Beiträge von Lutz K

    Hallo,


    @ThomasS

    Schaut auf das Aufnahmedatum. Damals waren die Baumärkte noch regulär geöffnet.


    Es war hier im Forum vor -zig Jahren schon einmal gepostet, aber in dem Zusammenhang mit dem Anlagenbauthread als Einschub der Bau des Hauses.

    Damals waren Lasercut Bausätze hierzulande nur einer kleinen Zahl von Spezialisten bekannt und ich war neugierig warum die amerikanischen Kollegen so sehr davon schwärmten. Also habe ich mir 2006 so einen Holzbausatz besorgt um die Technik einmal auszuprobieren.


    So sah der Inhalt der Packung aus. Damals war ich auch nur die üblichen Kunststoffbausätze von FaVoKi gewohnt was denn eine gewisse Materialmonokultur, hier natürlich Kunststoff, bedeutete.

    Um so erstaunter war ich diesen Materialmix im Bausatz vorzufinden. Abgesehen von den gelasterten Sperrholzplatten waren auch noch ein Bündel Holzleisten, Papier und Pappe, ein Stück Drahtgeflecht, Kuststoffspritzgußteile, Weißmetallgußteile, ein Stück Wellblech aus dicker Alufolie geformt, ein Beutel mit Streumaterial, ein Ausschneidebogen, eine Platte glasklares Material und die Bauanleitung enthalten.





    Vom Bau gibt es nur wenige Bilder und damals war ich mit der digitalen Knipse noch nicht so vertraut.

    Zuerst wurden die Teile farblich behandelt. Ich habe sie alle mit Lösungsmittel basierten Farben auf den Rat eines Bekannten hin gestrichen. Nimmt man hier Wassermalfarben, decken diese zwar sehr gut, aber gleichzeitig stellen sich alle losen Faserenden auf. Die Oberflächen der Holzteile sehen dann wie ein bepelzter Igel aus. Man kann es zwar wegschleifen, aber das wird sehr mühsam wenn man profilierte Holzplatten hat, die überlappende Bretter darstellen und man nicht in die Ecken kommt.

    Die Ladenfront ist ein Kunstoffspritzgußteil, ebenso wie Geländer, Fenster und Türen.





    Fenster und Türen habe ich zuerst eingesetzt und dann die Wände zusammen gefügt.

    Das Dach habe ich zuerst im Bausatz gesucht und dachte schon dieses Teil fehlt. Es war dann aber die Kartonplatte von der ich angenommen hatte, die wäre ein Teil der Verpackung.





    Hier entsteht gerade die innere Rückwand des Ladens.





    Die Ansicht von innen. Aus einfachen weißen Druckerpapier habe ich Gardinen geformt. Die Fenster sind teilweise geöffnet dargestellt, also muß da irgend etwas direkt hinter den Fenstern sein um das Gebäude nicht hohl wirken zu lassen.

    Die Ecken habe ich innen mit 4-Kantleisten versteift. Sie dienen gleichzeitig auch als Auflage für das Flachdach.





    Das Hauptgebäude ist erst einmal im Rohbau fertig gestellt. Der obere Fassandenabschluß ist ein massives Weißmetallteil; die Vorderseite besteht hier somit aus 3 verschiedenen Materialien.

    Am Nebengebäude werden gerade die Dachsparren eingeklebt.

    Unter dem Gewicht bindet der Klebstoff für den Treppenaufgang ab.





    Das Treppenhaus wird auf seine Stelzen montiert.





    Dann habe ich alles auf eine kleine Grundplatte gebracht.





    Etwas grün in Form von abgerissenen Stückchen von Grasfasermatten und vor allen Dingen Gerümpel.

    Hinten im Anbau kocht E.D. Cochran dann konspirativ seine geheime Mischung für die neueste Bonbon Kreation zusammen.





    Der Bürgersteig und das Tor sind aus den Beständen von Magister Klein.


    So existierte das Gebäude dann über 10 Jahre als Dekorationsstück für allein sich selber.



    Bis ich dann anfing damit herum zu experimentieren

    Hallo,


    jetzt kam bei Hausheer & Sons Co. noch ein bischen farbliche Anpassung mit ins Spiel:






    Der Bonzeneingang wurde betongrau.





    Die Lüfter etwas farblich angepasst.




    Ein neues Kapitel für Flats wird noch weiter in die Vergangenheit gehen.

    Die Überlegung war; wie sah es dort vor dem Bau des Highways und der Brücke aus?

    Die Gegend sah vor dem Bau des Highways anders aus. Es vorher eine Ausfallstraße und zwangsläufig damit verbunden auch ein Bahnübergang.

    Von meinen Recherchen her weiß ich, daß die Stadt Cleveland/OH schon in den 1910er Jahren große Anstrengungen unternommen hat, alle Bahnübergänge an den Hauptstraßen durch Über- rsp. Unterführungen zu ersetzen. Dafür mussten die Bahngesellschaften motiviert werden auch ihren Teil beizutragen.

    Hier bei mir auf der Anlage ist das auch eine Verbindungsstrasse, aber einer nicht so wichtige. Deshalb hat man sich Zeit gelassen mit dem Bau einer Überführung. Erst in den späten 1930er wurde dann die Brücke in Verbindung mit dem neu geschaffenen Highway gebaut.


    Ich habe mir aus dem Baumarkt 4mm Sperrholzplatte besorgt und entsprechend zugeschitten. Das ist genau der Grundriß welchen der Damm und das Brückenwiderlager sonst einnehmen. Die 4mm Platte wurde erdfarben gestrichen. Mir hilft es beim Denken wenn man nicht immer so eine Sperrholzwüste sieht.

    Hier klebe ich gerade Vollmer Pflasterplatten aus geprägter Pappe auf. Die Pflasterplatte ist Spur für Spur N, hier haben die Pflastersteine die richtige Größe im Vergleich mit Vorbildfotos aus Cleveland.

    Das Gebäude hatte ich vor 10 Jahren gebaut als die Planung für Flats noch etwas anders aussah. Seitdem stand es irgendwo herum und staubte vor sich hin.

    Hallo,


    Der folgende Beitrag enthält Humor. Wer dafür kein Verständnis hat, den bitte ich hier nicht herunter zu scrollen und auch nicht weiter zu lesen.










































    Am Anfang waren es nur 3 Automodelle und ein Figurensatz:


    dsc036245aj7h.jpg

    Ein VW Bus in einer Ausführung wie sie in den 1960er Jahren besonders in Californien anzutreffen waren. Die Leute welche das damals machten wollten damit ein bestimmtes Lebensgefühl und Lebensweise ausdrücken, die sich sehr von der sonst üblichen von der Prüderie geprägten Mehrheit unterschied. (Modell von Wiking)





    dsc03623igkz6.jpg

    Auch eine Möglichkeit um sich etwas Freiheit von der Prüderie zu gönnen. Ein Dodge Charger von 1968, eines der frühen sog. Muscle Cars und schon ab Werk ziemlich auf Krawall gebürstet. (Modell von Oxford)





    dsc036223ukfu.jpg

    Die Gegenseite, die Rächer der humorlosen Prüderie. Völlig humorlos und keinerlei Spaß verstehend. (1968er Plymouth Modell von Atlas)




    Aus diesen 3 Automodellen und Figuren sollte sich doch etwas arrangieren lassen was zum Schmunzeln anregt?




    Ähnlichkeiten mit gewissen Hollywood Produktionen aus den 1970er Jahre wären rein unzufällig.

    dsc03601ysjw2.jpg

    Es ist 1968. Gerade hat der gelangweilte Deputy Buford T. Justice den buntbemalten VW Bus angehalten und stapft dorthin. Als plötzlich ein orangefarbener Blitz mit röhrenden V8 und quietschenden Reifen vorbeischiesst.

    Jetzt ist Deputy Buford T. Justice richtig in Nöten, soll er die kiffenden Hippies ausgiebig drangsalieren oder lieber doch die Einladung zur Hochgeschwindigkeits Verfolgungsjagd annehmen.

    Hallo,


    Noch einmal eine Gesamtübersicht des Gebäudekomplexes.

    Wie man sieht ist die Brücke nicht aufgesetzt und statt dessen steht dort ein Haus. Warum das so ist wird später berichtet.





    Dann die Frage des Transports zu Treffen. Ich habe mir diese Lösung ausgedacht und es so eingerichtet, daß sich das rechte Fassadenteil hier hineinstapeln lässt. Spart schon einmal sperriges Transportvolumen. Und das zusammen geschachtelte Hausheer Gebäude soll während des Transports, gut in Luftpolsterfolie eingewickelt, auf Modul #5 zwischen MFG und Anderson Platz finden. Des weiteren sieht man hier auch 4mm Neodym Stabmagnete mittels derer das Gebäude auf den Modulen fixiert werden soll.





    Und jetzt hat das Kind die Anschlußstelle auch einen Namen.

    Hausheer & Sons Co. ist ein auch Heute noch existierendes Unternehmen im realen Cleveland/OH. Beim Stöbern in historischen Fotoarchiven bin ich auf diesen Namen aufmerksam geworden. Hausheer & Sons Co. war in einem schmucklosen Ziegelbau untergebracht so in etwas hier ich ihn hier baue; einschliesslich nicht existenter weißer Mauerfugen. Das historische Cleveland/OH hatte, als der Steel Belt noch tatsächlich der Steel Belt war und kein Rust Belt wie Heute. Bedingt durch die vielen Stahlwerke und weitere Industrien war die Luft dort sehr schmutzig und rauchgeschwängert.

    Die Firma Hausheer ist ein Schiffsausrüster und direkt am Ufer des Cuyahoga angesiedelt.





    Einen großen etwas antiquiert aussehenden Dachlüfter hatte ich noch in der Grabbelkiste. Hier fehlte allerdings der Antriebsmotor den ich mir dann flugs auf der Drehbank aus einem Abfallstück gemacht habe. Daneben sind noch mehrere kleine Lüfter angebracht worden.





    Aus Resten von Angußrahmen entstanden weitere Lüftungsrohre.





    Der Baumstamm war so dick, daß ich unten eine 4mm Bohrung einbringen und dort einen kleinen 4mm Neodym Stabmagnet versenken konnte. Der magentische Gegenpart ist ein in die Grundplatte eingeschlagener Nagel mit rel. großen Kopf.




    Der Baum steht. So bleibt er für den Transport abnehmbar und man kommt ohne häßlichen Wurzelteller als Standhilfe aus.

    Hallo Leute,


    der Axel weiß das ja nu schon aus dem anderen Forum wo ich es auch veröffentlicht habe.

    Dort machte dieses gemeinschaftlich erstellte kurze Video den Anfang das wir bei Vergleichsfahrten gemacht haben:

    [Video]

    [/Video]

    Viel Spaß beim Anschauen und bei der Diskussion bitte sachlich bleiben.


    Ich habe hier einige als heilig angesehene Kühe abgeschlachtet. Damit die Zuschauer des Videos weitgehend unbeeinflusst bleiben und um hier eine durch Vorurteile beeinflusste Meinungsbildung möglichst auszuschliessen habe ich auch dort erst einmal nichts gesagt.


    Einiges habe ich hier herüber kopiert und teilweise angepasst:

    Nachdem ich bei Gerhard, dem Besitzer der 50er mit Normaltender, nachgefragt habe um nichts falsches zu schreiben, hier die Antwort.

    Diese 50er hat Henning Sound auf Zimo Decoder und der ist nach Vorschrift eingebaut worden. Bei Henning gibt es ein bearbeitets Kesselgewicht für den 50er Altbaukessel mit eingefrästen Aufnahmen für 2 Sugar Cube Lautsprecherchassis. Die sind nach Auskunft etwa 13mm lang und etwas schmäler als des Gewicht. Sie sind paralell geschaltet und strahlen nach oben ab.

    Nach beiliegender Anleitung lassen sich nur die Adresse und evtl. die Gesamtlautstärke verändern. Von allen anderen CV Parametern soll man die Finger lassen weil sonst die Gefahr besteht den aufgespielten Sound zu killen.

    Bei dem im Video zu hörenden Henning Sound der ersten Lok ist also nur die Lokadresse geändert worden, der Rest ist wie geliefert. Man bekommt hier also einen fix und fertig konfigurierten Sound der nach Einbau und Einstellen der Lokadresse sofort benutzbar ist. Dafür lassen sich aber ausser Lokadresse und Lautstärke keine individuellen Anpassungen vornehmen. Das heißt auch, daß Höchstgewindigkeit, Beschleunigungs- und Bremsverhalten fix eingestellt sind. Auch in diesem Sound ist eine Bremsfunktion vorhanden, die Funktionstaste dafür ist jedoch etwas unglücklich in den 20ern gemappt und mit der Lokmaus nicht oder nur sehr umständlich zu erreichen.

    Nichts gegen Henning und seine Soundprojekte, aber hier setzen die technischen Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden Decoder die Grenzen des Machbaren. Zu dieser Aussage stehe ich nach wie zuvor. In Gerhards 50er werkelt nämlich nicht der aktuelleste Zimo.Für das Erstellen der Soundprojekte benötigt man schon professionelle oder zumindest semi-professionelle Tonstudioausrüstung u.v.m. Die hat nun einmal nicht jeder zu Hause beziehungsweise tut sich schwer hier selber Hand anzulegen. Diese Lücke wird daher durch die externen Anbieter von fertig erstellten Soundprojekten geschlossen, wie z.B. Henning. Man kann so ein fertige entwickeltes Soundprojekt dann kaufen. Entweder man spielt es sich dann selber auf seinen Decoder auf, dafür braucht man dann einen markenspezifischen Lokprogrammer oder aber man kauft bei dem besagten Anbieter von Soundprojekten einen Sounddecoder seiner Lieblingsmarke der bereits bespielt ist.






    Nun zur anderen Lok.

    Die ersten Versuche einen 50er Sound zu machen sind hier festgehalten:

    [Video]

    [/Video]

    Wie angemerkt, noch nicht ganz ausgereift. Hier ging es speziell um das Verhalten ohne angehängte Last, die Lok in Leerfahrt sozusagen. Richtige Auspuffschläge sind nur bei forcierter Beschleunigung zu hören, ansonsten kann man sich mit de Lok mit nur ganz wenig geöffneten Regler davonschleichen. Derartige Manöver habe ich bei der Bundesbahn in den 1970er Jahre noch selber erlebt.

    Bei dieser Lok habe ich einen einzigen Zimo LS13x18x13 unter das Dach des Fhs. angebracht. Da diese Lok fertig gealtert ist (von Jürgen :thumbsup: ), wollte ich sie nicht mehr auseinandernehmen.


    Als Decoder habe ich einen Soundtraxx Tsunami2 TSU-1100 genommen. Der ist im Kohlenlasten eingebaut wie auch die 8-polige Schnittstelle in die er eingesteckt ist. Diese 8-polige Schnittstelle reicht hier vollkommen aus, es gibt hier nur Licht vorne und Licht hinten. So kommt man hier mit nur 6 Kabelverbindungenzwischen Lok und Tender aus. Um die Frage gleich zu beantworten, der Decoder hat mehr Funktionsausgänge, 6 insgesamt. Im übrigen genau der gleiche wie er in dem anderen Thread "Rangieren mit ellenlangen Auslauf " Beitrag #69 in der D&RGW 2-8-0 C-28 zu hören ist.


    Und um die nächste Frage auch gleich zu beantworten, es gibt hier keine Soundprojekte. Es ist ein völlig anderer Ansatz und auch ein anderes Vorgehen als wie wir es bei den hiesigen Sounddecodern der einschlägigen Anbieter gewohnt ist. Diese Sounddecoder lassen sich mit vorab erstellten Sounddateien, vulgo Projekte, bespielen und geben diese dann wieder.


    Beim Soundtraxx Tsunami wird man sich Soundprojekte selber machen müssen mit den Möglichkeiten welche der Decoder zur Verfügung stellt. Es sind nur ein paar Millionen. Also ist gezieltes Vorgehen gefordert. Dafür heißt es dann Handbücher lesen und verstehen, Videos gucken, einstellen, anhören, vergleichen, wieder einstellen usw.

    Die Quelldaten sind hier schon alle im Decoder vorhanden. Man muß nichts extern zukaufen oder aufspielen.

    Es ist ein ganz anderer Ansatz und Herangehensweise beim Sound; eben nicht vergleichbar mit den Decodern wie sie hierzulande üblich sind.


    Wenn Du so einen TSU2 kaufst, einsteckst und in Betrieb nimmst wirst Du erst einmal enttäuscht sein. Hört sich nach nichts an und liefert irgend so ein Puff-Puff ohne jede Nuancierung stets gleichbleibend vom Anfahren bis Anhalten. Es gibt 10 verschiedene Grundsounds die man nach seinen eigenen Vorstellungen nach Belieben verändern kann. Es ist etwa vergleichbar mit einem Rohdiamanten der erst durch seinen Schliff zum Edelstein wird.

    Hier fängt dann die eigentliche Arbeit mit dem Decoder an.

    Z.B. Abtastraten sind hier Zeiteinstellungen bzw. Reaktionszeiteinstellungen die man bearbeitet. Als weitere Erleichterung muß man sich nicht mit einzelnen Wav Schnipselchen herumschlagen, der Decoder spielt sie nach entspechender Zuordnung und nach zugewiesenen Abläufen automatisch ab.

    Man definiert zuerst eine Grundlast damit der Prozessor den Leerlaufstrom als Bezugsbasis hat. Hier hat es als Erleichterung alternativ zur händischen Einstellung eine automatische Einmessung.

    Dann wie soll der Decoder auf Laständerungen reagieren? Wie schnell? Wie heftig? Wie laut? Wie soll sich der Klang dabei verändern?

    So geht man dann Schritt für Schritt vor. Verbessert, passt an , optimiert bis die einem selber genehme Einstellung gefunden ist.

    Wie schon erwähnt, man muß sich hier beim Thema Sound auf etwas Neues einlassen was abseits der bisherigen gewohnten Schemata ist. Man kann dann nur die Endergebnisse vergleichen.


    Es ist hier ja auch nicht nur der Sound selber der konfiguriert werden muß. Wenn man nicht nur ein starres immer gleiches Ablaufverhalten beim Sound haben möchte, müssen dynamische Faktoren mit ins Spiel kommen. Der Decoder bietet diese Möglichkeiten. Das ist dann wiederum ein weites Feld an Einstellungen und Anpassungen um den Soundablauf mit dem Fahrverhalten abzustimmen. Da eine Lok nicht immer leer fährt, gibt es weitere Einstellungsarbeiten um den Sound dynamisch an die jeweiligen Belastungszustände anzupassen.

    So kann ich mir ein Verhalten der Modelllok wie beim Vorbild einstellen. Z.B. mit angehängten schweren Zug wird die Lok in der Steigung langsamer, die Auspuffschläge werden dabei lauter und ändern ihren Klang in einen härten Schlag. Im Gefälle das umgekehrte Verhalten, der Regler wird eingezogen, die Auspuffschläge verschwinden, man hört die Druckausgleicher, der Zug wird schneller und man muß ihn mit der Bremsfunktion unter Kontrolle halten.


    Jedenfalls stecken einige Stunden Arbeit dahinter bis es so klingt wie in den Videos. Dafür kann ich mir Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung, Bremsverhalten selber einstellen und mir die 29 Funktionen selber dahin mappen wo ich sie haben möchte.


    Weitere Unterschiede wird man dann auch im Vergleich mit dem ersten Video hören.

    Die 50er mit Kabinentender hat von mir 2 Zimo LS13x18x13 in die Rauchkammer eingebaut bekommen. Dafür musste ich 38mm vom Kesselgewicht absägen. Beide Lautsprecher sind in Serie geschaltet und haben dadurch eine Gesamtimpedanz von 16 Ohm. Dadurch kommt ein etwas fülligerer Klang zustande und die Befürchtung der Sound wäre zu leise kann ich auch zerstreuen. Im Video in Beitrag #1 ist die Lautstärke auf den Wert 50 gesetzt, das sind knapp unter 20% der Maximallautstärke. Für den Hausgebrauch auf der heimischen Anlage kann man den Lautstärkepegel ruhig zwischen 7 bis 10% stellen. Die beiden Zimo LS werden durch den Audioausgang des Decoder ausreichend mit Stromstössen gereizt damit sie vernehmlich Luft in Bewegung setzen können, vulgo Schallwellen.

    Man muß beim Einbau der Lautsprecher auf einen festen Sitz achten und vor allem darauf, daß am Modell nichts klappern oder mitschwingen kann. Das gibt dann nur unerwünsche Nebengeräusche die Schwirren und den Klang verfälschen.


    Das Einstellen und Bearbeiten des Tsunami2 habe ich mit JMRI Decoder Pro gemacht.


    Ich habe ganz bewußt einmal den Tsunami2 in einer deutschen Lok ausprobiert um ihn hierzulande vorzustellen. Hätte ich den in einer US Lok vorgestellt, wäre er wahrscheinlich gar nicht beachtet worden.

    Ich hoffe, daß ich hier ausreichend erläutert habe was im Video gezeigt wurde.

    Hallo,


    was fehlte war eine Rampe:

    Die wurde aus dem Rest des Daches und Holzleisten angefertigt.





    Hinzu gekommen ist auch der Bonzeneingang der ebenfalls aus Resten angefertigt wurde.





    Wenn es schon einmal auf den Modulen ist, wird auch gleich getestet. Zwei 40' Boxcars haben bequem an der Rampe Platz.

    Die Rampe ist dabei etwas nach rechts verschoben.




    Drei 40' Boxcars gehen auch noch und können alle gleichzeitig entladen werden.





    Andere Variante, die Rampe ist jetzt ein Stück nach links gerückt bis sie mit der Gebäudeecke nahezu bündig ist. Ich kann sie später detaillieren, mit Ladegütern vollstellen und Flurförderzeuge hinzufügen. Aus Transportgründen wird die Rampe immer ein separates Teil bleiben.





    Das sich die Länge der Rampe nicht geändert hat, haben immer noch 3 40' Boxcars Platz.

    Weiter nach links rücken geht nicht, dann würde der linke Wagen in den Bereich des Gleisbogens kommen.

    Hallo,


    es erfolgte eine erste Stellprobe:

    So sieht es aus, endgültige Lage ist noch nicht festgelegt. Die kleine Laderampe rechts entstand aus Resteteilen (Rudi hat hier nichts mit zu tun).





    Eine etwas andere Perspektive.

    Hallo,


    jetzt geht es mal in die andere Richtung der Zeitalter. Angedacht ist der Zustand in den 1930er Jahren.

    Seit geraumer Zeit lag ein Bausatz für ein Industriegebäude aus Backsteinen von Atlas bei mir herum https://shop.atlasrr.com/images/product/large/0721.jpg

    Als 3-dimensionales Vollmodell wie in der Bauanleitung vorgesehen würde es nicht auf meine Module passen. Also war hier wieder Bashing angesagt um ein Kulissenmodell zu schaffen. Die Ziegelwände waren mir etwas blass geraten, also habe ich die in Ziegelrot gestrichen.

    Die Spritzlinge für die Fenster, Türen und Tore waren in einem sehr knalligen Rot gespritzt. Da es nicht meinem Geschmack entsprach haben ich diese Teile von Hand in einem dunklen Grün gestrichen. Bei etwa 110 Fenstern ein recht mühseliges Unterfangen das in mehreren Schritten erledigt wurde. Ohne den Covid-19 Lockdown würde dieser Bausatz immer noch ungebaut sein.


    Hier habe ich dann angefangen Tore und Fenster einzukleben. Vorher habe ich schon Markierungen angebracht und die Wände entsprechend meines Entwurfs zugeschnitten.





    Es mussten auch 2 Wände zusammengefügt werden die eigentlich nicht dafür vorgesehen waren. Von daher die massiven Versteifungen.

    Im Foto bin ich dabei die Verglasung anzubringen.





    Die Verglasung lag als knapp bemessene Folie bei die entsprechend zugeschitten werden musste.





    Auch hier werden 2 Wandteile zusammengefügt die ab Werk dafür so nicht vorgesehen waren.





    Eine erste Stellprobe lose zusammengefügt auf der Werkbank.

    Hallo,


    es gibt mal wieder einiges zu vermelden:

    Auf dem Highway ist zwar nicht die Hölle los, aber neue fette dicke Fahrbahnmarkierungen.





    Das hat das ganze Bauwerk über die Zeit etwas gelitten.





    Der Dampfbetrieb und Jürgen haben ihre Spuren hinterlassen.





    Es gibt auch neue Geländer aus Beton die auch schon wieder ziemlich alt aussehen.





    Es ist ruhig auf dem Highway, jeder hält sich an das Speedlimit und Sheriff Buford T. Justice Jr. langweilt sich.

    Hallo,


    ich finde es schon etwas überzogen Jürgens Umbau zu kritsieren bevor der endgültig fertig gestellt ist.

    Noch überzogener finde ich wegen seiner eigenen Humorlosigkeit anderen Forumsteilnehmern eben diesen zu verbieten.

    Wer nicht in der Lage ist über etwas herzhaft zu lachen ist wirklich zu bedauern.

    Des weiteren gab es das Wort "Ironierahmen" , daß der betreffende Beitrag tatsächlich in einen Rahmen gesetzt ist und ein Emoci am Schluß. Das sind alles Hinweise für Normalbefindliche die im Rahmen postierte Aussage nicht so ernst zu nehmen.

    Der Umgangston im Forum hat stark gelitten.

    Hallo,


    hier wird es einmal Zeit vorzustellen was unser Speziguzi sonst noch geschafft hat:


    Babyblau wie gekauft und ausgepackt.





    Und nachdem Jürgen sein Vodoo damit veranstaltet hat.

    Hallo,


    vorher ein paar Links:

    https://bos-fahrzeuge.info/ein…n_1059-01_aD/photo/406996

    Das ist das tatsächliche Vorbild des in einem der vorherigen Beiträge verarbeiteten Preiser Modells Feuerwehr GW-Bau der Berufsfeuerwehr Köln. Die Bezeichnung lautet 9.168. Laut Beschreibung aber 15t zGG. Große Radausschnitte, kurze Haube und hohe Kabine.


    Bei Preiser gibt es die gleiche Kabine, kurze Haube, hohes Fhs., als Bausatz (31201) auf einem 11t zGG Fahrgestell, ebenfalls mit Meiller Kipper und Ladekran. Die einzige Änderung bei der Kabine sind die durch Beisatzbleche verkleinerten Radausschnitte.

    file:///C:/Users/lkrup/AppData/Local/Temp/PK%2027%20Seite%20186-197-1.pdf


    Im gleichen pdf findet man unter 31300 den MAN Hauber 2 Nummern größer als 19.321 HAK. Hier ist die Haube deutlich länger als bei den beiden obigen Ausführungen.


    Bei allen diesen o.a. Fahrzeugen lässt sich die komplette Haube mitsamt den Kotflügeln als Ganzes aufklappen.




    Die Brekina Kabine stellt die erste Ausführung des Bull- oder Pontonhaubers von 1956 dar. Damals als L 400 zur Abrundung des Programms von MAN nach unten gemacht. Die Zahl 400 bedeutete damals 4t Nutzlast und 100 PS.

    Schmale Stoßstange, trapezförmige Radausschnitte, runde Scheinwerfer in den Kotflügeln, diese waren feststehend und nur die Haube liess sich aufklappen, wobei das obere Drittel des horizontal geteilten Kühlergrills mit an der Haube befestigt war. Das Fhs. hatte ein niedrigeres Dach und somit auch eine niedrigere Windschutzscheibe.


    Die Ausführung des ursprünglichen Fhs. für die schwereren Nutzlastklassen fehlt als 1:87 Modell gänzlich, mir ist hier nichts bekannt.

    Wegen der hier erforderlichen größeren Räder waren große runde Ausschnitte in den Kotflügeln. Das war im Prinzip die einzige Änderung gegenüber der leichten Mittelklasse.


    Theoretisch könnte man jetzt durch Ausfeilen der Radausschnitte und anbringen von Kotflügelverbreiterungen diese Brekina Kabine für schwerere Nutzlastklassen der 1960er Jahre herrichten. Ich habe damals mit dem Gedanken gespielt, das dann aber doch nicht durchgeführt weil ich einfach zu sehr auf die 1950er fixiert war. Da waren dann noch die klassischen Hauber aktuell.


    dsc0292167z3n.jpg

    Hallo Axel,


    wenn Du ausschliesslich digital fährst, dann laß diese Art Schwungmasse weg.

    Bei diese alten Loks saß die Schwungmasse nicht direkt auf der Motorwelle, sondern auf dem verlängerten Schaft der motorseitigen Gelenkwellenaufnahme. Dadurch wirkt das wie eine Zwischenhülse. Der Knackpunkt hierbei ist, die verlängerten Schäfte laufen aussen nicht ganz rund und haben einen leichten Höhenschlag. Das ist durch die Kavitation im Spritzgußwerkzeug bedingt.

    Auf Grund dessen hat die Schwungmasse eine Unwucht. Bei den alten Roco Motoren ist das wegen ihres von Haus aus röhrenden Klangs nicht aufgefallen. Hier wird es jedoch mehr oder minder unangenehm auffallen, zumal sie auch noch recht weit vom Motorlager sitzt.

    Die Schwungmasse lässt sich rel. einfach vom Schaft trennen indem man den Schaft von hinten mit einem geeigneten Dorn ausdrückt.