Die WEG auf schmaler Spur

  • Als Freund der schmalen Spur (bislang allerdings nur im Straßenbahn-Bereich) habe ich den T30 der WEG (Württembergischen Eisenbahngesellschaft) wieder auferstehen lassen.


    Der T30 wurde beim Vorbild von Fuchs erbaut und verfügte als Schlepptriebwagen über vier Motoren, für jede Achse einen. Der Triebfahrzeuganhänger TA101 wurde Anfang der 1950er Jahre von Auwärter erbaut.


    Das Modell ist komplett im Eigenbau und 3D-Druck entstanden, beim Antrieb fanden Teile aus dem Straßenbahn-Sektor Verwendung. Den Modellen fehlen noch die Elektrik und ein paar Zurüstteile.



    T30 mit TA101


    T30 als Schlepptriebwagen im Rollbockbetrieb mit G10


    Chassis mit Vollmetallrahmen für ordentliches Reibungsgewicht


    Aufgesetzte Inneneinrichtung


    Grüße, Johannes

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure lobenden Worte!


    Albrecht: Ich weiß noch nicht, ob das mal eine Kleinserie wird. Ich habe einige noch nie verwendete Komponenten verbaut, die sich erst in der Praxis bewähren müssen. Und Praxistests in den aktuellen Zeiten sind so gut wie unmöglich, wenn man selbst keine H0m-Module besitzt... schau'n wir mal.


    Axel: Die Motorwanne ist gedruckt.


    Grüße, Johannes

  • Moin Johannes,


    sieht wieder richtig gut aus. Hat die Motorwanne Shapeways gedruckt?


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Johannes,


    welche Erfahrungen hast Du denn mit der Maßhaltigkeit des Druckes gemacht? Wir haben spezielle Halter für Sensoren aus dem gleichen Material drucken lassen und hatten Abweichungen von bis zu 5/10 von der Zeichnung. Ist bei Dir vielleicht nicht so kritisch, ich frage wegen den vier "Nasen" an der Wanne. Mit ähnlichen Strukturen waren bei uns die Probleme. Spielt bei deinem Modell vielleicht keine Rolle und Du kannst es nachbiegen.


    Viele Grüße

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    Schrumpfungen lassen sich bei Metall ja leider nicht vermeiden. Ich musste auch ein wenig experimentieren, um den korrekten Schrumpfungsfaktor zu finden, daher auch die 'lose' Motorwanne, die als erster Versuch nicht passte.

    An mehreren unterschiedlichen Teilen konnte ich eine Schrupfung von ca. 1,2% ermitteln. Die vier 'Nasen' liegen in einer Nut im gedruckten Chassis. Dort habe ich mit etwas 'Spiel' (3/10 in allen Dimensionen) konstruiert, so dass es im Endeffekt recht gut passte.

    Nachbiegen musste ich auch, aber das ist ja unkritisch.


    Grüße, Johannes

  • Hmm H0m Module hab ich genug. Es ist auch immer was aufgebaut. Ist halt nur gerade doof und Fulda ist für hier leider auch nicht um die Ecke....

    2 Dinge sind Unendlich, das Universum und die Menschliche Dummheit, mit dem Universum bin ich mir aber noch nicht sicher.
    Albert Einstein

  • Wie an anderer Stelle schon erwähnt hääte ich an so nem Triebwagen interesse wenn es ne Serie geben sollte oder der Gebaute überzählig sein sollte. Sind da alle Achsen Angetrieben?

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    Albert Einstein

  • Dann dürfte der mit dem Metalrahmen ordentlich gewicht und zugkraft haben das der auch nen paar aufgebockte bewegt. Ich hab den im Brohltal mal vor Jahren selber gefahren, da ist schon wumms hinter wobei auch der auf der steilstrecke an seine Grenzen kamm.

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    Albert Einstein

  • Die Hitze zwingt einem förmlich in den kühlen Bastelkeller. So hat der T30 ein Brüderchen bekommen, den T31, im letzten Farbgewand der Ep.IV.


    Alle Modelle sind kompletter Eigenbau, entstanden mittels stereolithografischem 3D-Druck.


    T31 mit passendem Beiwagen TA101.


    So fuhr der wirklich rum... Die "Farbgestaltung" erfolgte anhand eines Vorbildfotos.


    Beide Brüder nebeneinander. Na, den Prost!


    Diese bunte Zusammenstellung aus T30+TA101+TA103 war auch eine zeitlang im Betrieb anzutreffen.


    Grüße, Johannes