Wer macht mir diese Alterung?

  • Hallo Lutz


    Sonst hast du keine Probleme ? :pfeifen:


    Könnte man mit dem Washing von AK versuchen, oder mit der Salz/Zuckermethode.


    Gruss Jürgen

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen


    Wir sind weg, in Richtung Nimmerland ( Alles nur ein Traum, oder doch Realität )

    2 Mal editiert, zuletzt von Jürgen ()

  • Moin Lutz,


    ich würde es versuchen wollen. "Chipping effects" von Mig bzw. AK. Ich habe das Zeug hier und einige Erfahrung damit gesammelt. Die Salzmethode eignet sich eher für kreisrunde Rostflecken. Wenn Du willst, die Nerven hast, dann schicke mir einfach mal ein Oberteil oder gleich die ganze Lok. Hast eh was gut bei mir.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Alterungspuder BW-Schmutz von Rainershagener Naturals mit Wasser-Spiritus-Mischung 2:1 aufgetragen und mit Borstenpinsel in Wasserlaufrichtung abgebürstet.

    Führerhaus ebenso mit orangenem Puder oder Wetterpuder.


    Schönes Fahrzeug!


    Gruß

    Andreas

  • Hallo Leute,


    der Teufel steckt hier wirklich im Detail: http://www.railpictures.ca/upl…0%99s-ocean-terminal-yard

    3 Loks und 3 mal unterschiedliche Arten der Verwitterung. Es ist hier nicht einfach damit getan die Loks zu altern. Hier hat sich Farbe verabschiedet und das noch auf verschiedenen Wegen. Es scheint mir daran zu liegen wie in der Werkstatt lackiert worden ist.

    Die erste Lok #4760 hat auf den Seitenwänden des Motorvorbaus fast alle schwarze Farbe verloren.

    Bei Lok #4725 fängt die schwarze Farbe sich an zu verabschieden.

    Und bei Lok #4728 hat sich zur Abwechselung die weiße Farbe verdünnisiert.

  • Moin Lutz,


    eine Frage. Kann es sein, dass Lok XX60 und XX28 von Neuheit her "Rostbraune" Streifen hatte? Die Konturen zum Rest der Maschine sind für Abplatzungen bzw. Abwaschungen zu scharf. Besonders auf dem letzten Bild aus #5 sehr gut zu erkennen. Alle Loks verfügen wohl über eine mehr oder weniger weiße Dickschicht Grundierung. Zumindest bei der 4775 aus #1 ist das in der Vergrößerung gut zu sehen. Dort ist auch zu erkennen, dass die Streifen wohl rostbraun waren. (Es kommt die Grundierung durch)


    Alles in Allem ist das hier meiner Meinung nach nicht mit den klassischen Alterungsmethoden getan. Ich würde zumindest alles was nicht orange ist mit einer weißen, leicht ins graue gehende Acrylfarbe lackieren. Dann die ( weißen/braunen) Streifen und Schwarz in Enamelfarbe. Nach gutem durchtrocknen der Enamelfarbe mit dem Pinsel und Wattestäbchen und Terpentin (Kein Terpentinersatz!) die Abwaschungen herstellen. Die orangenen Fahrzeugteile dann mit den klassischen Methoden altern. Panelliner brown, Trackwash usw. Das Fahrwerk einheitlich mit Tamiya "Field blue" und den Rost mit Farbpulver. Alle öligen Teile mit AK "Fresh engine oil" hervorheben. Danach von unten ganz dünn angenebelt z.B. Lifecolor "Rust Base" oder ähnliches den Flugrost darstellen.


    Nachteil an dieser Methode: Es wären diverse Decals fällig.


    Keine unlösbare Aufgabe, wenn denn die Originallackierung wirklich so war wie auf den Bildern von mir angenommen.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana