüttgutmechanik spotten. Der hauseigene Pfannkuchenmotor musste ja irgendwie kaschiert werden. Die falschen Drehgestellblenden am Tender, die kaufmännische Sparsamkeit entschied diese Teile von der 2 Jahre zuvor erschienenen BR01 NBK zu übernehmen. Vieles andere mehr, wie z.B. Rasantgetriebe (um den kindlichen Spieltrieb nach flitzenden Fahrzeugen genüge zu tun, aber bloss keine zu langen Güterzüge dahinter hängen, sonst sendet der überlastete Antrieb in der Mörderwendel Rauchzeichen...). Zu allem Überfluss war die GFN 50er nicht in 1:87 ausgeführt, sondern "im angenäherten H0-Maßstab" (O-Ton Peltzer) so um 1:85 mit einzelnen Abmessungen sogar in 1:82 ausgeführt. Und das jetzt mit einem maßstäblichen Kleinserienmodel vergleichen?
Anno 1974 brachte Märklin seine Interpretation einer BR50 auf den Markt. Von der Detaillierung nicht besser als die GFN 50er, aber wenigstens in 1:87 ausgeführt. Auch hier Fehler wie falsche DG am Tender und die Beulenpest am Stehkessel. Aber das Dingen ist gelaufen, hat jede unmögliche Gleiskonfiguration klaglos durchfahren und richtig gezogen. Auch nicht merh das gelbe vom Ei.
Anfang der 1990er Jahren war die Zeit reif für ein richtiges Modell einer BR50. Lemaco war zuerst auf dem Markt, Roco entwickelte noch. Beide Firmen bedienten unterschiedliche Zielgruppen. Einmal den Sammlermarkt mit dünn gesääten Interessenten, eine Auflage von nur 450 Stück war marktgerecht. Dann den großen Markt der Normalkäufer mit durchschnittlichen Modellbahnbudget.
Die abgebrochenen Handstangen habe ich durch selbst gefertige Teile aus Messingdraht ersetzt.
Die Kolbenstangenschutzrohre wurden angebracht.
Dann galt es den Antrieb zu inspizieren zwecks Umbau auf DCC.
Es war ein Canon Motor CN22 eingebaut, so wie eine richtige Gelenkwelle mit Schiebestück.
Bau der Stromabnahme vom Tender.
Dito von der Lok. Lemaco hat in weiser Voraussicht die Bremsbacken in Kunstststoff ausgeführt. Damit war auch das Bremsgestänge isoliert. So knnte ich die Schleifer am Bremsgestänge anlöten.
Das Bessere ist der Feind des Guten. So wurde der Canon Motor durch einen Glockenanker aus Chinesischer Fertigung ersetzt. Dieser Motor ist von seiner Leistung mehr als hier benötigt wird.
Die Verkabelung des Tenders. Eine neue Hardy Hauptplatine mit 21MTC Schnittstelle. Da lässt sich jeder beliebige Decoder mit dieser Schnittstelle einstecken.
Hier habe ich noch eine Kabelverbindung zwischen den beiden Teilen des Bremsgestänge gemacht. Damit die Räder der beiden vorderen Kuppelachsen aus Strom abnehmen.
Dann sind die bestellten Weinert Teile eingtroffen. Rechts wie es geliefert wurde, links wie ich es umgearbeitet habe damit es an diese Lok passt.
Die beschädigten Aufstiege habe ich abgebaut und durch Weinert Aufstiege ersetzt. Dabei habe ich eine andere Bauart der Aufstiege gewählt. Gelötet wurde mit der Flamme, so daß die Lackierung des Tendergehäuses möglichst nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
Zum Schluß habe ich noch die Radnaben und Radreifen rot gestrichen. In Karminrot RAL3002 wie es sich für eine Bundesbahnlok gehört.
Hallo,
Zeit für einige Vergleiche:
Roco und Lemaco. Das Lemaco erschien 1990, von der Modellbahnpresse hochgelobt und hochgejubelt. Aber diese Lok mit einem 4-stelligen Einstandspreis konnten sich nur wenige leisten.
Zwei Jahre später brachte Roco 1992 seine 50er auf den Markt. Auch dieses Modell war damals rel. teuer und kratzte an der 300,- DM Marke. Der Straßenpreis war um die 270,- DM. Immer noch ein tiefer Aderlass des Modellbahnbudgets, aber schon eher bezahlbar. Und für diesen Preis hat Roco damals sehr gute Arbeit abgeliefert der den Vergleich mit dem Lemaco Modell nicht zu scheuen brauchte.
Ich habe an meiner Roco 50er schon etwas herum gebastelt.
Der nächste Vergleich mit einer weiteren bekannten Edelmarke die eine ganz andere Philosophie pflegt.
Hier war meine Aufgabe die Montage der Steuerung und gängig machen des Fahrwerks. Hier mussten so manche spitzen Kanten unauffällig abgeschliffen und rund gefeilt werden damit sich da nichts verhaken kann.
Eine der Probefahrten. Die Schieberführungen des Weinert Fahrgestells sind nur lose eingesteckt, es soll später lackiert werden. Ein kleiner Klemmer ist an der Weiche zu sehen, hier hat ein Radsatz ein etwas zu kleines Radsatzinnemaß und klemmt zwischen Radlenker und Herzstück der Atlas Weiche nach NMRA. Der Messingklotz dient der Gewichtssimulation des Gehäuses.
Hallo,
An der Lok selber war ausser dem Richten der Handstangen auf der vordren Pufferbohle erst einmal nichts daran zu machen.
Den Tenderaufstieg haben ich versucht zu richten. Die Messinglegierung war hier jedoch zu spröde und es ist leider ein Teil abgebrochen. Habe dann von Weinert Ersatz geordert.
Die Türen an Lok und Tender so wie das Übergangsblech sind beweglich. Die 1-adrige Elektroverbindung ist für die Stromabnahme vom Tender. Das Kuppeleisen zwischen Lok und Tender besteht aus Platinenmaterial und ich damit isoliert. Daher die Kabelverbindung.
Die Windleitbleche sind nicht optimal angebracht, aber nicht so schlimm wie bei Roco.
Die Rauchkammertür lässt sich öffnen. Dahinter ist die Nachbildung des Funkenfängersiebs noch schwach erkennbar.
Ein Handrad ist mir beim Richten abgebrochen. Ersatz habe ich noch von Crottendorf. Der Lokrahmen ist voll durchbrochen, die Rahmenausschnitte sind genau da und in der Größe vorhanden wie sie es auch beim Vorbild sind.
Dann konnten ersten analogen Probefahrten gemacht werden. Die Stromabnahme ist verbesserungswürdig.
Hallo,
@ Axel; nicht ganz so kleines Geld, aber dem Zustand angemessen.
Die FReparatur des Tenders zuerst:
Abnahme des Tendergehäuses. Es wird durch 4 kleine Schräubchen gehalten. Innen ist es bis auf ein paar Kabel leer.
Drehgestelle ausgebaut, deutlich sieht man das stark verzogene DG.
Und der verschobene Luftbehälter.
Die ganze Pufferbohle des Tenders ist nach oben gekippt.
Hier wird dann wohl gebogen werden müssen.
Das wieder gerade gerichtete DG. Die schiefe Verklebung habe ich mit der Flamme gelöst. Die rote Farbe ist dadurch schwarz geworden. Anschliessend stellte sich heraus, daß das M1,6 Gewinde zur Befestigung mit der Seitenwange an die Quertraverse ausgefranzt war. Ich habe dann die Bohrung entsprechend vergrössert und einen neues Gewinden mit M2,0 geschnitten. Die ebenfalls betroffene Nachbildung des Bremsgestänges wurde gerichtet. Dann liess sich alles klemm- und verspannungsfrei montieren.
Am Tenderrahmen wurde der Luftbehälter und die hintere Puffewrbohle mittels grober Zangen aus dem Traktorwerkzeugkasten gerichtet. Manchmal muß man eben wohldosierte sanfte Gewalt anwenden.
Hallo,
die nächste (ultimative?) 50er kam mit einem Sturzschadens zur mir. Daher konnte ich sie günstig erwerben. Hier die Schadensbilder:
Ein verzogenes Drehgestell und ein heftig verbogener Aufstieg.
Die Pufferbohle am Tender war nach oben gebogen.
Zudem war noch ein Teil des rechten Puffertellers abgebrochen. Die obere Lampe schielt und der Schienenräumer ist verbogen. Der Tritt auf dieser Seite fehlt komplett. Von den Handstangen oben auf dem Wasserkasten fehlte eine komplett und die andere war abgbrochen.
Das verbogene Drehgestell. Da hatte vorher schon jemand die DG Seitenwange an die Quertraverse geklebt. Wie sich später heraus gestellt hat, war das Gewinde der Befestigungsschraube ausgerissen. Wäre es doch ordentlich winkelig geklebt worden, aber leider war es schief angeklebt worden.
Das hintere DG war i.O. Dafür ist einer der Bremsluftbehälter verschoben. Der Schmutzring zeigt das Rad im starren DG was ständig nicht richtig auf der Schiene aufliegt. Die Radbreite ist übrigens Code93 (2,4mm breit).
Die Lok selber ist nicht abgestürzt. Lediglich verbogene Handstangen auf der Pufferbohle waren zu verzeichnen so wie ein verbogenes Ventil am Speisedom.
Das war bis jetzt nur die Schadensaufnahme.
Hallo,
die letzten H0 50er für mich:
Letztes Jahr im Herbst aus Langeweile in der bösen Bucht herum gestöbert und eine Roco 50er für deutlich unter 100 Öcken gefunden. Das Teil gekauft und das kam bei mir an:
Die hat wohl man einen Absturz gehabt. Einen heftigen Aufschlag hat sie wohl gehabt, wenn ich mir den Bügel der Kupplung so betrachte.
Die obere Lampe ist abgebrochen und fehlte, ebenso wie die Leiter rechts. Der rechte Puffer war verbogen.
Vorne fehlten der Schornsteinaufsatz und die Tritte an der Pufferbohle. Die Ventilhandräder an den Domen waren noch alle da, obwohl schon 2 verbogen waren. Die Glocke war abgeknackt.
Einiges hat sich unten in der Schachtel wieder gefunden. Die Leiter und die Tritte sind aus meinem Ersatzteilfundus. Ebenso eine neue Glocke mitsamt Halter.
Die wiederhergestellte Tenderrückseite. Obere Lampe und Lichtleiter sind aus meinem Fundus.
Die Windleitbleche wurden gerichtet und die Lok zugerüstet.
Die gekröpften Treibstangen wurden gerade gerichtet. Sieht einfach besser aus.
So sieht die wiederhergestellte Lok jetzt aus.
Was folge war die bei mir übliche Umbau auf 3-Punkt Lagerung der Fahrwerke. Dafür habe ich meinen Ersatzrahmen verwendet, ein Schwerter Rahmentausch im Kleinen sozusagen. Die Spurkränze wurden dann bis auf 0,5mm abgedreht.
Das sind die zu bearbeitenden Teile.
Und noch einmal ein Vergleich von unbearbeiteten und bearbeiteten Lokrahmen.
Die Lok wurde dann für DCC umgebaut und eine 8-polige Schnittstelle geschaffen.
Frage: Warum nur 8-polig?
Antwort: Es gibt hier nur Licht vorne und Licht hinten. Ende Aus.
Hallo,
tja die Uferstrasse am Nord-Ostsee Kanal in Kiel-Wik, immer noch schlecht, immer noch diese notdürftig zugeschütteten Bombentrichter von Anno Dunnemals. In dem Gebäude der Nachbarfirma im Hintergrund hatte ich einmal beruflich zu tun.
Hallo,
um den Wiederaufbau der Ahrtalbahn zu einem Abschluss zu bringen:
Die offizielle Wiederinbetriebnahme war schon am 12.12.2025. Hinweis: viele Reden im Video!
Aber schön, daß es die Ahrtalbahn als funktionierende Strecke wieder gibt und das noch elektrifiziert.
Hallo Martin,
etwas Lesestoff dazu:
https://www.morop.org/downloads/nem/de/nem609_d.pdf
Für uns Modellbahner gelten u.a. die Anforderungen in der NEM609 gemäß 4.3 Absatz b). Unsere Gleise liegen offen, sind blank und führen Spannung.
Unter 6.1 der NEM609 Bild 2 siehst Du ein Bild zum Rückstrom und wie er zustande kommen kann. Davon waren früher insbesondere Märklin Trafos mit ihren nur Wechselstromausgängen betroffen. So konnten denn an den Kontaktstiften des Schukosteckers wieder 220V anliegen.
Bei rückstromsicheren Trafos kann die Spannung nicht mehr "von hinten" hochtransformiert werden.
Hallo,
endlich! Ich habe einen eigenen Booster:
Ich habe mir dann die Luxusausführung geleistet in der Version Loconet. Zusammen mit dem empfohlenen rückstromsicheren Spielzeugtrafo. Laut der Tams Elektronik Produktbeschreibung ist der Booster schon auf 14V und 3A voreingestellt.
Bislang habe ich mit meinen 4 Metern Module immer irgendwo anders mit daran gehangen.
Hallo,
Axel, das denke ich auch. Später möchte ich die Radsterne damit lackieren und die Stangennuten auslegen.
Die recht rustikale Stromabnahme.
Die Radsätze sind leider nicht gefedert und im Material des Rahmens direkt gelagert. Aber mit 1,5mm Dicke der Rahmenwangen brauche ich mir keinen Kopp um evtl. Verschleiß zu machen; regelmässige Schmierung vorausgesetzt.
Auch bei den Bodenplatte hat man eine solide Materialstärke von 1mm gewählt.
Und manchmal springt einem die Lösung für den Motoreinbau direkt ins Gesicht. Hier konnte ich die alten Befestigungswinkel wieder verwenden. Bei einem musste ich die vorhandenen Bohrungen etwas erweitern unbd konnte dann die Motor daran festschrauben. Auf dem Foto ist noch alles lose zusammengesteckt. Der Motor mitsamt den Halterungen konnte dann zum Einbau komplett geschraubt werden. Das Lokmodell kann somit komplett auf originalen Sammlerzustand rückgebaut werden.
Da die Lok keinerlei Lichtfunktion aufweist recht die alte NEM852 Schnittstelle völlig aus. Auf dem Bild sieht man auch die vermackte und abgekokelte Farbe am Aufstieg die beim Wiedereinlöten entstanden ist. Ein noch vorhandener Decoder von ESU V5(?) wurde eingesteckt.
Die andere Seite, ein Vorbau ist schon wieder angeschraubt. Für die Verbindung der Triebgestelle mit dem Hauptrahmen habe ich andere kürzere Schrauben genommen. So lässt sich die Lok dann auch zusammen bauen wenn die Getriebewellen am Platz sind. Anderenfalls hätte man dafür jedesmal die Schneckenwellen demontieren müssen.
So ist die Lok dann das erste Mal digital gesteuert gefahren. Jedenfalls eine wesentlich reduzierte Lärmkulisse.
Damit sind die Arbeiten an diesem Modell vorerst abgeschlossen. Es gibt andere Langzeitprojekte die meine Aufmerksamkeit erfordern, u.a. eine Hanomag Mallett und eine KkStb. Rh.110
Danke Axel!
Aber für das Grau der Fahrwerke, irgendwelche Vorstellungen?