Beiträge von Lutz K

    Hallo,


    so mal eben zwischendurch; ein Flachwagen Bausatz von Tichy Trains:


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    Der Inhalt der Bausatzschachtel; hier habe ich schon richtige Dregestelle bereit gelegt. Im Bausatz sind zwar welche mit enthalten, aber mit Plastikrädern was mir nicht so liegt.




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    Begonnen wird mit dem Fischbauchträger.





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    Dieser wird mit Teilen der Bremsanlage bestückt. Beigegeben ist eine K-Brake, hierzulande als einlösige Westinghouse Bremse bekannt.





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    Dann werden an den Wagenboden die äusseren Längsträger, die stirnseitigen Endtraversen und schliesslich 32 Rungentaschen an den Seiten angebracht.





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    Der vorbereitete mittlere Fischbauchträger wird dann mit dem Wagenboden verklebt und die Bremsamlage komplettiert. Hier sind die durchgehende Leitung und das Bremsgestänge selber aus Bronzedraht anzufertigen. Ich habe noch die Verbindungskette zur Handbremse beigesteuert.





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    Dann werden Kupplungen, bei mir Kadee Scale Head und Drehgestelle angebracht. Die korrekte Höhe der Kupplungen wird kontrolliert.





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    Und was von der Bremsanlage im Betrieb zu sehen sein wird.


    Das waren vergnügliche anderthalb Stunden um diesen Plastikbausatz bis hier zusammenzubauen.

    Aber fertig ist noch nicht.

    Hallo,


    des Dramas 3. Teil:

    Vor einiger Zeit informierte mich der vorherige Eigentümer, daß er sich von einem Teil seiner Sammlung wegen Interessensverschiebung trennen möchte und bot sie mir an. Darunter auch diese Heisler welche ich vor ettlichen Jahren umgebaut habe. An dieser Lok hatte ich damals schon irgendwie einen Narren gefressen, so habe ich sie ihm zu einem fairen Preis abgekauft der sich am handelsüblichen Marktwert orientierte. Den Rest der Sammlung konnte ich erfolgreich an einen Intressenten aus meinen Bekanntenkreis vermitteln. Ehe Gerüchte aufkommen, ich habe nur die Adressen von Käufer und Verkäufer an jeweils den anderen unentgeltlich weitergegeben. Danach haben die Zwei das dann selber untereinander ausgemacht und ich war aussen vor.




    So ist dann nach einigen Tagen diese Lok wieder zu mir gekommen, diesmal um zu bleiben.





    Nach Abnehmen des Gehäuses sieht man hinten den damals eingebauten Faulhaber 1331 als auch die 8-polige Schnittstelle.

    Ich hatte noch einen ESU Lopi Basic V1.0 hier herumliegen den ich dann hier eingesteckt habe. Trotz im Decoder eingesteller Maximalwerte fährt die Lok sehr langsam, ganz wie das Vorbild. Der Motor wird dann etwas lauter als wie sonst bei Faulhaber gewohnt. Gründe sind die in diesem Motor verbauten Rillenkugellager welche gegenüber Gleitlagern ein höheres Laufgeräusch aufweisen und die hohe Getriebübersetzung. Der Motor muß dabei wirklich seine Höchstdrehzahl von 12000/min bringen.





    Noch einmal einen Blick auf das Triebwerk wie es sich Heute präsentiert.





    Ein Blick von unten mit den damals angebrachten Radschleifern.






    Mit dabei waren auch die damals ausgebauten Teile die ich zurück gegeben hatte.

    Unter anderem auch die Schmalspurradsätze, welche hier gemäß NMRA ein Radreifenprofil nach RP-25 Code88 haben. Daneben die Bremsen mitsamt den Bodenplatten. Mit diesen Teilen lässt sich die Lok jederzeit wieder auf Schmalspur umbauen.



    Wie es hier weiter geht bin ich im Moment noch nicht ganz schlüssig. Beleuchtung soll auf jeden Fall noch eingebaut werden. Dafür bräuchte ich einen weiteren Scheinwerfer für die Rückwärtsfahrt der auf dem Führerhausdach hinten montiert werden soll. Aber an spezielle Teile aus den USA ist im Moment nicht leicht heran zu kommen. Und daran denken, ich will noch bei 5 weiteren vorhandenen Messingloks die Führerhäuser innen einrichten.

    Hallo,


    wenn man in der glücklichen Lage ist sich kein neues Rollmaterial mehr anschaffen zu "müssen", eben weil man für den Betrieb alles dafür Benötigte hat, schweift der Fokus schon einmal ab.


    Mein Blick fiel auf diesen Tankstellenbausatz von JL Innovative. Die letzte Tanke, welche ich für die Modulanlage im Stil der 1930er Jahre gebaut habe, war auch von JL Innovative.





    Den Inhalt der flachen Schachtel einmal ausgebreitet.

    Wie bei dieser Art Bausätzen üblich ein Materialmix aus mit Laser geschnittenen Holzteilen, Karton, Kunststoffspritzgußteilen, Weißmetallguß, Holzleisten, Papierausschneidebögen, Klarsichtfolie und hier auch noch einem Stück Papprohr.




    Zuerst habe ich mir eine Grundplatte gemacht. Für diese Tanke habe ich noch keinen festen Platz, sie wird später einmal ihren Standort auf einem der neu gebauten Module bekommen. Das Material ist 4mm Sperrholz was an den Rändern dünner geschliffen wurde, namentlich im Bereich der Ein- und Ausfahrten. Als Betonuntergrund habe ich die Graue Pappe einer Kalenderrückwand (gibt ja bald neue) genommen und diese großflächig aufgeklebt.

    Der Rest wurde dann mit Bodenmaterial abgestreut.

    Das trommelähnliche wuchtige Zierelement bekam Boden und Dach eingesetzt und der obere Abschlußring wurde aufgeklebt. Gerade dieses Stück Papprohr zu bearbeiten war recht schwierig weil das Material zum Zerfasern neigte. Ernst nach mehrmaliger intensiver Tränkung mit Weißleim bekam man einigermaßen saubere Ränder hin.

    Hallo,


    hier werde ich mich mit den Vorbildern beschäftigen. Ehe ich mir die Finger wund schreibe, eine eigentlich gute Quelle ist Wikipedia:

    Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/…lokomotive#Bauart_Heisler

    Die deutsche Wikipedia gibt nicht viel Informationen her.

    Mehr erfährt man auf der Englischen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Heisler_locomotive

    Dort gibt es auch eine Aufzählung der überlebenden Loks. Darunter ist auch das Vorbild des H0 / H0n3 Modells:


    Pacific Coast Scenic Rail
    Westside Lumber Company #3 a Heilser locomotive built in 1899 by the Sterns Manufacturing Company. The Westside Lumber Company purchased this locomotive from…
    pacificcoastrailroads.tumblr.com

    Dieses Foto zeigt die Heisler als Schmalspurlok (914mm).


    http://www.gearedsteam.com/heisler/images/west_side_lbr_3.jpg

    http://www.gearedsteam.com/heisler/images/west_side_lbr_3-color.jpg

    Diese beiden Fotos zeigen die gleiche Lok in Normalspurausführung. 1947 ist sie umgespurt worden.

    West Side Flume & Lumber Co. No. 3
    West Side Flume & Lumber Co. No. 3 is a two-truck Heisler-type locomotive, built in 1899 by the Stearns Manufacturing Company for the Hetch Hetchy and Yosemite…
    locomotive.fandom.com

    Nach Schließung der Westside Lumber Company 1962 wurde auch dem unteren Streckenabschnitt noch eine zeitlang ein touristischer Betrieb durchgeführt. https://en.wikipedia.org/wiki/…de_Lumber_Company_railway

    Die Heisler #3 wurde jedoch 1963 an die Roaring Camps & Big Trees verkauft, eine Touristenbahn im Großraum San Francisco / Kalifornien.

    Dort ist sie noch heute in Betrieb, mit Baujahr 1899 ist diese 37 ton Lok die älteste betriebsfähige Heisler.

    Bei der Roaring Camp & Big Trees sind einige Veränderungen vorgenommen worden.

    Die Lok erhielt die #2, die Luftpumpe wanderte auf die andere Lokseite und statt dessen wurde dort eine Schlauchtrommel? angebracht.

    Die Lok wurde dort wieder auf Schmalspur umgebaut.


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    Einen Eindruck des Antriebs vermittelt dieses Video:

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    Zum Schluß noch ein Foto einer 14 ton Heisler wie sie die 0n30 Bachmann Spectrum Lok darstellt.

    http://www.gearedsteam.com/heisler/images/a_w_stevens_lbr_1-sn1007.jpg

    Dies abgebildete Lok ist übrigens in Normalspur. D.h. ich könne mein Modell auch auf 32mm umspuren.



    Edit: Ergänzungen

    Hallo,


    @ Thomas, das weiß ich auch nicht was das darstellen sollte. Es kann sein:

    - Wasserschlauch

    - Luftschlauch

    - Seil

    Alles so Dinge die sich auf einer Waldbahnlokomotive weit abseits der Zivilisation als nützlich erweisen könnte.


    Des Dramas 2. Teil, diesmal eine Baugröße mehr:



    Eine Stearns - Heisler in Spur 0n30, d.h. Maßstab im 1:48 und fährt auf 16,5mm Gleisen. Der abweichende Maßstab von Spur 0 US Modellen von 1:48 bedingt auch die abweichende Baugrößenbezeichnung. In 1:45 wäre es ja Spur 0e nach Vorbild 750mm Spurweite und fährt auf 16,5mm Gleisen.

    In 1:48 nach schmalspurigen Vorbild mit 3 Fuß (914mm) Spurweite wäre die Bezeichnung 0n3 und rollt im Modell auf Gleisen mit 19mm Spurweite.

    Beim Erfinder Bachmann hat man zwar diese Baugröße von 1:48 umgesetzt, aber aus Kostengründen wurde kein neues Gleissystem dafür entwickelt. Statt dessen nutzte man die reichlich vorhandenen H0 Gleise. So kam es zu diesem Zwitter 0n30.




    Damals erhielte ich eine Anfrage ettliche dieser Heisler Loks zu reparieren. Sie waren alle nagelneu, mit DCC ausgestattet, aber fuhren alle nicht.
    Was die Räder betrifft, sie haben das normale NMRA RP-25 Code 110 Radprofil und für die Baugröße 0 ist das dann Protopurismus. Proto:48 lässt bis zu 3mm breite Radprofile mit bis zu 0,7mm (0,66mm) hohen Spurkränzen zu und diese Bedingungen sind hiermit erfüllt.




    Wie alle Bachmann Spectrum Loks ware auch diese Modelle wunderschön detailliert ausgeführt und mit perfekt versteckten Antriebssträngen ausgeführt. Der Decoder als Fehlerursache konnte ausgeschlossen werden, es lag eine massive Blockierung im Antriebsstrang vor. Um den Antrieb freizulegen waren umfangreiche Demontagearbeiten erforderlich die sich im Umfang und Ausführung durchaus mit dem Vorbild vergleichen lassen.



    Das war letztendlich die Ursache. Ganz im Inneren der Lok im Stehkessel waren Glockenankermotoren eingebaut. Wenn die Chinesen Fehler machen, dann machen sie diese gleich serienweise und so waren leider alle Lokmotoren von Magnetpest befallen. Der Magnet bläht sich beim Zerfallen auf und blockiert damit die Rotoren. Natürlich waren Ersatzmotoren einzeln bei Bachmann nicht mehr lieferbar. Nur in Form eines ziemlich kompletten Rahmens für knapp 190,- $ plus Versand plus Märchensteuer. Das wäre dann ein wirtschftlicher Totalschaden.

    Es galt dann Ersatz für die Motoren zu finden und eine Repararturmethode zu entwickeln um die Kosten in Grenzen zu halten damit sich ein Verkauf wirtschaftlich für den Händler noch lohnt. Für die 1. Lok braucht man ewig wegen tastenden Suchen, die 2. geht schon schneller und bei der 3. Lok hat man den optimalen Ablauf gefunden. Die 1. Lok hat man mir freundlicherweise überlassen und so habe ich jetzt einen weiteren weißen Elefanten.

    Hallo,


    in Beitrag #6 hatte ich es schon erwähnt, die Gegenkurbeln passten hier bei diesem Modell nicht. Der Abstand der Bohrungen in den Gegenkurbeln von Kurbelzapfen zu Anlenkung der Schwingenstange war größer als derjenige von Kurbelzapfen zu Achsmitte der Räder. Mithin lag hier ein negativer Kurbelkreisdurchmesser der Anlenkung für die Schwingenstange vor. Das erklärt die wilden Ausschläge bis hin zur Blockierung wenn man eine Voreilung einstellen wollte. Das Blockieren ging oft auch mit einem Verbiegen der Schwingenstangen einher oder der geschraubte Kurbelzapfen drehte sich lose aus dem Radstern. Was dann erst Recht zur Blockade führte.


    Mir hat es dann gereicht. Statt resigniert die Lok wegzulegen und auf den St. Nimmerleinstag zu warten bis es evtl. eine neue passende Gegenkurbel gibt, habe ich beschlossen die alten Gegenkurbeln so umzuarbeiten, daß sie funktionieren.

    Dafür habe ich sie dann ausgebaut, die Niete entfernt um diese Teile dann separat vorliegen zu haben.

    In beide Gegengurbeln wurden in passenden Abstand eine neue Bohrung eingebracht und ein M1 Gewinde geschnitten. Das geht weil diese Teile aus vernickelten Messinguß bestehen.





    Die Augen der Schwingenstangen wurden dann auf 1mm aufgebohrt.





    Anschliessend wurden die überflüssigen Längen der Gegenkurbeln entfernt und ein neuer Kopf durch Abschleifen geformt.





    Der erst kürzlich erworbene Schraubensatz hat sich hier schon bezahlt gemacht. Mit jeweils einer M1 Ansatzschraube wurden die Schwingenstangen an ihren neuen Positionen befestigt.





    Jetzt konnten auch die etwa 15° Voreilung eingestellt werden.





    Es gibt jetzt keine wilden Ausschläge mehr, sondern ein normales Arbeiten der Steuerung mit bewegungsabläufen im Rahmen des Üblichen. Die leichten Klemmer waren hiermit auch verschwunden.

    Hallo,


    das Triebwerk der Lok besteht aus 2 V-förmig angeordneten Dampfzylindern unter dem Kessel:

    Der obere Teil lässt den rest nur undeutlich erkennen.







    Erst bei abgenommenen Gehäuse wird der Blick auf das Triebwerk frei.





    Blick von unten auf die Kurbelwelle und die Exzenter für die Stephenson Steuerung.





    Beim Modell war ein traditioneller Open Frame eingebaut gewesen.





    Seine Kraft übertrug der über ein doppeltes Schneckengetriebe auf die Kurbelwelle und von da aus über Kreuzgelenke und Wellen auf die Achsgetriebe der jeweils äusseren Radsatzachsen in den Drehgestellen. Diese sind als Schraubengetriebe (Sonderbauform des Schneckengetriebes) mit einer Übersetzung von 1:1 ausgeführt. Von dor wurden die inneren Radsätze mittels Kuppelstangen angetrieben.





    Meine Aufgabe war es damals die schmalspurig angelieferte Lok auf Normalspur umzubauen und mit einem neuen Motor auszustatten.


    Das war ein Rückblick auf meine damals ausgeführten Arbeiten. Wegen Interessenverlagerung des Eigentümers ist mir diese Lok, nebst ettlichen anderen, kürzlich angeboten worden. Die anderen Loks haben mich nicht so interessiert da fast alle nach Vorbildern der Southern Pacific waren. Aber diese Heisler Lok habe ich mir gegönnt, allein schon wegen der Technik und so wechselte sie zu einem fairen Preis die Eigentumsverhältnisse.

    Hallo,


    einstens war es eine Auftragsarbeit:


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    Diese Fotos habe ich vor 10 Jahren gemacht als ich die Lok auf die Werkbank bekam. Sie war schmalspurig und sollte auf Normalspur umgespurt werden. Des weiteren sollte der Open Frame Motor ersetzt, funktionsfähige Kupplungen eingebaut und die Stromabnahme verbessert werden.

    Hallo,


    Die komplette Elektrikinstallation der Fahrwerke.





    Hier sind insgesamt 8 Kabel vorhanden

    - Stromabnahme links

    - dito rechts

    - Motor "+"

    - Motor "-"

    - Common "+"

    - Scheinwerfer vorne

    - Cab Interior Light

    - eine weitere LED für Feuerbüchsflackern

    Des weiteren:

    - Kabelordner

    - 8 pol. Stecker zum Tender

    - 3 pol. Buchse für Common, Scheinwerfer und Cab Light

    - montiert auf einen Kst. Profil

    - 1 weitere Verbindung für die Feuerbüchs LED





    So sieht das Tenderfahrgestell jetzt aus.

    Im Einzelnen:

    - Hauptplatine Hardy Special für 21MTC inverse

    - 8 pol. Steckbuchse zur Lok

    - dito 2 pol. für Tenderscheinwerfer

    - Lautsprecher ZIMO LSG 50x15x14

    Ein Decoder ist hier noch nicht eingesteckt. Hier kann jetzt jeder genormte 21MTC Decoder inverse eingesteckt werden. Inverse bedeutet, daß nicht wei üblich durch die Decoderplatine, sondern direkt Stecker in Steckbuchse gesteckt wird.





    Die im Lokgehäuse installierten LEDs werden mit diesem 3 po. Stecker el. mit dem Fahrwerk verbunden.





    Hier erfolgt der el. Anschluß des Scheinwerfers mit einem 2 pol. Stecker.

    Hallo,


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    Wo der Farbtopf schon einmal offen war habe ich den Rio Grande Schmalspurwagen auch mitgestrichen.





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    Auch hier gab es lasierende Effekte.





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    Vergleich Normalspur und Schmalspur.





    Unten habe ich mir es erspart die später im Betrieb nicht sichtbaren Partien zu lackieren.

    Unten die beiden PRR Wagen die im Westerfield Thread behandelt werden.

    Hallo,


    ab und zu geht es doch einmal weiter:


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    Da waren ja noch die unfertigen 2 Pennsylvania Boxcars an denen ich im Juni 2021zuletzt etwas daran gemacht habe.

    Bei einem habe ich zu scharf hingeschaut und die überstehenden Enden des Dachlaufstegs zerbröselten im wahrsten Sinn des Wortes.

    Ich war es dann leid und habe den Rest des Laufstegs auch noch weggebröselt.





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    Ais 0,5mm dicker Polystyrolplatte habe ich mir dann neue Dachlaufstege für beide Wagen gemacht.





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    Das sieht dann schon ordentlicher aus und ist bei weitem nicht mehr so empfindlich wie das alte PU Gießharzmaterial. Der andere Wagen wird auch noch seinen neuen Laufsteg bekommen und mit Bremsanlage ausgerüstet werden.





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    Danach habe ich die Wagen mit Elita rotbraun gestrichen.





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    Die PRR Wagen haben unterschiedliche Stirnseiten.

    Die Handbremse ist hier doppelt gemoppelt. Gründe sind das Alter der Wagen und die abweichenden Standards der PRR welche auch als die KPEV der USA bezeichnet wird. Aber auch die großmächtige Pennsylvania Railroad musste sich neuen Sicherheitsstandards anpassen und einer der von der AAR neu eingeführten Standards war eine vom Dach aus bedienbare Handbremse. Also gab es das eine Zeitlang doppelt. Da diese Wagen schon ein stählernes Untergestell hatten lohnte sich eine Modernisierung auch wirtschaftlich.





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    Die Lackierung mit dem Pinsel ist etwas lasierend ausgefallen was jedoch nichts ausmacht. Auf Grund ihres Alters ergibt das schon einen gewissen Verwitterungseffekt bei dem das ausgegraute Holz anfängt hervorzuschauen.

    Nach der Beschriftung sollen die wagen noch gealtert werden. Das dürfte für den Spezialisten eine gewisse neue Herausforderung darstellen weil es sich hier um verwitterte Holzoberflächen handelt. :saint:






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    Beim nächsten Aufenthalt in der Hauptwerkstatt für Wagen wird dann wohl die alte Handbremse abgebaut und seitliche Dachaufstiege angebaut werden.

    Die Rangierertritte sind aus den beigegebenen Messingblechsteifen gebogen worden. Ich habe sie jedoch nicht stumpf angeklebt wie vorgesehen. Jeder Tritt erhielt jeweils an beiden Enden eine 0,3mm Bohrung. Entsprechende 0,3mm Bohrungen wurden auch am Wagen angebracht und jeder Tritt mit 2 kurzen Stückchen 0,3mm Draht verstiftet. So hoffe ich, daß sie auch daranbleiben.





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    Obwohl man davon auf dem Gleis nichts davon sieht, habe ich bei beiden Wagen die Bremsanlage teilweise nachgebildet.

    Ganz oben der Rio Grande Schmalspurwagen; Bericht im Rio Grande Schmalspur Thread.

    Hallo,


    So sehen die Änderungen am Tenderrahmen und an den Drehgestellen aus.

    Im Einzelnen:

    - Höhenunterschiede der DG Quertraversan durch U-Scheiben ausgeglichen

    - Wankstützen für das hintere DG

    - Korrektur der Kupplungshöhe duch Unterlagen zwischen Rahmen und Kupplungsbox

    - die zu großen Bohrungen der DG wurden mittels Buchsen, Abschnitte von Kst.-Rohr, reduziert





    Anlöten der ersten Kabel.

    Hallo Thomas,


    immer daran denken:

    a) "Irgendwann kommt bei jedem Projekt der Punkt wo man Fünfe gerade sein lassen muß oder man wird an seinen eigenen Ansprüchen scheitern."

    b) "Du machst das in erster Linie hobbymäßig für Dich selber und nicht um die Ansprüche anderer Leute zu erfüllen."

    Hallo Bernd,


    es geht nicht um "Berichte von Zeitzeugen, Kunstmalerei, Werksfotos und ein Jahrzehnt Recherche", da habe ich keinen Grund die anzuzweifeln. Es geht auch nicht um Fake News, es geht darum daß hier in D nichts mehr im Original vorhanden ist. Keine einzige Lok mit Glanzblechkesselverkleidung ist mir hierzulande bekannt. Sagenhaft, alles mit Deutscher Gründlichkeit der Alteisenverwertung zugeführt.

    Ich dachte nur, könnteste einmal nett sein und als Ergänzung zeigen wie Glanzblech in Natura aussieht.

    Hallo,


    entschuldigt, wenn ich mich hier etwas OT in dieses Deutsche rsp. Württembergische Thema einmische. Hierzulande gehören Kesselverkleidungen aus Russischen Eisen, vulgo Glanzblech, der Sage an. Es war einmal große Mode im 19. und frühen 20. Jahrhundert große Mode gewesen, aber es war nicht gerade billig und verschwand praktisch mit dem 1. WK. In D sind nur eine Handvoll originale Loks oder Fragmente davon, aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben, meistens nur durch dumme Zufälle.

    Wenn man bereit ist über den deutschen Tellerrand hinaus zu schauen, kann man Glanzblech sogar am sozusagen lebenden Objekt anschauen:

    Nevada State Railroad Museum, Carson City – The Nevada State Railroad Museum in Carson City is a cultural resource dedicated to educating visitors and the community about Nevada railroad history.

    Nevada State Railroad Museum - www.rgusrail.com

    Deren Lok #22 Inyo einmal ausserhalb des Gebäudes im hellen Sonneschein: http://carsonpedia.com/File:No._22_The_Inyo.jpg

    Deutlich erkennt man jetzt die Blaustichigkeit der Kesselverkleidung.

    Aus einem anderen Blickwinkel sieht es schon wieder anders aus: http://carsonpedia.com/File:No._22_The_Inyo_2.jpg

    Das Nevada State Museum hat damals umfangreiche Recherche bezüglich des Russischen Eisens der Kesselverkleidung betrieben. So existieren u.a. noch originale Glanzbleche aus den 1870er Jahren an denen man sich bei der Restauration der Loks orientierte.

    Ich empfehle hinsichtlich Glanzblech sich einmal dieses Video anzuschauen:

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    Insbesondere bei der Lokomotive Glenbrook kann man sehen wie der Farbton des Glanzblechs unter wechselnden Lichtverhältnissen changiert. Von fast schwarz über dunklen grau bis hin zu dunklem blau ist zu beobachten. Im Schatten wirkt es schwarz, bei bedeckten Himmel überwiegt grau und im hellen Sonnenschein blau.

    Diesen Eindruck muß auch die Wü. C damals auf die Zeitgenossen gemacht haben. Daher ist der allgemeingültige Farbton für Glanzblech nicht zu fassen. Es kann jeweils nur eine Art Momentaufnahme sein.

    Davon sind wir denn auch bei der Modellnachbildung betroffen.

    Aufarbeitung von Dampflokomotiven in der Hauptwerkstätte der NSB 1950:

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    Wenn das nicht mal Glanzblech ist.