Lkw Kitbashing, oder wie man seine Träume verwirklicht

  • Hallo Freunde


    Was uns heute erwartet, war nicht auf der meiner Agenda.:suchend:


    Ein Traum wurde spontan wahr:

    Zugegeben, habe ich schon lange den Traum gehabt einen Culemeyer zu besitzen.

    Nur den klassischen Transport mit der Kaelble Zugmaschine gefiel mir nicht, auch wenn es mir schwer fiel, das diese bis in die 90er Jahre fuhr.

    Manche DB Straßenrollerzugmaschinen, wurden wiederum von andern Zugmaschinen ersetzt.

    Von Speditionen, die dann Jahre Später noch den Transport zur Fabrik übernahmen, bis auch hier der Lkw alles übernahm, weil ja alles so schön Billiger ist (wer glaubt wird selig).

    Es gibt auch zwei Bücher davon und Band 1 von Volkhard Stern geschrieben, brachte mir mein Sohn mit.

    :herz:Dort sah ich ihn wieder...:rosabrille:


    Straßenroller Vorgeschichte:

    Mich faszinierte der Straßenroller, ganz besonders im Frankenwald, näher gesagt im Tettauer Winkel, mit der Mercedes NG Zugmaschine.

    Dies war der Grund für den Straßenroller, da die damalige DDR Regierung die Grenze zog und die Eisenbahnstrecke zweimal unterbrach.

    Was den Güterverkehr zu den Glasfabriken, erheblich störte.

    Die Bundesbahn setzte sogleich Straßenroller bis Mitte der 80er ein.

    Danach bis zur Wende und später, übernahm die Spedition Söllner den Culemeyerverkehr, setzte als Zugmaschine den Mercedes mit 500 PS, ein.

    Er kommt im Modell auch noch.

    :thumbup: Versprochen !:thumbup:


    Der Straßenroller von Türkheim:

    Aber nach Jahren kam mir beim lesen in einem EJ (Eisenbahn Journal), ein Strassenrollertransport in Türkheim auf den Schirm.

    Er war mit der MAN Zugmaschine was besonderes und es war kein Alltagsgerät.

    MAN Hauber als Zugmaschine waren selten...


    Das Modell:

    Ausschlag dafür war die Sattelzugmaschine des Mercedes Hauber aus einen Packung von Kibri als Schrotthändlerfahrzeugs.

    Davon hatte ich, vor etlichen Jahren drei Stück, auf Vorrat gekauft und sortierte sie zwischen Häuserbausatz und Lkw-Baggerbausatz aus.

    Beim betrachten des kurzen Rahmens, kam mir die Idee für diesen MAN, den ich aus dem Preiser GW Bau Feuerwehr Köln, noch hatte um so eine Zugmaschine zu kreieren.


    Beide Fahrzeugrahmen im Vergleich:

    Zuerst wollte ich den MAN auf den Rahmen von Kibri umbauen, aber nach Überlegungen lies ich es dabei.

    Das Fahrerhaus war von Preiser und für den komplizierten Umbau auf dessen Kibri Rahmen war es riskant.

    Wenn es schief ging war der MAN samt Rahmen im A....:hiphop:

    Das wollte ich nicht Riskieren.

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    Ich nahm Maß und zog einen Vergleich, wegen des darauf gehörenden Aufbau (unteres Bild).

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    Farbige Abschnitte:

    Auf dem darauffolgenden Bild sah ich, daß viel darin Potential lag , den Preiserschen Rahmen zu kürzen.

    Deas Bild vermittelt hier für den Leser die Schritte zum trenne des Rahmens.

    Ein erster Schnitt war der Grüne Strich und im Anschluss folgte sogleich der blaue Schnitt.

    Noch zum Schluss, der rote Schnitt.

    Mit der Abtrennung des Rahmenteils wurde der Höcker (das Podest für den Aufbaukran ) gleich mit bearbeitet, in dem es mit dem Eugen Dremel

    flach geschliffen wurde und danach abgetrennt, so daß man es wieder ankleben konnte..

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    Bauteile für den Umbau:

    Auf dem Bild die Bauteile, die benötigt wurden für den Umbau.

    Der Rahmen und Fahrerhaus von Preiser.

    Räderschutz udn Rahmen Aufbauteile von Kibri und zuguterletzt, die kurze Pritsche selbst von Kibri

    komp.bilderp1210180tckj6.jpg

    Von den nächsten Schritten hatte keine Bilder gemacht, da ich zu Aufgeregt bei der Sache war, so das mir hinterher die Schulter weh tat (verspannt)


    Der Aufbau:

    Nach dem kürzen des Rahmens war wieder das zusammenfügen des Rahmens zu einer Einheit mit Revell Contacta, an vorderster Stelle.

    Im Anschluss war der Aufbau mit den Radschutz dran, der von Kibri kam.

    Ein kleiner positiver Nebeneffekt daraus war, daß Kibri (auf dem Bild zu sehen), eine Öffnung am unteren Aufbau offen lies.

    Meine Vermutung war, daß es sich hier für Seilzüge und dergleichen im Schwerlastberich, dabei handelte, was uns zu gute kam.

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    Ich nutzte die Chance, baute dahinter aus Abfall, zwei Zylinderstückchen ein.

    Sie sollen als Führung dienen, damit das Seil sich nicht verheddert, ausfranzt und schließlich reisst wenn gezogen wird.

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    Kurz mal umgedreht..

    Da wir schneller wie die Kamera waren habe ich für euch den Lkw umgelegt.


    Hier von unten auf den Rahmen, kann man die Schnitte sehen.

    Das Bild wurde gestern schon im Themenbericht "auf meiner Werkbank", euch gezeigt.

    Man sieht, dass es ein Lkw mit Allrad ist, was natürlich der Originale Lkw von Türkheim auch hatte.

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    Inklusive dazu noch die Räder des Culemeyers von Wikings MAN der ÖBB, den ich mir vor Jahren mal zulegte.

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    Zwei Bilder der beiden ungleichen Brüder aus Augsburg und der Preisersche MAN mit seinen neuen Reifen/Felgen.:sehrgut:

    Nach dem Räderwechsel, bekam der Wiking MAN, seine Orginalräder wieder zurück.

    Beim Wiking sollte eigentlich es vom Original her, eine ÖAF Maschinesein (Fehler Wikings), aber es gab auch MAN ´s Zugmaschinen.

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    Räder verändern das Bild:

    Wie es die Überschrift schon einläutet, kommen wir zum Räderwechsel an der Zugmaschine.
    Wikings Räder waren schon schön, aber nicht der Sache dienlich.

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    So bekam die Zugmaschinen vorne Allrad Felgen/reifen und hinten von Herpa die Zwillingsbereifung.

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    Anschließend bekamen sie vorläufig mal ne Farbe um in Einheit auf dem Bild in Erscheinung, zu treten.

    Dabei wurde der rote Räderschutz, auch gleich mit Lackiert.

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    Der Anhänger, äh Roller:

    Die Zugmaschine war so gut wie gegessen und der Strassenroller fehlte noch.

    Heute nahm ich mir den Kibri Bausatz vor, der schon beinahe 18 jahre in der Kiste schlummerte.

    Nichts wie ran und die Bauteile sortiert.

    Danach mit dem Messer die Bauteile von ihren Gerüsten entfernt und geputzt.

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    Beim Bild hier, wurden schon einige Bauteile angebracht.

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    Danach die Räder, noch ohne Felgen, die man nur Einklipsen muss.
    Vorsicht !

    Nicht zu sehr belasten sonst kann der Kunststoff brechen und das Rad ist ab.

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    Ein vorläufiges Bild des Straßenrollers.

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    Eine Rampe:

    Ja eine Rampe benötigt er auch noch...

    Die fahrbare Rampe zum Auf-Abgleisen des Wagons wurde schon beinahe fertig von Kibri geliefert.

    Um das ganze zu vervollständigen mussten zwei Radattrappen noch angeklebt werden, damit Herr Preiser, sie wegziehen kann.:hust:

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    Felgen:

    In den letzten Schritten beim Zusammenbau, wurden die Räder vom Rahmen abgezogen und mit den Felgen vervollständigt wurden.

    Danach wurden sie aufgeklipst.

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    Jetzt ein Gesamtbild des Straßenrollers.

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    Das Fotoshooting:

    Anschließend ging es zum Fotoshooting und unter Zuhilfenahmen der Mobilen Rampe, wurde ein Güterwagen auf den Straßenroller aufgefahren.

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    Hochzeit:

    :freunde:Jetzt wurde Hochzeit gefeiert, :party:

    Hochzeit, weil jetzt die Zugmaschine zum ersten mal an den Anhänger gehängt worden ist.

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    Jetzt mit einem O-Wagen im Genick, ähnlich wie beim Original in Türkheim mit Lederabfällen aus Italien.

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    Mit ein paar kleinen Dingen auf der Pritsche, die den Lkw noch vervollständigen und die anschließende die Lackierung, machen den Lkw,

    bzw. das Gespann zudem was ich mir vorstellte.

    Es war es für mich ein besonderer Moment.:tanz:

    So ging ein lang gehegter Traum, der gestern wie ein Blitz einschlug, in Erfüllung.:herz:


    Es wird nicht der letzte Culemeyer Straßenroller sein.

    Im Frankenwald wartet noch eine Zugmaschine, die oben im Link angekündigt wurde.

    :lokomotive:Bis demnächst wieder hier aus der Werkstatt.:lokomotive:


    Gruss Jürgen :hutab:

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen ()

  • Hallo Freunde


    Der IVECO Abschlepper

    Spontane Umbauten an Fahrzeugen die eigentlich nicht dafür vorgesehen sind immer im Nachgang betrachtet, interessant.

    Normalerweise wollte ich nicht ihn nicht so umbauen.


    Vorgesehen wollte ich aus einem Bausatz des Culemeyers von Kibri, einen Kaelble Abschlepper mit Bergekran bauen.

    Wollen !

    Das haute nicht hin, da der Typ von Kaelble, ein anderer war...:blush2:


    Ich wusste noch, da? es auch Magirus MK Hauber gab, die als Abschlepper fungierten und so suchte ich im Netz.


    Die Ausgangsbasis:

    Als Ausgang zu diesem Umbau war ein Magirus von Kibri der bei einem Ankauf dabei war.

    Schön verstaubt, da er lange Zeit auf einen Modellbahnplatte, sein Dasein fristete.

    Wer die Kaelble Zugmaschine oder diesen Magirus möchte, kann mich per PN kontaktieren.


    Alter Aufbau, neues Fahrzeug:

    Hier wurde zunächst der Aufbau mit dem Bergekran benötigt und ein neues (altes Fahrzeug wurde sogleich auch gefunden.


    Der Neue, ein Nachfolger, auch in ULM gebaut, leider ohne sein Markenzeichen im Kühlergrill.

    Zur damaligen Zeit hatte FIAT seine Krallen gen Ulm ausgestreckt und schluckte den Magirus Konzern.

    Der IVECO Hauber, wurde von der Fa. MAAG hergestellt mit Herpas Hilfe und dessen Bauteilen.

    Sein zweiachsiger Bruder in Militärausführung wurde hier schon einmal vorgestellt und wurde zu einem Baukipper.

    Auf dem nächsten Bild, wurde der Aufbau entfernt.

    Die Geländereifen, mit nur einem Reifen auf Felge wurde durch Zwillingsreifen ersetzt.


    Nächste Schritte:

    Wir benötigen einen Kotflügel für die Hinterreifen, der von Kibri aus dem Schwerlastbereicht kam.

    Besser gesagt, von der FAUN Zugmaschine.

    Zwei solcher Kotflügel waren im Lager beide wurden so zusammengeschnitten, damit ich einen kompletten geschlossenen Kotflügel hatte.


    Erste Stellprobe mit dem Aufbau:

    Inzwischen wurden hinten die Rücklichthalter weggeschnitten, da sie den Stützen des Bergekrans im Weg waren.

    Hier fehlte noch was, da aus dem Material des ex Kotfflügel, eine Platte noch geschnitten wurde, die dort angeklebt wurde.

    Auch wurden die Militärischen Spuren beseitigt und die Dachluke wurde zunächst Anfangs mit dem Messer entfernt.

    Eugen Dremel erledigte hier das Grobe.

    Das feine machte meine Schleifmaus für das Dach


    Rammschutz und Konsorten:

    Neben dem Aufbau waren noch die Ausstattung am Fahrzeug zu erledigen.

    Zum einen Rundumleuchten, die Wiking lieferte.

    Der Rammschutz kam von Daimler/Kibri und daneben noch eine Sonnenblende von SCANIA/Herpa.

    Einen Spoiler war von Daimler vorgesehen, der wiederum verworfen wurde.

    Ich wusste noch, daß an solchen Magirus Abschlepper viel Chrom und anderes Zeugs angeschraubt waren.

    So auch eine Doppelstosstange des gleichen Typs, die noch dran ist.

    Aber bald nicht mehr...


    Neben der Doppelstossstange bekam er noch Peilstangen, die von Albedos Borgward Lkws, stammten.

    Danach sah er so aus.

    Jetzt wieder mit dem Aufbau.


    Rücklichter:

    Auch sie wurden vorher am Rahmen abgeschnitten, da sie den Stützen des Aufbaus, im Wege waren.

    Die Rücklichthalter wurden zunächst mit dem Messer gekürzt und wieder angeklebt.


    Das Fotoshooting:

    Auch ein Michelinmännchen/Roco, wurde oben an der Sonnenblede angebracht.

    Wiking lieferte aus der Daimler NG Abteilung, mir die Spiegel zusammen mit dessen Spiegelhaltern, leicht gekürzt an das Fahrerhaus, angeklebt wurden.


    Ganz ist er noch nicht fertig.

    Der Aufbau noch nicht verklebt, da er noch mit dem Lkw Lackiert werden muss.


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Lange her, das hier was geschrieben wurde, aber dafür jetzt ausgiebig....


    Gestern bekam ich aus der Bucht eine Schwerlastzugmaschine von Herpa.

    Das Glück lief mir zu und ich erwischte für gutes Geld eine weiße Zugmaschine aus der Serienfertigung von Herpa.

    Allerdings, auch schon über 30 Jahre her, das sie einstmals hergestellt wurde.

    Ich weiß noch wie heute, als ich in in der Lehr in Nagold verweilte udn dort in die berufsbezogene Schule ging.

    Dort gab es einen schnuckeligen Laden...

    Der Ladenbesitzer kannte mich schon, da ich Woche drin war und auch so manches neues Fahrzeug von Herpa kaufte.

    Unter den zahlreichen Einkäufen, war auch diese Zugmaschine die später umlackiert bei mir jetzt in der Vitrine ihren Platz bei Muttern fand.


    Heute dafür ein anderer Grund:

    Zuerst eine Gesichte darüber:

    In Tettau war eine Glasfabrik im Frankenwald an der Grenze zur DDR, damals.

    Das Städtchen war vor dem krieg mit der Eisenbahn von Steinbach, an der Frankwaldmagistrale von Nürnberg nach Berlin verbunden.

    Nach dem Krieg, 194, zog zunächst die Sowjetzone, später die DDR ein Grenze, wodurch Tettau vom Schienenstrang abgeschnitten war.

    Dort richtete zunächst die Bundesbahn einen Strassenrollerbetrieb mit einer Kaelbe Zugmaschine ein und brachte die dementsprechende Güterwagen,

    im Zu-und Ablauf zur Glasfabrik.

    Die Bundesbahn übergab in mitte der 80ern den Betrieb an die dort ansässige Spedition Söllner.

    Sie hatte sich einen Mercedes Schwerlastzugmaschine gekauft und setzte sie im Strassenrollerbetrieb ein.

    500 PS, einer Daimler Schwerlastzugmaschine, zogen die viele Güterwagen durch den Frankenfeld mit seinen Höhen, hin und her.

    Aus dem Forum Drehscheibe-online.de ist ein schöner Beitrag von dem User Achristo.


    Er hat für mich die interessantesten Beiträge, meiner Zeit, die mich total ansprechen.

    Dazu gehört auch diese schöne Reihe mit dem Straßenroller von Tettau.


    Modell von Herpa:

    Dieses Modell gefiel mir und ein Film aus Hagen von Ortloffs Video Reihe, "Züge Züge", machte mir schon vor zig Jahren, sprichwörtlich genommen, das Maul wässrig.

    Gestern kam er an und ich musste ihn gleich zurüsten....

    Das Modell hatte noch aus der Serie die großen hohen Reifen noch dran.
    Sie wurden durch normal konventionelle Reifen mit Felgen, ausgewechselt.


    Wir sind noch nicht fertig:

    Nein, wie die Überschrift es einem schon verdeutlicht, wurde noch mehr an ihm umgebaut.

    Zunächst kam der Aufbau der Pritsche herunter und auf dem Rahmen wurde eine neue Pritsche, Maß genommen.

    Sie kam von Kibri.

    Anschließend, wurde er komplett in seine Bestandteile zerlegt.


    Da er in der Farbe Beige war, zunächst angenommen das ein schwerer Raucher ihn hatte, aber nach der Geruchsprobe war es die Lackierung von Herpa.

    Was machte ich ?

    Ich wollte die Zierstreifen retten und nahm das gute Weinert Abklebeband und fing an die Zierlinien abzudecken.

    Mit dem Revell Latexlack wurde die PS Bezeichnung vorsichtig abgetupft, damit der flüssige Gummi darauf hält.


    Zwischenzeitlich aus BREMEN kamen die Allradfelgen, die dort drunter anmontiert wurden.


    Der Aufbau der in sich hat:

    Der Aufbau kam Neu von Kibri mit dem Daimler Hauber als Zugmaschine. bei einem Schrotthändler aus der dessen Kibri Packung.

    Sie wurde sogleich bearbeitet und vorbereitet für dessen Aufbau auf den Fahrzeugrahmen.


    Ein Seil:

    An das dachte ich gleich und schnitt mit dem Messer eine Aussparung, für die Führung des Seils, hinten heraus.

    Die Führungen kamen wiederum vom Abfallstücken von Kibri aus dessen Bausatz obwohl das original die Güterwagen mit dem Seil vorne oder hinten an einer

    Öse eingehängt, nach oben zog.

    Sogleich eingeklebt.

    Da der Aufbau kürzer war wie der Alte zuvor, kam ein Blech von der Bundeswehr von dessen Roco Magirus.

    Es wurde zurecht geschnitten und auf den Fahrzeugrahmen aufgeklebt.


    Die Höhe macht es aus:

    Der zu hohe Aufbau des Fahrerhauses störte mich, wenn man das Original auf den Fotos betrachtete.

    Zum Glück konnte man den Aufbau herunter nehmen.

    Auf dem Fahrzeugrahmen, wurde der Platz wenige mm mit dem Messer runter geschnitten.


    Ein Thriller:

    Meine Nerven waren in der kommenden halben Stunde zum zerreißen gespannt.

    Als ich mit dieser Arbeit fertig war, taten mir die Schultern weh.'y#


    Herpas Rammschutz war schon schön...

    Aber für mich nicht schön genug und auch nicht dem Vorbild dienlich.

    Dieser musste jetzt mit dem Messer geschnitten werden.

    Ich überlegte, ob ich meinen Eugen Dremel holen sollte, oder nicht.

    Aber ich beließ es und stürzte mich ins Abenteuer...


    Mit dem Messer und einer guter Klinge darin, wurde vorsichtig gedrückt und gleichzeitig schräg gekürzt.

    Später sah das ganze so aus.:aberglaube:

    Wir waren aber noch nicht fertig.:strafe:

    Denn was abgeschnitten, musste unten wieder angeklebt werden :wissenschaftler:

    Jetzt hieß es dort unten einen Rohrrahmen zu basteln !


    Ja, zum Henker, aus was ??? :verrueckt:

    Nach ein wenig kramen in der Bastelkiste, kam ich auf die Idee. :thumbup:

    Aus zwei Auspufftöpfen mit angegossenem Rohr, war meine Rettung.

    Das war für mich der Anlass den Rohrrahmen zu Bauen und sie gleich zu zuschneiden, nach Maß.


    Schneiden,schneiden und Kleben, zum Erfolg:

    So ein "Gefutzel" hatte ich noch nie, aber ihr werdet es schon gleich sehen :pfeifen:

    Jetzt zusammengeschnitten, fehlte mir noch ein Stückchen zum Glück, das wiederum aus dem demselben Material genommen und zusammengeschnitten wurde.

    Kurzerhand wurde noch das fehlende Stück Rohr eingesetzt.

    Dank Revell Professional Contacta , der den seinen Namen alle Ehre machte, gelang mir diese Hürde.

    Probe liegen mit dem Kühlergrill


    Ein bisschen Licht, bei schlechter Sicht:

    Zu Anfang seiner Zeit, hatte der Daimler keine Zusatzscheinwerfer auf dem Dach.

    Es änderte sich und wurden auf dem Dach verbaut .

    Weil dort oben im Frankenwald, die Wetterverhältnisse es manchmal einem Schwer machen, ein gutes Licht zu haben, war man froh über die Schwinwerfer.

    So wie das Original bekam das Modell die Scheinwerfer auf das Dach.

    Aus Kibri Standplatos für die Rundumleuchten, wurden die Scheinwerfer mit dem Messer wie Brotscheiben Stückchen für Stückchen, abgeschnitten.

    Als das Maß soweit war, wurden sie auf das Dach darauf geklebt.


    Lackierung im Einzelnen:

    Heute kamen die Teile in die Lackierhalle und wurden sogleich bearbeitet.

    Im Bericht "in der Lackierhalle", ist ja alles schon beschrieben.


    Das war es fürs erste heute von dieser Baustelle der besonderen Art.:thumbsup:

    Ich hoffe ich habe euch nicht all zusehr gelangweilt.


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Am Tettauer Strassenroller wurde weiter gearbeitet.

    Was wurde an ihm noch gemacht ?

    Er wurde nach der Auffrischung mit weiß einer Glanzlackierung unterzogen und sah für das erste, so aus.



    Der Rammschutz muss weg !

    Ja so schwer es mir missfällt muss der von Herpa einem von Kibri weichen, da das Original auch so einen trug.


    Schnipp, schnapp und der Rammschutz ist ab.


    Danach mit Revell Contacta kam der "Neue", an den alten Platz.


    Streifen über Streifen:

    Gestern nahm ich mir der Rammschutz nochmals vor.

    Ich klebte mit den Abklebebändern von Weinert, die entsprechenden Postionen für die Weißen Streifen ab.


    Soweit, so gut und jetzt ab in die Lackierhalle, für das weiß.


    Eine neue Schwerlastpritsche muss her:

    Die Schwerlastpritsche von Kibri, wird auch wieder ihren Platz räumen.

    Ich war nicht ganz zufrieden, denn ich hätte auf die Pritsche eine Plane versehen müssen.

    Es lies mich nicht los udn ich suchte und in Ebay fand ich eine von Herpa hergestellte Schwerlastpritsche die dem Tettauer, sehr nahe kommt als die von Kibri.

    Also nix wie bestellt....


    Auf Achse:

    Ein nächstes Projekt ist ganz langsam im enstehen:

    Ich hatte durch Zufall zwei Hängerzüge von Kibri, in der Bucht gekauft.

    Darin waren 2 Mercedes NG in der Fernverkehrskabinen.

    Ich war eher an den Aufbauten und Anhängern interessiert anstatt den Kabinen.


    Der Film, der Gedanke *glu2*, die Umsetzung:

    Nach einer Filmsequenz im Computer, kam ich darauf was ich da hatte.

    Franz Mersdonks NG mit 320 PS wurde daraus.:thumbup:

    Ich hielt es nicht mehr aus und musste das Haus, soweit bauen.

    Das Fahrerhaus noch in weiß, aber mit seinen wichtigen Anbauteilen, die diesen Lkw in der Serie auszeichnen.


    Die Farbe:

    Die Suche begann nach der Farbe des Lkw´s und wurde fündig in meinen Repertoire an Revell und Humbrol Döschen.

    Für einen Fuchs-Seilbagger von Kibri hatte ich diese Farbe in seiner Dunkelblauen Version, verwendet.

    Ich machte zunächst eine Stichprobe auf dem Papier und trocknete es anschließend mit dem Fön gleich ab.

    *glu3*Das war die Farbe auch wenn sie Matt wurde.

    Lasst euch überraschen....:thumbup:


    Tage später wurde das Fahrerhaus lackiert, natürlich war es das sie Matt wurde.

    Das machte mir nichts aus denn wenn alles gut laufen würde bekäme er noch einen Glanzlack.

    Einen tag später wurden die Anbauteile und Details, mit dem Pinsel lackiert.

    Nach ca 2 Std. bekam die Fahrerkabine den Glanzlack darauf.

    Siehe da, sieht er nicht wie der von Franz Mersdonk aus ?


    Der Rest ist noch am werden, denn das Fahrwerk kommt auch von Kibri, aber von dessen SK er dem NG spendet.

    Da die Details der Sattelzugmaschine richtig dazu passen als das Orginalzugmaschinenfahrgestell.


    Mehr demnächst hier wieder.:thumbup:

    Aber ich glaube drüben in der Halle tut sich gerade auch was.


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Schön das ihr wiedr mal reinschaut.

    Heute In der Werkstatt steht was "Dauerhaftes" und was Neues.


    Zum ersten, gehen wir gleich zur unsrer Zugmaschine des "Tettauer Straßenroller".

    Dort ist der Rammschutz noch im Argen und wurde letztens bearbeitet und Lackiert.

    Nachdem die Farbe soweit trocken war, wurden wieder die Bänder entfernt und es ging zur Anprobe am Lkw.

    Joa, schaut nicht schlecht aus...

    Der Rohrrahmen war noch mit schwarzer Farbe zu lackieren, worauf ich mich darüber machte und dies erledigte.

    Kurz mit dem Fön leicht angetrocknet, so das man das Bauteil anfassen konnte, wurde es gleich an den Lkw nochmals gesteckt udn war zufrieden.


    Vorne Hui hinten Pfui:

    Vorne war eine Baustelle beseitigt, kam hinten schon die nächste.:hust:

    Der Aufbau gefiel mir nicht, was ich letztens geschrieben habe und dieser musste runter.

    Heute kam der bestellte Schwerlastaufbau von Herpa und wurde kurz anprobiert.

    Natürlich passte er nicht, da der Aufbau über 30 Jahre jünger war, im Gegensatz zu seinem Lkw der ihn demnächst auf dem Rücken hat.

    Gleich damit auf die Werkbank und ihn bearbeitet.:bodycheck:

    Zunächst hinten die Aufbauplanken gekürzt und später auch noch in der Längsrichtung.

    Aber gleich mehr davon...

    Die erste Ansicht war schon schön, aber....:wissenschaftler:

    :aok:...zu hoch.

    Die Aufbauplanken wurde jetzt längs gekürzt um mit dem gesamten Aufbau auf dem Fahrzeugrahmen, niedriger zu erscheinen.

    So, jetzt sind wir dort wo wir wollten.

    Was noch stört ist der hohe planenaufbau, der auch noch in der Längsrichtung gekürzt werden muss.

    Aber davon mehr im nächsten Bericht, da noch andere Fahrzeuge hier in der Werkstatt und in der Lackierhalle verweilen.


    Ein Universalmotorgerät:

    Manchmal muss man die Gunst der Stunde nutzen wenn sie sich ergibt, sonst ärgert man sich hinterher.

    Ich hatte die Chance am vergangenen Sonntag einen Unimog zu bekommen.

    Mein Sohn ( Philipp) zeigte seinen neuen Erwerb aus der Bucht, da er nur den Anhänger dort benötigte.

    Nach der Frage der Verwendung für den Unimog, hatte er keine Verwendung.:thumbup:


    Ran an den Speck:

    Okay, nach dem entpacken und sortieren, ging es sofort an das Bauen, des Kibri Unimogs.

    Zunächst machte ich mich an der Fahrerhaus der Unimogs und seiner Pritsche


    Bauteile aus der Bastelkiste:

    Hier wurde oben auf dem Dach des Unimogs (war nicht im Bausatz enthalten), wurde eine Behr Klimaanlage gebastelt.

    Kibri Briketts ( Rillen der Steine die als Lüftergitter fingieren)

    Ein Lkw Batteriekasten der mit dem Cuttermesser, bearbeitet wurde, wurde als Gehäuse genommen.

    Die Briketts ein bisschen tiefer eingeklebt und siehe da, die Klimaanlage konnte auf das Dach angeklebt werden.


    Unten ist auch schön:

    Nachdem wir oben am Fahrerhaus und der Pritsche uns aufhielten, gehen wir jetzt einen Stock tiefer und bauen den Fahrzeugrahmen zusammen.

    Ein Klacks für mich, denn der Unimog war in 30 min fertig.:musik:

    Wie Kibri so und seine Bauausführungen nun mal so sind, waren die sog. "Totschläger" nicht als Achsen für mich nicht Akzeptabel.

    So wurden die Achsführungen gleich mit dem Messingbohrer aufgeweitet.


    Neue Schuhe braucht der Unimog:

    Noch ohne die neuen Achsführungen, aber schon mit den "ollen" Herpa Lkwrädern, was dem Unimog wiederum die dementsprechende Note verleihen.

    Lasst euch von den Farben nicht verleiten,denn sie werden nachher eh Schwarz werden.


    Kleine Geschichte am Rande erzählt:

    Ein stiller Mitleser, wird jetzt gleich wissen welcher Unimog gemeint ist.

    Das war in der SM Aalen (Abkürzung der Straßenmeisterei) unser "Storch".

    Leute die keine Ahnung hatten, bestellten damals in Gaggenau den Unimog mit den Lkwrädern, zwar für die Strasse, aber nicht fürs Gelände.

    Somit war der Unimog nicht Flexibel genug und war schon zweimal auf der Wiese steckengeblieben und bekam von uns seinen Spitznamen "Storch".

    "Wie der berühmte Storch im Salat"


    Die Räder werden geführt:

    Nach dem aufweiten der Achsführungen, wurden Röhrchen eingesetzt die die Metallachse sehr gut aufnahmen.


    Erste Ansicht:

    Nachdem die Räder drauf waren wurden ein paar Fotos gemacht.


    Demontage und Lackierung:

    Gestern wurde der Unimog wieder auseinender genommen und lackiert.
    Mehr dazu drüben und heute sah er so aus.

    Dazu noch einen Anhänger.

    So, kann jetzt "Kurt" ab in den Schotter. :thumbsup:

    Halt,halt nicht so schnell, denn das Fahrwerk benötigt den Glanzlack und seine Warnbaken.


    Das war es für heute mal wieder aus der Werkstatt und ich hoffe demnächst wird der Straßenroller endlich fertig.:hust:

    Bis demnächst wieder hier.:thumbup:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Mercedes Straßenroller:

    Wir sind mit der Zugmaschine, wieder einen schritt vorwärts gegangen.

    Der Aufbau wurde angezeichnet

    Anschließend mit Eugens Hilfe abgeschnitten.

    Der neue Aufbau wurde mit der Plane so zugeschnitten, so dass sie weiter unten ist, wie sonst und dem Vorbild näher kommt.


    Heute Abend wurde der gesamte Aufbau mit Plane in Revell Rot Seidenmatt, lackiert.

    Nach einer Stunde kam er provisorisch auf den Lkw zum Fotoshooting.

    Fertig sind wir noch nicht, denn am Ende der Plane kommt noch die in Gelb und Orange gehaltenen Ecken, wie beim Original.


    MAN F 8 Absetzer:

    Nachdem in Resedafarbenen gehalten MAN F 8, erst aus der Lackierhalle raus und fertig waren, kam spontan noch ein F 8 dazu, der letztens aus

    Restbeständen von der Bastelkiste, daraus entstanden ist.

    Das Fahrgestell ist eine Zugmaschine von Kibri, eines Forummitgliedes, der seine Sammlung aufgab und sie mir überlies

    Auch darunter war dieser F 8 als Zugmaschine eines Sattelzuges für Stahl von Kibri.

    Er wurde mit Herpa Zurüstteilen noch ein bisschen verfeinert und wie man sehen kann, sitzt eine Frau am Steuer.

    Alex, ist 3. die Tochter des Unternehmers, der zur Zeit Krank ist.

    Sie unterstützt den Familiären Betrieb mit ihrem fahrerischen Können und macht so manchen Mann noch was vor. :thumbsup:


    Heut wurde der F 8, in seine Teile zerlegt und bietet sich so dar.

    Sein Vorbild ist ein Modell eines größeren Maßstabes, der Spur 1, das ich beim Suchen nach Vorbildmotiven, dort gefunden habe und er mich nicht mehr los lies.


    Das Augsburger Entlein:

    Danach sah er heute Quietsche Gelb aus.:hust:


    Wir sind mit diesem Bericht an das Ende für heute angelangt.

    Nicht lang wie sonst, aber es sich kann sich jederzeit schnell wieder ändern.

    Bis demnächst wieder hier :thumbup:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Wieder mal ein kleiner Bericht, diesmal über das wirkliche Kitbashing:

    Das zusammenführen von fremden Bauteilen an das besagte Serienmodell.


    Ärger oder doch Freude ?

    Ich war eigentlich in den letzten Zügen des NG Kippers von Preiser.

    komp.bilderp1210666uvkxw.jpg

    Ich wollte noch das Glas einschieben, aber bedingt durch die Farbe im inneren, wurde das Fahrerhaus für das Glas schmäler und ich drückte leicht.

    Nur leicht...:wacko:

    Krach, dann war es geschehen und ich stand wie ein Seckel da...'y#

    Es krachte in sich zusammen und das Fahrerhaus war nicht mehr zu reparieren.

    Der Kunststoff war vermutlich zu alt dafür und die Farbe hat dem Fahrerhaus, den Rest gegeben.

    Zunächst kurz vor einem Wutanfall und mit dem Weitwurf in den Abfalleimer.

    komp.bilderp1220065ahk43.jpg

    Aber dann noch ein Geistesblitz*glu3*, bevor ich ausholte....

    Mein Gedanke:

    Da baust du dir ein neue Hütte auf, aber diesmal nicht von Preiser oder Kibri, sondern von Herpa.

    Dem alten 40 Jahre alten NG mit der Zierleiste im Kühlergrill.

    Sofort an den Computer und ab in die Bucht...

    Für ein paar Euro habe ich neben dem Herpa Modell, beim gleichen Händler noch 2 Kubische von Wiking, für kleines Geld gekauft.

    Tage später kamen sie wohlbehalten an.

    Sofort ausgepackt ging es Abends in die Werkstatt.


    Das zerbrochene und der Retter:

    komp.bilderp1220152hyjvs.jpg

    Sofort ging es ans zerlegen....

    komp.bilderp12201531mkis.jpg

    Nach dem vermessen und Probieren, wurde die Stossstange am Preiserschen Lkw abgeschnitten.

    komp.bilderp1220154pbjaj.jpg

    Zunächst wollte ich dem mit dem Cuttermesser, aber nach der Erfahrung mit dem Fahrerhaus, nahm ich Eugen zur Hand und trennte die Stoßstange vom Rahmen.

    Die Restteile der Stoßstange werden, weiter verwendet.

    Auch hier findet Recycling statt.

    komp.bilderp1220155u5ki7.jpg


    Eugens helfende Scheibe:

    Mit dem Dremel wurde auch Herpas NG dessen Fahrerhausunterteil vom Rahmen, vorsichtig abgetrennt.

    komp.bilderp1220156z7jh3.jpg

    Anschließend, wurde das Unterteil mit dem Dremel soweit gesäubert und mit dem Cuttermesser nachträglich bearbeitet.

    Wie das Bild einem vermittelt, wurde es bearbeitet, so das man es auf den Fahrzeugrahmen aufspannen konnte, da? es leicht klemmte.

    Es war von mir so gewollt, wegen dem Ankleben des Unterteils.

    komp.bilderp1220166zeky9.jpg

    komp.bilderp1220167wvk5o.jpg

    Das ganze von Hinten betrachtet

    komp.bilderp12201684qkel.jpg

    Die Nebelscheinwerfer von Preiser wurden abgeschnitten und an der Stoßstange von Herpas NG angeklebt.

    komp.bilderp122016951jad.jpg


    Auch im Inneren:

    Der Innenraum wurde auch kurzerhand mit leichten mitteln umgebaut, bzw, verfeinert.

    Das zu hohe Lenkrad, wurde unten gekürzt und wieder eingeklebt.

    Kopfstützen an den Sitzen, die er im Original nie besaß, wurden abgeschnitten und die Polsterung mit dem Cuttermesser abgeschnitten, bzw. abgeschabt.

    Auch von Kibris Uralten Zurüstteilen, wurde eine Figur entnommen, mit dem Skalpell bearbeitet, von den Gussnähten befreit und dementsprechend gekürzt, anschließend eingeklebt.

    komp.bilderp1220172iwkul.jpg

    Kibris Zurüsteile des NG waren auch mit den Spiegel der ersten Generation des NG´s ausgestattet.

    Daneben eine Sonnenblende von Kibri der neueren NG Zeit.

    Unten noch an Herpas Fahrerhausunterseite an dessen Tritt, wurden Verlängerungen links und Rechts angebracht/angeklebt, so das der Fahrer besser auf- absteigen kann.

    komp.bilderp1220176c0jjk.jpg


    Kitbashing das Spass macht:

    Hier ist wiederum das Kitbashing, der wirkungsvolle zusammenbau einzelner Bauteile zu einem zu einem Fahrzeug vereinen.

    Das ist generationsübergreifender Modellbau, der wirklich Spass macht:
    Ein aus wenigen Mitteln das beste herauszuholen, was die Industrie damals nicht geschaffen hat, oder auch konnte, oder wollte.


    Recycling oder noch brauchbare Teile:

    Auch hier wird so gut wie nichts weggeschmissen.

    Der Rahmen von Herpas NG, wurden der Batteriekasten, der Tank und hinten die Rückleuchten, samt Unterfahrschutz mit Hilfe Eugens, abgetrennt.

    Hier war es mir ein Foto wert es euch zu zeigen was es gutes an Ersatzteilen im ex Kofferaufbau drin liegt, draussen der sog. Schrott (nicht die Spiegel) :thumbup:.

    komp.bilderp12201719ikp4.jpg


    Das Fotoshooting:

    Nach dem Umbau ging es zum Fotoshooting um zu sehen wie die Verhältnisse sind und ob ich gut umgebaut habe.

    Wenn mein ja kommt, geht er in die Lackierhalle.

    komp.bilderp12201732ukki.jpg

    komp.bilderp1220175ywkag.jpg

    komp.bilderp12201748hjkd.jpg

    komp.bilderp1220177i8kc5.jpg

    komp.bilderp12201753okct.jpg

    komp.bilderp1220178oljw8.jpg


    Aus der Lackierhalle habe ich noch Fotos von heute in Resedagrün.

    komp.bilderp12201936kkuu.jpg

    komp.bilderp1220194uwjgg.jpg

    komp.bilderp1220195a9k8q.jpg

    Ich habe wiederum aus was Ärgerlichen, was nicht hätte sein müssen, wieder daraus gelernt.

    In Zukunft wird nur das Fahrerhaus verwendet, da man es auch zahlreich noch findet, für kleines Geld.

    :thumbup:Da habe ich noch ein Modell im Kopf das Kibri einstmals erfolgreich produziert hat udn ein Revival, verdient hat


    Was sehr altes von Kibri:

    Auf der Suche nach einem Straßenrolleranhängers von Kibri bin ich auf einen Händler in der bucht gestossen, der so einen Kibri Culemeyer mir für 17 Euro verkaufte.

    Es war ein sehr alter Bausatz (geschätzt von 1982), mit dem Retouchierten Foto des Culemeyers, aus einem Originalfoto.

    Das schöne daran, der Bausatz war noch komplett und kostete damals 9,95 Deutsche Mark,

    Wahnsinn !

    Wichtig für mich, war zuerst der Anhänger.

    Der für die Mercedes Zugmaschine von Tettau, seinen Platz in Zukunft ein nimmt.

    komp.bilderp1220149krjcy.jpg

    Der Bau des Anhängers ist der gleiche wie im Bericht des Culemeyer vor ein paar Wochen.

    Daneben wurde soweit es ging, auch die Kaelble Zugmaschine zusammen gebaut.

    komp.bilderp1220148zmj0r.jpg

    Mein bestreben liegt darin:

    Ich möchte sie nicht in der Bundesbahn Ausführung haben, sondern in einer "Privaten Ausführung", die auch eine andere Lackierung beinhaltet.

    Sie soll die Zeit nach der Bundesbahn darstellen, wo so manche Zugmaschine entweder abgestellt oder von Privaten gekauft und weiter betrieben, wurde.

    komp.bilderp122015196jkn.jpg

    Auch hier kamen noch Fotos von den ersten Lackiereinheiten des Fahrzeugs.

    komp.bilderp12202167akhf.jpg


    Bis demnächst hier, oder auch drüben in der Lackierhalle.


    Gruss Jürgen

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

    4 Mal editiert, zuletzt von Jürgen ()

  • Moin,


    wie gut, daß Du Deinen 4x4 gerettet und nicht weggeworfen hast. ich verwende lieber die Kibri-Hütte, da die Herpa Hütte minimal zu groß ist. Allerdings gebe ich gerne zu, dennoch die Herpa Hütte zu verwenden, denn sie wirkt auf mich im Ganzen genauso stimmig wie die von Kibri. Die Preiser NG-Hütte haue ich stets weg und wandert über Verkaufsplattformen in Konvoluten sofort weg. Den Grill mit Zierleisten verwende ich ebenfalls gerne, um ältere NG darstellen zu können. Dieser Grill paßt mit ganz minimalen Schleifereien auch in die Kibri-Hütte. Kibri hat leider einen zu kleinen Stern graviert.


    Weiterhin ein schöner Basteltisch und nebenan auch lackierbasteltisch. ich hoffe, deine Ergänzungen fließen auch auf mo87 ein.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Hallo Freunde


    Ich möchte das Forum heute mit meinen Träumen berichten.

    Darunter ein Update des Daimler Kippers, mit dem Fahrerhaus von Herpa.

    Nur durch den Bruch des Preiser Fahrerhaus kam er zu diesem Update.

    Vor ein paar Tagen wurden die Details mit dem Pinsel und dem EDDING Fineliner, nachgezogen und erscheint in einem andern Licht.

    Hier fehlt noch das Glas...

    Diesmal passe ich auf das mir das nicht noch einmal passiert, obwohl ich habe diesmal den besseren Kunststoff.


    Kipper: Aus 2x, machen wir 3x:

    Wenn wir schon bei Mercedes und seinen Kippern sind, bekam ich letztens von einem befreunden Händler, einen NG Kipper in Dunkelgrün.

    Ich wusste noch, dass es ihn in Orange (wurde hier gezeigt) und in dem besagten Dunkelgrün als Serienmodell gab.

    Das veranlasste mich gleich ihn Umzubauen, bzw. zu verfeinern und die Spiegel liegen schon mal bereit.

    Nix wie ran...


    Vom Fahrerhaus zum Lkw:

    Ich fing sofort mit dem Fahrerhaus an, zerlegte es bis in kleinste Detail.

    Das schöne daran, war das man das Ponton für das Fahrerhaus abnehmen konnte udn ermutigt weitere Varianten wie Mittelfahrehaus und auch den SK 88 MIttelfahrerhaus, zu erstellen.

    :strafe:Los weiter, zurück zum Modell, da es seine Spiegel und eine Sonnenblende von Kibri, bekam.

    Die NG Stoßstange bekam noch Nebelscheinwerfer von Kibris SK Stoßstange.

    Auch Herpas olle Kamellen, wurden gleich entfernt und durch die Allradfelgen aus Bremen neben den Serien Rädern von Herpa, ersetzt.


    Kibri ein guter Lieferant::sehrgut:

    Ja, Kibri ist hier fest zugange in diesem Umbau und lieferte mir aus den Bastelkisten so manches Bauteil, für diesen Umbau.

    So auch unter anderem, diese Kipperpritsche, die eigentlich zu einem Anhänger gehören sollte, aber ich keine dafür nötige Kipperpritsche hatte.

    Sie lag eh nur rum und wurde passend zurecht geschnitten und auf Herpas Kipperrahmen aufgeklebt.

    Das Schutzblech, daß zwischen Fahrerhaus und Aufbau ist und als Schutz dienen sollte, das kein Dreck in den Zwischenraum kam,

    wurde aus der alten Kipperbrücke von Herpa, mit dem Cuttermesser geschnitten.

    Jetzt mit dem angeklebten Schutzblech.


    Diesel und Rauch:

    Nächster Aspekt war die Auspuffanlage an Herpas Modell.

    Sie störte und war der Zeit nicht mehr genüge.

    Ich musst sie verbessern in dem ich aus der Bastelkiste Kibris, 2x die Auspuffanlage der NG, besorgte.

    Diese musste noch leicht verändert werden, da vieles schon gut, aber nicht passabel war.

    So wurde dort und dort geschnitten bis es passte...

    Mit dem Doppelauspuffendrohren, die damals was ausmachten, wenn man so einen Kipper sah.


    Blink, Blink, ich bin ne Warnleuchte:

    Auch ein Blinklicht, besser gesagt Rundumleuchte wurde hinten an das Fahrerhaus geklebt.

    Preiser ex Rundumleuchte wurde mit dem Cuttermesser abgeschnitten und von Blaulicht stieg ich auf eine Gelbe Rundumleuchte, die aufgeklebt wurde.

    Das muss für die Zeit um 81 damals reichen, wenn dahinter ein schwerer Bagger oder Raupe transportiert wurde.


    Kleines Fotoshooting:

    Jetzt noch ein paar Bilder vom Dreiachser udn wenn die Zeit passt bekommt er seinen Lack, danach das Prozedere mit Pinsel und Fineliner.

    Zusammen mit dem in Orangefarbenen Serienmodell von Herpa


    Soweit sind wir beinahe am Ende, aber wie OTTO sagt:

    Einen habe ich noch...:roflmao:


    Verrückt oder doch abgefahren Teil 1:

    Eigentlich wusste ich mit diesem Gefährt nichts mehr, rechtes anzufangen.

    Der Wiking Notarztwagen..

    So war er immer wieder herumgeschubst worden und wäre beinahe in die Tonne gewandert.

    Er stand beim obigen Umbau des Kippers, so herum und mir kam der Geistesblitz *glu3*

    Warum baust du dir nicht dein Freizeitmobil ?

    Aus solchen "Düsseldorfer" wurden zum Teil Wohnmobile und hatten danach ihr zweites "ziviles Leben" und fahren heute noch umher.

    Nichts wie ran und zerlegt....

    Die Stoßstangen gleich in Seidenmattrot und der Unterboden in Seidenschwarzmatt.

    Die Kühlergrillblende wurde gleich auch in Schwarz lackiert.

    Hinten wurde ein Loch gebohrt, da er aus dem Bastelfundus eine Kupplung für einen schweren Anhänger, bekam.

    Jetzt gleich eingeklebt.


    Start in sein zweites Leben:

    Auf dem Dach tat sich auch was...

    Die Rundumleuchten und die Notartzleuchte wurden mit dem Cuttermesser entfernt.


    Mit Sicherheit gut Rückwärtsfahren:

    Rückspiegel mussten ran und sie kamen auch aus dem Fundus.

    Zuerst mit dem Bohrer, auf beiden Seiten jeweils Löcher gebohrt.

    Anschließend den rechten Rückspiegel.

    Dann den linken

    Beide Seiten.

    Sogleich, wenn wir schon beim Bohren waren, wurden für eine bessere Sicht in dichtem Naturgefilde, noch Halogenscheinwerfer auf das Dach geklebt.

    Aber lasst euch von der schwarzen Farbe nicht stören...
    Sie wird noch entfernt und war ein Experiment, das leider nicht funktionierte :negativ:

    Jetzt mal kurz zusammengesteckt und wir auch sehen könnt wurde mit dem Fineliner die Lampen nachgezogen.


    Das war es heute aus der Werkstatt mit einem Folgebeitrag der Kipper und dem ersten Teils des Umbaus aus einem Wiking Krankenwagen zu einem Wohnmobil.

    Bis demnächst wieder hier.:sehrgut:

    Gruss Jürgen:hutab:

  • Hallo Freunde


    Spontane Umbauten sind manchmal schöner, wie von langer Hand geplante Umbauarbeiten.


    Der MAN F 7 Absetzer:

    So kam heute eins zum anderen....

    Ich wollte eigentlich nur Lackieren, da sich ein Teil wieder zusammengestellt hatte und es sich rentierte die Pistole zu benutzen.

    Dazwischen kam noch kurz ein Umbau eines Absetzers, der mir zwar am Anfang gefiel, aber auf die Zeit gesehen, immer abtörender wurde, je öfter ich ihn mir anschaute.

    So fristete er noch sein Wartedasein in der Schachtel, bis zum heutigen Tage.

    Ich hatte letztens in Ebay mal wieder gut und Günstig Fahrzeugbausätze erwerben können.
    So unter anderem mehrere MAN F 7 Fahrerhäuser, die nach dem Eintreffen der Post, sofort ausgepackt und sortiert in ihre Schachteln kamen.

    Die Fahrerhäuser wurden sofort im Anschluss zugerüstet mit dementsprechenden Spiegeln, Spoilern etc.

    So auch darunter dies Fahrerhaus des ex Schenker MAN F 7 mit kleinen Kühlergrill.

    Der Auslöser, war das Vorbild, daß schon lange in mir schlummerte, war dieses Bild des MAN F 7, als Absetzkipper aus dem Baumaschinenbilderforum


    Der Start, der Motor:

    neben den Fahrerhaus wollte Ich noch hinten wenn das Haus drauf war noch ein Stückchen Motor sehen.

    So nahm ich aus der Bastelkiste einen Herpa, MAN Motor und schnitt ihn an der Stelle ab.


    Jetzt kurz mal das Fahrerhaus aufgelegt, das Cuttermesser muss es stützen und Fotografiert.

    Ja, der Tank fiel mir weg, da er nicht richtig geklebt war.

    Anschließend wurde das Fahrerhaus aufgeklebt.


    Nebelscheinwerfer:

    Auch er soll nicht im Dunklen stehen....

    Nein, er bekam Nebelscheinwerfer, entstanden aus Spiegel die aus der Bastelkiste kamen.

    Als stützen fungieren zwei Stückchen Ansaugrohr eigens DAF von Wiking.

    Sieht noch ein bisschen grauslich aus, aber das wird schon noch.

    Das erste Bild mit dem aufgeklebten Fahrerhaus und den Nebelscheinwerfern.


    Diesel, Rauch, Abgase, das Rohr:

    Zugegeben hatte dieser Fahrzeugrahmen vom Vorgänger seinen Auspuff, der unten geklebt war.

    Ich wollte was besonderes, so kam das Auspuffrohr von Preiser, der nach oben geführt wurde.

    Mit ein bisschen biegen hatte ich das Bauteil, wie ich es haben wollte

    Es wurde sogleich eingebaut.

    Nochmal ein Vergleichsbild des Lkw.


    CB Funk, das Radio:

    Der Fahrer sollte auch etwas Unterhaltung haben.

    So kam zufällig von einem Kehrwisch ein Haar vorbei, daß ich sofort mit dem Cuttermesser bearbeitete.

    Die zukünftigen Antennen, wurden zunächst an den Lkw, dessen Spiegel und oben auf dem Dach, geklebt.


    Der Fahrer:

    Dieser kam von Preiser und war ein ex Feuerwehrmann, der jetzt bei der Firma in Zukunft fährt.

    Er benötigt auch seinen Helm nicht mehr, wo ich darauf ihn, mit dem Skalpell bearbeitet habe.

    Wieder Vergleichsbilder


    Kleine Extras:

    Natürlich benötigt der Lkw-Fahrer auch eine Staukiste.

    Sie entstand aus einem Batteriekasten von Herpa, die umgedreht unten an den Aufbau geklebt wurde.

    Im gleichen Zug kamen auch Keile unter den Aufbau.

    Ein letztes Bild von hinten und diesem MAN F 7 und dem Umbau.

    Heute fuhr er gleich in die Lackierkabine und verweilt noch zur Trocknung.

    Bilder davon gibt es drüben im anderen Beitrag von ihm.


    Das war es für heute.

    Bis demnächst wieder hier. :thumbup:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Nach dem Absetzer, mal so kurz zwischendurch ein Betonmischer.:thumbsup:


    Der TBG Betonmischer von Bopfingen:

    Dieser ist aus dem NG Baukipper von Herpa entstanden.

    Ihr kennt ihn noch als er noch so aussah.

    Jetzt leider nicht mehr....:keeporder:


    Gestern kam ein MAN TGA von der Bucht zu mir.

    Ich benötigte ihn eigentlich für seinen Aufbau, (aber ich wurde nachher eines besseren belehrt) :protest: .

    Beide Lkw im Vergleich und dessen Jahrzehnte dazwischen


    Aufgehts Buam..:strafe:

    Bei beiden Lkws wurden die Aufbauten abgebaut.

    Am NG wurde sein Hinterteil weggenommen.
    Ich wollte die Rücklichter behalten, aber im nachhinein war es die richtige Entscheidung.


    Einbau des Aufbau:

    Jetzt mussten Kerpen in den Rahmen mittels Eugens Hilfe.

    Die Kerben waren die Aufnahme der Kotflügel des Aufbaus, in den Rahmen um ihn dort zu integrieren.

    Zuvor noch angezeichnet mit dem Stift.

    Jetzt kam der Eugen mir zu Hilfe.


    Was hinten weg ist, muss vorne wieder ran:

    Die nächsten kommen den Bilder zeigen wie hinten der Unterfahrschutz weggenommen wurde.

    Der neue vom MAN TGA kam an den alten Rahmen des Daimlers.


    Der Scheideweg:

    Es fiel nicht leicht, aber ich entschied mich für den Aufbau von Kibri.

    Dieser war der Jahre ( 1981),besser geschuldet, als der von Herpa.

    Von damals waren Trommeln kleiner, wie die von heute.

    Die Mischtrommel vom MAN TGA hätte nicht dazu gepasst und wäre überdimensioniert gewesen.

    Die Realität wäre an diesem Lkw, verloren gegangen.


    Erste Vergleichsbilder:

    Nebenbei, auf diesem Bild zu sehen, bekam der Aufbau noch die Leiteraufbauten zur Trommel hinauf vom MAN, bzw. Herpa.


    Nächste Schritte:

    Die Rutschen Herpas, zur Beförderung des Betons aus der Trommel, waren hier zu groß gewesen.

    Auch die zuviel geschnittenen Kerpen, die den Rahmen des Fahrzeuges schwächen, wurden hier mittels Kunstsoffstückchen aufgefüllt.

    Jetzt wurden die Rutschen Herpas, gegen die von Kibri ausgetauscht.

    Die Ansicht zum Heck und den Kotflügeln, die neben dem ganzen, Spritzlappen erhielten.


    Von hinten nach Vorne:

    Wir gehen nach vorne zum Fahrerhaus, das anschließend zugerüstet wurde.

    Erste Schritte waren die Spiegel, die von Roskopf kamen.

    Roco, sponserte mir den kleinen Seitenspiegel, oberhalb der Beifahrertür.:thumbup:


    Oh, es Raucht und Stinkt:

    Der Auspuff unterhalb am Fahrzeugrahmen, wurde mittels Zange entfernt.

    Ich wollte den Auspuff nach oben und so kam Preiser mit seinem Kunststoffrohr ins Spiel.

    Ein Teil vom abgeschnittenen Rohr, ist als Stütze mit angeklebt worden.

    Das erinnerte mich an meinen alten Readymix von Wiking...


    Ein Licht, ein Licht:

    Natürlich wurde auch an ihm auch Nebelscheinwerfer angebracht.

    Mittels kleine zuerst geschnittene Kunststoffstückchen von Kibris Unterfahrschutz, wurden an die Stoßstange angeklebt.

    Anschließend nach wenigen Minuten, kamen die sog. Scheinwerfer, die aus Rückspiegel von Roco bestanden.


    Vergleichsbilder, die zweite:


    Hans der Kraftfahrer:

    Dieser kam von Preiser und seinen einarmigen Fahrern.

    Warum ?

    An der Figur, fehlte der rechte Arm, so das Modellbauer, ihn selbst ausrichten und ankleben konnte.

    Diese Freiheit nahm ich mir und klebte meinen "Hans", dementsprechend auf seinen Sitz.


    Musik und Gequake::pfeifen:

    Ein Radio braucht der Lkw, mit samt dem Betriebsfunk.

    So wurde ein Haar des Kehrwisches (Kehrbesen), entnommen und dies abgelängt und angeklebt.

    Daimlers NG´s, hatten an der linken Seite des Fahrerhauses, die Radioantenne und in der Mitte die Antenne des Betriebsfunk..


    Zum dritten, ein letztes Vergleichsbild:

    Das letzte Bild kündigt leitet den Abschluss dieses Berichtes an.

    Nächste Schritte sind die Umlackierung in dessen künftige Farbe.


    Das war für heute aus der Schmiede vom Schorsch.

    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Jürgen,


    die größere Mischtrommel würde gehen. Erinnerst Du Dich an die Zeit wo es hier in D noch keine 4-achs Fahrgestelle ab Werk zu kaufen gab? Die Baufuzzies wollten solche LKWs haben die im europäischen Ausland schon lange gang und gäbe waren. Die hiesigen Behörden waren getreu dem Beamtendreisatz strikt dagegen.*

    Die Lösung kam von den Auflieger- und Aufbauherstellern:

    Ein 3-achs Fahrgestell wurde offiziell zur "Zugmaschine" deklariert. Daran wurde jetzt ein offizieller 1-achs "Anhänger" angekuppelt. De Jure war das jetzt ein Lastzug.

    Aber der 1-achs "Anhänger" hatte seine Achse ganz hinten am Fahrgestell. Der Rahmen war jedoch nach vorne extrem verlängert und legte sich auf den Rahmen der Zugmaschine, wo er dann mit herausnehmbaren "Sicherungs-Bolzen" fixiert wurde. Wurde dieser Hänger angekuppelt, dann war es de Facto ein 4-achs Fahrgestell. Es gab zwar ein Zugmaul an der Zugmaschine und eine Anhängeöse am Hänger, aber wenn es zusammengekuppelt war, dann konnte sich der Hänger nicht mehr frei bewegen und war praktisch ein Teil des Fahrgestells geworden. Damit hatte man praktisch den gewünschten 4-achs LKW geschaffen. Dieser "Lastzug" hatte dann nach den damaligen Vorschriften ein zul. Ges.-Gew. von 34t.

    Zulassungstechnisch hatten Zugmaschine und Hänger jeweils ein eigenes Kennzeichen und waren jeder für sich zugelassen. Damit war das deutsche Beamtentum unter Einhaltung der Gesetze quasi ausgetrickst. :thumbsup:


    Darauf wurde dann der Mischer mit seiner vergrößerten Mischtrommel gesetzt.





    *

    Die drei Sätze „Das haben wir schon immer so gemacht“, „Das haben wir noch nie so gemacht“ und „Da kann ja jeder kommen“ werden im Deutschen umgangssprachlich auch als „Beamten-Dreisatz“ bezeichnet. (aus Wikipedia, Totschlagargumente)