Eine Segmentanlage entsteht

  • Hallo Lutz,


    ich kann mich der Meinung von Rainer nur anschließen: Weitermachen!


    Herzliche Grüße

    Andreas

    meinpottq8j3v.jpg
    … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …

  • "Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 365 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Bitte erstellen Sie ggf. ein neues Thema."

    Diese Meldung ist doch lustig... erinnert uns wie schnell die Zeit vergeht. Habe ich regelmäßig wenn ich in „alten Fäden“ weiter schreiben möchte.

    Wie war das noch mal „… gar nicht um kümmern; gar nicht um kümmern:musik::pfeifen:".

    meint Friedrich

  • Hallo,


    die Vorbereitungen die Hausanlage für Fremo Treffen fit zu machen liefen dann weiter.


    Da zu gehörten dann auch neue Beine um auf die Normhöhe von 130cm der SOK zu kommen. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Jürgen & Sohn welche mir eine große Hilfe beim Bau der Beine waren.

    Die Konstruktion der Beine wurde grundsätzlich übernommen und sie entstanden aus amerikanischer Douglasie.





    Die Elektrik Untertage wurde angepasst, besonders hinsichtlich der Verbindungen zu den Nachbarmodulen.

    Mir ist auch klar, daß dieses Bild ein Schlag in den Solarplexus für diejenigen darstellt, welche ihre Kabel mit Lineal und Winkelmesser verlegen. Es gibt hier für jede Fahrschiene einen zentralen Einspeisepunkt. Von dort gehen strahlenförmig alle weiteren Anschlüsse und Einspeisungen ab. Die große Zahl der Drähte erklärt sich daraus, daß jedes Schienenstück separat über Kabel mit Strom versorgt wird. Schienenverbinder sind z.T. gar nicht vorhanden und wenn doch, dann dienen sie lediglich der mechanischen Verbindung.

    Die Weichenherzstücke sind alle örtlich mit dem (Um-)Schalter verdrahtet. Auch hier möglichst kurze Kabelverbindungen in separaten Unterbezirken für jede Weiche einzeln. Das erleichtert trotz vermeintlichen Chaos die Fehlersuche ungemein. Vor der Inbetriebnahme wurde jedes Gleisstück mit dem Durchgangsprüfer auf seine el. Verbindung mit dem zentralen Einspeisepunkt hin überprüft.

    Für die feste Verdrahtung habe ich einfachen Klingeldraht genommen, die Weichenzungen als beweglicher Teil mit Litze.

    Die Verbindungsleitungen zu den Nachbarmodulen sind 2,5mm² Litze aus dem KFZ-Bereich.





    Huch was ist das jetzt ungewohnt hoch. Die Beine haben sich grundsätzlich bewährt, sind aber ein Overkill und nehmen ein gewisses Transportvolumen ein:


    Es fehlt noch der Anglerstuhl welcher zum Fremo SWD Survival Kit gehört.

  • Hallo Zämme

    Also was die Beine angeht - da halte ich es mit den Bayern...

    X-Haxen nach Mammendorfer Machart.

    Finde ich am besten.


    https://kleinbahnwiki.de/index.php/X-Haxn-Bauaktion

    und

    https://www.fremo-sued.de/tippsundtricks/xhaxn.html


    Aber die Befestigung mit dem Klett ist nicht so meins. Da muss ich bei mir noch ran...


    LG,

    Axel

  • Hallo Lutz,


    kleiner Tip für deine Kabel/Stecker am Modulende, ich habe mir Holzwäscheklammern

    besorgt um damit meine zu bändigen.

    Hier mal ein Bild meines im Aufbau befindlichen Spur 0 Moduls (Braunschweiger Norm).


    Nach_Verkabelung.jpg


    Hoffe man kann es erkennen, die Klammern gibt es im Einzelhandel oder bei A...


    Grüße Michael

  • Hallo,


    dann war es so weit, meine unfertige Heimanlage Flats nahm an einem Fremo Modultreffen teil:

    2017 waren bei dieser Veranstaltung in mehrfacher Hinsicht Premieren zu verzeichnen. Für die Southwest Division war es 2017 der Veranstaltungsort Wolfersweiler im Saarland. Für das Saar land das erste Fremo Modultrffen überhaupt. So wichtig, daß der Saarländische Rundfunk ein Fernsehteam schickte welches eine Reportage erstellte. Für mich war es das erste Modulreffen mit eigener Anlage. Für Flats des erste mal in der Öffentlichkeit.





    Die tiefstehende Abendsonne ließ einen Eindruck von Feierabend entstehen während draussen vor der Halle der Grill angeheizt wurde.





    Auf dem bislang noch nicht bebauten Anschlußgleis auf Segment #4 wurde provisisorisch eine Piggyback Rampe eingerichtet die für Betriebsaufkommen sorgte.





    Ein bischen aus der Zeit gefallen ist Eddylaine, gut daß ich passendes Rollmaterial dabei hatte.





    Der "undenkbare" Epochenwechsel war hier Realität geworden.

  • Hallo,


    wichtiger waren danach die kleinen Änderungen:

    So erwiesen sich die Brückengeländer als sehr empfindlich. Hier habe ich jeweils ein Stück 0,8mm Messingdraht oben auf die Pfeiler geklebt.





    Nach grau lackieren waren diese Verstärkungen unauffällig und so als ob sie schon immer dahin gehörten.





    Weiters habe ich noch fehlende Weichenstellböcke nachgerüstet, hier ein anderes Fabrikat aus Kunststoff. Ich habe die Anzeigentafel ebenfalls funktionsfähig gemacht.





    Eine Aufnahme vom Vorbild. Die Stell- und Anzeigenmechnik ist anders als wie bei uns.

  • Hallo,


    es erfolgte dann im gleichen Jahr eine Teilnahme am SWD Sommertreffen in Ubstadt-Weiher:


    Ganz bescheiden fügt sich Flats in das Arrangement ein.


    Hardy hat hier ein Filmchen über die Rangierarbeiten in Dixie Springs und Flats während einer Betriebssession im Zeitrafferverfahren gemacht. Wie man siegt wird modern gefahren und bis auf die Lok, meine Genset, sind fast alle Wagen geliehen.

    Da bei der SWD auch moderne Sessions gefahren werden war das der Grund mir nach und nach einen Bestand an modernem Rollmaterial aufzubauen.





    Nach Ubstadt habe ich wieder angefangen die Landschaft auszubauen. Da der Landschaftbau nun einmal nicht zu meinen Stärken gehört bleibt es recht bescheiden in dieser Hinsicht.





    Segment #5 von oben wie es grüner wird. Da sollten noch ein paar Büsche und Gestrüpp gepflanzt werden. Kleben sollte klassisch mit Weißleim erfolgen.





    Wo man dann die Weißleimflasche so richtig am drücken dran am tun war:

    Platzte diese in aller Gründlichkeit.

    Auf dem Modul war ein riesiger See aus Weißleim, die Finger voll mit Weißleim, auf der Kleidung Weißleim, auf dem Boden und ... :verrueckt:

    Schnelles Handeln war angesagt. Erst einmal die geplatze Flasche draussen in der Mülltonne entsorgen. Hände waschen, verschmutzte Kleidung ausziehen und gleich ins wasser zum Einweichen. Spachtel, Eimer mit Wasser, ein alter Küchenschschwamm, Küchentücher u.v.m. besorgen. Den See so gut es ging trockenlegen, Gleise abwischen und sich dann ganz schnell etwas einfallen lassen. Die Büsche und Grasmattenstücke von Polak waren gerade in Reichweite greifbar. Diese wurden dann ziemlich wahllos auf das Modul geknallt. :wacko:





    Am Abend des nächsten Tages sah alles gar nicht mehr so schlimm aus. So habe ich denn ein Stimmungsfoto gemacht:

    Da hinter der Lok war das Epizentrum.





    Weitere Maßnahmen betrafen die Bürokratie und den Komfort. Es wurde aus einem vorhandenen Brett von 120 x 20cm eine anschraubbare Ablage geschaffen. Platz für die Wagenkarten, Frachtzettel, Fredis, die Digitalzentrale*, eine Lampe als auch für die Teetasse.





    Eine nette Bastelei am Rande, eine Werbetafel für Santa Fe Popcorn. Die Vorlage hat mir Patrick gemacht, indem er eine spiegelverkehrt auf Papier gedrucke Vorlage direkt auf eine kleine Holzplatte übertragen hat.



    * Ich nehme immer eine meiner Zentralen zum Dispatchen von Fredis auf Treffen mit. Nicht daß mir meine Vereinskollegen noch in Ohnmacht fallen weil Fredis selbstständig und vermeintlich eigenmächtig dispatcht werden. Das ist bei der SWD gängiger Standard.

  • Hallo,


    bei modernen Sessions kommen auch solche rollenden Schrankwände zum Einsatz:

    86' (26,2m) Boxcar speziell für Automobilteile.





    Damit diese nicht an der Ecke der Laderampe hängen bleiben wurde die Ecke abgeschrägt.





    Ein ersetzter Weichenstellbock. Dieser hier ist aus Kunststoff und lässt sich bei evtl. Beschädigungen hoffentlich wieder kleben. Der Vorgänger aus Weißmetall liess sich nicht und Lötversuche wurden mit einem Blobb quittiert.





    Das nächste Treffen 2018 in Wolfersweiler wurde anstandlos über die Bühne gebracht.





    Von dieser Seite sieht man Flats sehr selten.







    Auf Wunsch von Hardy wurde für eine Fotosession Flats so ziemlich komplett auf Canada getrimmt.

  • Hallo,


    es folgte dann noch im Herbst das Wild South Treffen zusammen mit dem Verein Stuttgart Modelrailroaders in Leonberg:

    Wo sich Flats ganz bescheiden fast am Ende einer langen Branch (Nebenbahn) einfügte.





    Das für das Treffen gewählte Zeitalter war Antik, d.h. die Übergangszeit von Dampf zu Diesel. Hier konnte man nach Herzenslust Dampfer einsetzen als auch die erste Generation Dieselloks.



    Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Da zu künftige Sessions der SWD auch in Modern gefahren werden, war es an der Zeit sich einma Gedanken über modernere Gebäude zu machen. Bislang war Flats ja auch von seiner Ausgestaltung her in den 1940er Jahren angesiedelt. Im Lauf der Zeit sind einige Gebäude verschwunden und durch modernere Nachfolger ersetzt worden.


    Die Winterpause wurde daher für Veränderungen an Flats genutzt.


    Eine der Überlegungen betraf das Kühlhaus aus Ziegelsteinen auf Modul #.

    Jedenfalls wurd unabhängig davon die Landschaft weiter begrünt. Die Gebäude erhielten ebenfalls gut lesbare große Firmentafeln. So wie gezeigt wird das das Modul #1 in Antik weiterhin auf Treffen erscheinen.

    Für modernere Treffen wird das bisherige Kühlhaus jedoch durch ein neues Gebäude ersetzt. Hier schwebt mir eine Industriehalle in Leichtbauweise vor. Da in den USA Platz in Industriegebieten für gewöhnlich mehr als genug vorhanden ist, geht man in die Fläche und nicht in die Höhe. So entstehen praktisch ebenerdige 1-stöckige Hallenkomplexe in riesiger Ausdehnung. Für eine Modellnachbildung so ziemlich kontraproduktiv, frisst viel Platz und man sieht nur die Dächer.

    Also überlegen was man sinnvoll darstellen kann. Hier kam als logische Lösung nur ein reliefartiges Hintergrundgebäude in Frage. Uns interessieren von dem ganzen Riesenkomplex ja nur die Ladestellen am Gleis.





    Eine der ersten Maßnahmen war das Einschottern das bislang im Inneren des Ziegelgebäudes liegenden Gleises. Damals habe ich mit das Schottern gespart weil nicht sichtbar.

    Ferner gibt es jetzt eine Absturzsicherung in Form eines Prellbocks. Weil die Module für den Transport übereinander gestapelt werden, kann der Prelbock nicht am äussersten Ende stehen, sonst käme er mit dem Stirnbrett in Konflikt.





    Bei der Gelegenheit wurden auch schadhafte Stellen am Schotterbett nachgebessert.

    Des weiteren gibt es jetzt eine durchgehende Holzleiste zwischen den beiden Gleisen. Diese dient bei Antik technisch zur Fixierung des Ziegelgebäudes und bei Modern soll sie einen Betonsockel darstellen. Ein oben darauf gesetzter Maschendrahtzaun wäre vorstellbar.

  • Moin Lutz

    Da hast Du aber lange keinen Weißleim mehr benutzt. :thumbsup:

    Also da mir das auch schon passiert ist! passt auf wie alt die Kunststoffflasche wird, oder auch wo die schon überall rumgestanden hat (Sonne; Frost; Dämpfe usw). Während bei anderen Produkten der Leim kippt ist hier das Behältnis der Haltbarkeit entscheidende Faktor.

    Das wurde mir auch von befreundeten Tischler bestätigt.

    Im ersten Jahr ist das Behältnis unverwüstlich… danach sollte man sorgsamer damit umgehen.

    Was nicht heißt das es gleich so zerplatzt wie auf Deinem Bild. Bei mir sah es genau so aus, aber der Leim war mindestens 5 Jahre alt. *#'

    Meine 10 Cent
    :matrose:

    Gruß Friedrich

  • Hallo,


    die geplatzte Flasche war halt Künstlerpech.


    Als nächster Schritt kam dann Farbe ins Spiel.





    Bislang waren die Gleisprofile nicht gealtert weil eben im Inneren des Gebäudes. Das wird aber noch nachgeholt.





    Es cwurde hier noch etwas mehr Grün eingebracht. Endlich konnte ich das schon vor Jahren gekaufte Woodland Zeugs einmal ausprobieren.

    NN Furniture Inc. hat ein neues gut sichtbares Firmenschild bekommen damit für den jeweiligen Bediener keine Zweifel mehr aufkommen.

    Das Ziegelgebäude von Flats Cold Storage wude überholt und verstärkt. Es hat durch die wiederholten Transporte lose im Auto doch etwas gelitten. Auch hier ein neues Firmenschild und eine farbliche Auffrischung.





    Meine ziemlich ersten Versuche mit dem Woodlands Material gemischt mit Polak Büschen.

  • Hallo,


    dann ging es auf Modul #2 weiter:


    Spraeth & Cie erhielten auch eine neues Firmenschild (Kenner werden wissen wer hier ironisch zitiert wird; die Eingangsfrachten sind Zinkpellets, die Ausgangsfrachten Wertiges Metall). Als augenfälligste Veränderung ist auch hier mehr Grün zu nennen (nicht politisch, sondern Naturnachbildung). Da der Gebäudekomplex für den Transport abnehmbar bleiben muß, blieb hier nur die Stirnseite für die Nachbildung von Sträuchern und kleinen Bäumchen übrig.

    Die empfindlichen Geländer wurden endgültig durch selbstgebaute aus Bronzedraht ersetzt.

    Das Vordach erwies sich als teilweiser Mißerfolg. Für die älteren 40' Boxcars und Reefers ist es zwar profilfrei.





    Jedoch bei modernen Sessions mit ihren rollenden Kühlschränken ist es im Weg. Siehe Hinweis "Excess Height Car" (Wagen mit übergroßer Höhe) auf dem Kühlaggregat. Daher muß es leider wieder abmontiert werden.




    Auf der Laderampe sind erste Zeichen von Unordnung auszumachen.







    Auch hier war das Grünflächenamt tätig.

  • Gude Lutz,


    gefällt mir richtig gut was da so entsteht. Was mich interessieren würde: Sind die Weichenantriebe, bzw. die Stellungsanzeige aus deutscher Produktion? Die Amerikaner haben doch im Original ein anderes Verschlusssystem. Oder irre ich da. Ist das bei Dir nachgebildet oder machen das nur die Fundamentalisten?


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    laß mich das langsam aufdröseln.


    Erst einmal so sieht das prinzipiell beim Vorbild aus. Hier im Bahnhof Jasper/AL bei der Canadian National aufgenommen. Andere Bahngesellschaften haben wiederum andere Weichenstellböcke, aber im Prinzip funktionieren sie fast alle so, daß eine 90° Drehbewegung in eine lineare Bewegung umgesetzt wird mittels der dann die Zungen der Weiche gelegt werden. Gleichzeitig wird dann eine Anzeigentafel oder Laterne ebenfalls um 90° mitgedreht.


    So funktioniert das:

    Für diese Art der Switch Stands (Weichenstellböcke) habe ich mich entschieden. Der Betätigungshebel ist nach unten abgeklappt und veriegelt damit gleichzeitig die Weichenzungen. Zum Legen der Weiche wird er waagerecht geklappt. Damit entriegelt man die Weiche und hat einen Hebel zum betätigen. Nach Legen der Weiche wird der Hebel wieder in der anderen Stellung nach unten umgeklappt und so gleichzeitig die Weiche wieder verriegelt.


    Im Modell habe ich mich zuerst für Switch Stands von Details West aus Weißmetall entschieden die eigentlich nicht funktionsfähig gedacht sind. Ich habe sie trotzdem zum funktionieren gebracht wobei ich das Rad noch einmal neu erfunden habe.



    Die Gußteile des Rahmens werden mit 0,5mm duchbohrt damit man die Welle für die Scheibe beweglich lagern kann. Die Welle wird unten rechtwinkelig umgebogen und am Ende eine Oese angeformt. Da hinein greift der von der "Stellschwelle" kommende Betätigungsdraht aus 0,5mm Messing. Die Betätigung der Anzeigetafel geschieht komplett oberirdisch (wie beim Vorbild auch). Zwecks leichterer Einstellmöglichkeit habe ich den Draht Z-förmig gebogen. So wird die Bewegung direkt von der Weichen abgenommen.



    Später habe ich auch Switch Stands von Central Valley aus Kunststoffspritzguß ausprobiert. Diese lassen sich einfacher kleben.





    Die Weichen selber werden durch "extraknackige" Kippschalter sowohl mechanisch als auch elektrisch betätigt.

    Die folgenden Bilder mögen das zeigen:


    Stellung 1





    Stellung 2

    Die Schalter haben so große Federkräfte, daß sie zuverlässig die Zungen an die Backenschienen drücken. Eine 100zentig fummelig genaue Ausrichtung des Stellmechanismus ist hier nicht erforderlich. Das übernehmen die elastischen Zwischenglieder in Form von Federwirkung der langen Hebel und Stelldrähte. Hebel- und Hookesche Gesetze eben. Und da es elektrische Schalter sind benutze ich sie gleichzeitig für die Herzstückpolarisierung.


    Wahrscheinlich werden jetzt einige ein gewisses Entsetzen empfinden. Wie einfach, wie primtiv und letzten Endes, wie zuverlässig diese Art der Weichenbetätigung funktioniert. Seit Jahren muß ich sagen.

  • Gude Lutz,


    vielen Dank für die ausführliche Information. In gewisser Weise muss ich Dir Recht geben. Warum aufwändig, wenn's auch einfach geht. Für ein Modul, dass auf einem Treffen einfach nur funktionieren muss auf jeden Fall die richtige Wahl. Und eine Zange und ein bisschen Draht und ein Lötkolben und schon kann man das vor Ort, wenn nötig, wieder zusammenflicken.

    Ich hoffe aber, dass du dem Elektronikfuzzy es nicht übel nimmst, wenn er da eine entsprechend andere Lösung verbaut.

    Irgendwie hat das amikanische seinen Reiz. Ich komme da nicht drum rum. Ist wohl auch in der Wirklichkeit viel einfacher und auf die Funktion beschränkt. Die Weiche hat keinen mechanischen Verschluß an den Zungen. Nur der Hebel hält das in Position. OK, es ist eine Nebenstrecke, aber trotzdem, bei uns so noch nie gesehen.


    Bis dahin mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana