Die längste Eisenbahn der Welt (Verdens længste jernbane)

  • Hallo zusammen,


    heute ging es endlich mit in Ærøskøbing weiter. Wenn man solange nicht an einem Projekt gearbeitet hat, fällt der Neuanfang doch recht schwer. Der Drive ist irgendwie raus, das Material noch in irgendwelchen Kästen und das Werkzeug ist auch nicht an den gewohnten Stellen.


    Also mußte etwas gemacht werden, was einen schnellen Erfolg versprach um wieder reinzukommen. Die motorische Höhenverstellung der Fahrbrücke stand an.


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    Hier war die Frage Servo oder Weichenantrieb. Der Servo wäre eigentlich die schönere Lösung gewesen, aber da alles über einen Schaltdecoder gesteuert wird, fiel die Wahl auf einen MP1 Weichenantrieb.


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    Der MP1 wurde senkrecht unter der Brücke plaziert und unter die Brücke eine Kulisse aus Polystyrolstreifen geklebt.


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    Am Ende war die Lösung recht einfach und funktionierte auf Anhieb. Durch die Verstellmöglichkeit des Schlittens am MP1 konnte die untere Position der Brücke genau eingestellt werden.


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    Bis demnächst


    Hilsener (Grüße) Martin

  • Hallo Martin,


    ich könnte Dir da helfen. Ich habe noch einen Servoentkuppler, bzw. eine (mehrere) Steuerplatinen dafür. Eigentlich handelt es sich um ein Servo, was einen Entkupplungsbalken hochdrückt. Die Endlagen werden bequem über drei Taster eingestellt und im EEProm gespeichert. Die Ansteuerung erfolgt direkt über das DCC-Signal wie ein Schaltdecoder. Die Spannungsversorgung kann direkt vom DCC-Signal genommen oder extern eingespeist werden. Die Geschwindigkeit mit der das Servo Auf- und Abfährt kann ebenfalls über die Taster eingestellt werden.


    Wenn das was wäre, dann melde Dich einfach.

    Hier noch der Link ins Nachbarforum, da kannst Du alles zur Platine und zum Entkuppler sehen. ACHTUNG: Ist aus Märklinzeiten.


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Martin,

    schön, daß Du wieder mit dem Bau begonnen hast...


    Viele Grüße

    Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.


    Weisheit eines mir unbekannten


  • Moin Martin,


    mange tak = Dankeschön!

    Ich war wieder in der Gegend auf dem Wasser unterwegs Link und habe an Dein Projekt gedacht.

    Aber statt nach Aerösköbing sind wir dann doch rund Fünen gefahren. :saint:

    Prima, wenn es weitergeht!

    Beste Grüße


    Wolfgang

    (der immer noch auf den Startkick bei seinem anderen Projekt lauert :pfeifen: )

    :matrose:

    Mich interessiert vieles - und immer alles rund um das Bw Bestwig!!

  • Hallo zusammen,


    heute Abend ein kleiner Zwischenbericht.


    In Ærøskøbing entstehen zur Zeit die Gebäude für Fyns Kul [Fünische Kohle] ,Heizölhandel mit Tankstelle und Öllager und das Werftgebäüde.


    20210802_114950umind.jpg


    Die einzelnen Wände des Werftgebäudes hatte ich ja schon in AutoCad gezeichnet. Thomas erbot sich die Teile auf seiner Portalfräse zu erstellen. Die DXF-Datei war schnell per Mail geschickt und letzte Woche Samstag habe ich ihn in seiner tollen Schreinerwerkstatt besucht und die Teile mitgenommen. Da Fräser bekanntlich rund sind mussten noch die Fenster- und Türecken mit der Feile nachgearbeitet werden. Natürlich wurde noch am gleichen Abend das Gebäude zusammengeklebt. Die Dachplatten von Vollmer lagen auch schon länger in der Schublade und wurden schnell am First mit der Böhler-Säge auf Gehrung geschnitten.


    20220910_195408r8f0w.jpg


    Am nächsten Morgen waren allerdings einige Verklebungen aufgegangen und mir dämmerte, dass das Material wohl Polycarbonat statt Polystyrol ist. Das milchig glänzende war mir schon abends aufgefallen. War aber kein Problem, da ich noch einen speziellen Kunststoffkleber [Ruderer L530] im Haus hatte, mit dem ich auch Acryl klebe,


    An diesem Wochenende habe ich dann mit dem Pinsel die Außenwände gestrichen, Die erste Farbe sah aus wie Metall und die Oberfläche sah immer noch Plastikmäßig aus. In die nächste Farbe habe ich dann ein staubförmiges Material eingerührt, dass ursprünglich für die Geländegestaltung gekauft worden war. Jetzt wirkt die Oberfläche mineralisch und sieht eher nach Putz aus.


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    Die ersten Holztüren sind auch schon eingesetzt. Die Fenster und die großen Türen auf der Giebelseite sollen 3D geduckt werden.


    Vor dem Umzug hatte ich schon mit dem ersten Gebäude von Fyns Kul angefangen, Bei Fachwerkbauten baue ich immer den Grundkörper aus Acrylplatten und klebe dann die zuerst die senkrechten Balken auf. Dann werden die Ziegelplatten, die kurzen Querbalken und die Fenster angebracht.


    20220918_110128egend.jpg


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    Das schlimmste sind natürlich die Fächer mit schräglaufenden Balken. Ein Fach von 8 ist fertig.


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    Das rechte Gebäude ist das Lager für Kosan Gas Flaschen.


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    So langsam ergibt sich, wo die einzelnen Gebäude ihren Platz finden. Das rote Gebäude rutscht leider über die Modulkante und muß abnehmbar gemacht werden.


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    So das wars für heute.


    Bis demnächst

    Martin


  • Moin Martin.

    Ist echt toll geworden. Das Heizöllager durfte ich ja schon vorab sehen. Ich war etwas verwirrt wegen den Kunststoffteilen für die Lagerhalle. Also auf meiner anderen Restplatte steht definitiv Polystyrol????? Es sei denn der Toom Baumarkt verkauft die Platten unter falschem Label. Das wäre Fatal. Dem werde ich mal nachgehen. Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich das Zeug bisher immer mit Ruderer aka UHU Hart zusammengeklebt habe. Vielleicht hatte ich deswegen keine Probleme?

    Ich habe die Platte vorwiegend zur Herstellung von Kunststoffabdeckungen und Gehäusen für die Elektronik verwendet. Die Platten, die ich für die Halle verwendet habe, hatte ich ürsprüngllich als Diffusor für eine Flächenleuchte verbaut.


    Viele Grüße

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    ich hatte aus der 2. Bodenplatte noch eine Zwischenwand auf der Böhler geschnitten. Als das Sägeblatt verklebte, war klar, dass es Polycarbonat oder Acryl sein musste. Da es milchiger als Acryl aussah, musste es Polycarbonat sein.


    Gruß Martin

  • Hallo zusammen,


    heute wurde ein Bogensegement fertiggestellt, damit später die Hintergrundkulisse schön im Bogen hinter der Anlage verläuft.


    Thomas war so nett und hat mir die Teile gefräst, die ich im AutoCad gezeichnet hatte.


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    gespachtelt, geschliffen und grundiert




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    Da das Wetter heute schön war, wurde auch noch mit der Rolle lackiert.


    Thomas, vielen Dank noch mal :hutab:


    Bis demnächst

    Martin

  • Hallo Martin, hallo freunde


    Hallo zusammen,


    heute wurde ein Bogensegement fertiggestellt, damit später die Hintergrundkulisse schön im Bogen hinter der Anlage verläuft.

    Stimmt du hast nicht gelogen...:hust: ....es ist ein Bogen :sehrgut:


    Deine Segment sehen richtig schnicke aus. :applaus:

    Kannst du bitte noch mehr Bilder davon machen ? :rosabrille:
    Gruss Jürgen :hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

  • Hallo Martin,


    ist richtig gut geworden und jetzt weiß ich auch wie die anderen Teile da rein passen. Vielleicht sollte man noch sagen, dass der Keil mit dem Bogen das hintere Ende der Anlage darstellt. Berichtige mich, wenn ich Mist schreibe.

    Hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich bin immer wieder froh, wenn ein Plan mit dem ersten Schuss funktioniert.

    Alles in Allem eine sehr schöne Laubsägearbeit. :evil: (Ich konnte es mir nicht verkneifen.... :) )


    Viele Grüße

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo zusammen,


    auf Wunsch eines einzelnen Herren aus A. hier ein paar weitere Bilder vom Baufortschritt und weitere Bilder vom Eisenbahnbetrieb aus Ærøskøbing und Svendborg


    Im Urlaub suchte ich mal wieder nach Bildern aus Ærøskøbing und gab bei Google mal Svendborg und FAF ein. Ich fand jede Menge Bilder vom Eisenbahnbetrieb sowohl in Svendborg als auch in Ærøskøbing aus den Jahren 1988 - 1992 .


    kc3b8replan-for-c3a6rs1c5r.jpg


    Interessanterweise ist der Traktor aus Ærøskøbing hier in Svendborg zu sehen.


    c3a6rc3b8-1988-jc3b8r8zd35.jpg


    selvtc3b8mmervogne-ve34i2t.jpg


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    c3a6rc3b8skc3b8bing-1grfan.jpg


    Da das Schild über dem Öl-Verkaufsraum fast orthogonal fotografiert war, habe ich einen Screenshot gemacht und auf Fotopapier ausgedruckt


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    Bei dem Fenster des Showrooms habe ich mich an ein Bild aus den 50igern gehalten. Ich fand das mehr hyggelig


    fb_img_16084599135944qcjo.jpg


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    Das rechte Schild fand ich im Internet. In Word kopiert, skaliert und ausgedruckt


    aero_olie-kopie59fxv.jpg


    Bei dem OK Schild war es etwas schwieriger. Das OK gab es als freigestelltes Logo im Internet. Die Farbwerte konnten so ermittelt werden und für den Rest des Schildes verwendet werden. Das OK Logo habe ich ins AutoCAD geladen und den Rest dazugezeichnet.


    bild126dyn.png

    Dieses Schild wird auch als Decal später auf den Kesselwagen zusehen sein, die schon in Arbeit sind


    tankwagenyafeb.jpg


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    Die Leuchten mit Strommast sind von Kluba


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    Für den Tank mussten 2 Brekina LKWs ihren Aufsetztank hergeben


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    img-20221031-wa0005-kl4ixr.jpg


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    img-20221031-wa000752cgr.jpg


    2-forskellige-rangerte0cou.jpg


    20221101_181616cbczr.jpg


    So, das war's für heute

    Martin

  • Hallo Martin,

    großartiger Modellbau, den Du hier zeigst.
    Die Gebäude wirken sehr authentisch, was durch die Schilder noch unterstrichen wird.

    Als besonders schwierig stelle ich mir das Pflastern der recht großen Flächen vor. Hier besteht die Gefahr, daß die Fläche sehr gleichförmig, und damit langweilig wirkt. Wie willst Du die Gleise einpflastern. Auf den Vorbildfotos habe ich gesehen, daß die Weichen im Zungenbereich mit einer Schiffsbodenähnlichen Dielung versehen sind.


    Viele Grüße

    Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.


    Weisheit eines mir unbekannten


  • Moin Martin,

    Dir und dem Herrn aus A. sei ein frohes "mange tak" zugerufen! Ich bin von Deinen Ermittlungen und deren Umsetzung begeistert.

    Beste Grüße

    Wolfgang

    :matrose:

    Mich interessiert vieles - und immer alles rund um das Bw Bestwig!!

  • Hi Martin,

    tolle Fotos vom Vorbild zeigst du uns. Der Bohlenbelag innerhalb der Weichenzunge ist mir auch aufgefallen. Das könnte die große Pflasterfläche auflockern. Aber auch viel Pflaster wirkt nicht eintönig, wenn man analog zum Vorbild das Pflasterbild variiert. Z. B. einzelne Steine am Gleis entlang verlegen und von das aus dann erst mit dem eigentlichen Pflasterplatz beginnen. Als Vorbild seien Straßenbahngleise genannt, die oft im Pflaster liegen. Das bedeutet aber vermutlich gravieren per Hand. - Viel Spaß dabei-. Die Anlage wird super. Ich freue mich jedesmal, wenn du neue Anlagen Fotos einstellst.


    Grüße

    Johannes

  • Hallo Christian und Johannes,

    danke für eure Kommentare.


    Wie ihr aus den Bildern sehen könnt, war fast das gesamte Areal betoniert. Ein grosser Teil war auch asphaltiert. Pflaster gab es hier nicht, zumindest nicht in den 80iger Jahren, die ich hier abbilden möchte.


    Eine Ausnahme bildet Fyns Kul, dort war alles mit Ausnahme der (noch nicht gebauten Tankstelle) und unter dem grossen Dieseltank mit Kies bedeckt.


    Bei den Betonflächen werde ich mit 2 verschiedenen Betonfarben von Heki und Faller für etwas Abwechslung sorgen. Weiterhin werden diese Flächen später mit Washings behandelt und vorher ein paar Risse im Beton eingebracht.


    Es sind auch noch nicht alle Gebäude gebaut. Hinter der Werft gab es 3 Schuppen , die U-förmig zum Werftgebäude angeordnet waren. Leider gibt es keine brauchbaren Bilder, so dass ich hier ohne Vorbild bauen muss.


    Weiterhin werden die Flächen durch 2 m hohe Lattenzäune und Betonmauern unterbrochen. Und dann müssen natürlich jede Menge Fahrzeuge und Preiserlein die Szene beleben. Hier sind unter anderem 3 Traktoren mit Muldenanhängern in Planung bzw in Arbeit. Ich tue mich etwas schwer geeignete Fahrzeuge aus den 80igern zu finden, die auch nach Dänemark passen.


    Am linken Anlagenrand hinter dem grossen roten Backsteingebäude wird es eine keilförmige Grünfläche geben. Ebenso die Böschung am linken Segment. Hier kommt die Straße langsam abfallend herunter. Links neben dem Backsteingebäude gibt es eine Brachfläche mit allemmöglichen Gerümpel; vielleicht ein Schrottauto ? Horizontales Gewerbe im Hafen ?


    Zwischen Tankstelle und der freien Fläche kommt noch abgeteilt durch Mauern ein Schrottplatz.


    Also ihr seht, ganz eintönig wird's nicht.


    Gruß

    Martin

  • Hallo Martin,

    die tschechischen "Zetor" - Traktoren (den "Crystal" habe ich bis jetzt nur als 1:43 Modell gefunden) gibt es als Modellbausatz. Der Hersteller ist sdv model und werden beispielsweise von vlacky.biz vertrieben.

    Möglicherweise kann man den Zetor durch einen polnischen "Ursus" des Herstellers "husaria modele factory" ersetzen. Beide sind Lizenzbauten eines Massey- Ferguson- Traktors.


    Bei eingepflasterten Gleisen sollten die Rillenschienen- oder vielmehr die Begrenzung des Pflasters (Beton/Asphalt) mit Winkelprofilen dargestellt werden. Sehr oft sieht man, beispielsweise bei Straßenbahngleisen, daß hier nur das Pflaster ins Gleis eingelegt wird. Sicher es ist recht aufwendig, da das Spurmaß berücksichtigt werden muß. Aber die Wirkung ist frappierend...



    Viele Grüße

    Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.


    Weisheit eines mir unbekannten


  • Hallo Martin,


    bei den Traktoren für die 1980er Jahre gibt es eine erkleckliche Auswahl.

    Mir fallen spontan ein:

    - der kleine graue Ferguson (Wiking)

    - Fordson Dexta (Artitec)

    - Deutz 6er Baureihe (Preiser)

    - Hanomag R16 (Wiking; die rote Exportausführung)

    - Fiat 750 (Artitec)

    - Case VA (Artitec)

    - Ford 5000 (Artitec)

    - Renault 56 (Artitec)

    - Deutz D40 (Herpa)

    - Porsche Junior (Busch)


    Dann noch das hier:

    Maschinen, die Dänemark für immer veränderten | Destination Kystlandet
    Hier werden sogar die Kleinsten voll auf ihre Kosten kommen und ein paar tolle Erinnerungen mit heimnehmen. Bei einer Führung erfahren Sie viele neue „Fun…
    www.kystlandet.de

    Dänemarks Traktormuseum in Eskilstrup


    Von den einheimischen Dänischen Fabrikat Bukh und den Schweden Volvo und Bolinder sind mir z. Zt. keine 1:87 Modelle bekannt.

    In den 1960er Jahren hat man angefangen selbst gebaute Kabinen auf den Schlepper zu setzen weil man nicht immer dem Wetter ausgesetzt sein wollte. Diese Kabinen waren oft self made eckig und kantig.

  • Hallo Martin,

    ich bin sehr begeistert von Deinen Modulen über den Eisenbahnverkehr in Ärösköping. Das liegt vor allem auch daran, dass ich mit meiner Familie 36 Jahre gesegelt bin, von denen wir bestimmt 20mal in Ärösköping waren. Deine Häuser konnte ich auf meinen Urlaubsfotos sofort wiedererkennen. Ganz toll.

    Ich finde auch den Hafen sehr interessant, da dort u.a. auch landwirtschaftliche Produkte ( Getreide, Obst u. Gemüse ) verschifft werden. Es existiert dort eine kleine Getreideverkehrsanlage wo das Getreide in Kümos verladen wird und auch eine Werft. Also noch betriebliche Ausbaumöglichkeiten für deine Module. Mach weiter so und viel Spass bei der Umsetzung deiner Ideen.


    Gruß


    Claus

  • Hallo zusammen,


    heute heißt das Thema: The end is near . Nein das Projekt ist noch lange nicht fertig


    Mit dem Ende ist hier das Ende der Gleisanlagen gemeint. Die Gleisanlagen wurden durch einen Hang begrenzt auf dem die Strasse zum Hafen und zur Fähre führt. Prellböcke sucht man hier vergebens. Bei meinem Projekt sind der Hang und die Strasse auf einem 10 cm breiten Segment untergebracht, das gegen ein weiteres Segment mit Gleisen und Fremo F96-Profil ausgetauscht werden kann, wie zu Beginn des Projekts beschrieben.


    Das Ganze war mal wieder von Try and error geprägt. Hier der erste Versuch mit der Böschung. Irgendwie angestückelt und nicht stimmig.


    20221110_113531z6cjh.jpg


    Also alle gesammelten Fotos nach Details durchgeschaut und fündig gewordenaeroeskoebing-havn-auked4v.jpg


    aeroeskoebing-havn-auc8dna.jpg


    Hier sieht man schon, dass es am Ende eine teilweise überwachsene (Beton)mauer gibt. Also Teilabriss und Mauer gesetzt.


    20221112_2110025le6p.jpg


    Muß natürlich noch etwas gealtert werden. Aber stimmig


    20221112_210946uqi88.jpg


    Bei dieser Aktion habe ich auch gleich die freie Fläche hinter dem FAF Backsteingebäude gestaltet. Hier gab es auch ein paar Bilder. Ein Luftbild...


    aeroskobing-222mcww.png


    ... und ein Blick unter dem Silowagen durch.


    faf-schotter1kera.jpg


    Irgendwie gefiel mir der Platz so nicht. Mir war auch nicht klar welche Funktion er gehabt hatte. Niemansland? Illegaler Schrottplatz? Ablage für Erdaushub?


    Ich beschloß das zu machen, was alle Männer irgendwann machen sollten: Einen Baum pflanzen, auch wenn es nicht im Drehbuch (Fotos ) stand. Mindestens 18 cm hoch, damit er einen schönen Kontrast zum FAF Gebäude abgibt.


    Am Donnerstag war das Wetter schön und ich sattelte die BMW um ins 40 km entfernte Wissen zu Modellbahn Schmidt zu reiten. Nach ein paar Kilometern wußte ich, was schön war. 13° waren es etwas frisch, die falschen Handschuhe angezogen und die Sonne stand auch schon etwas tiefer. Mit Griffheizung kam ich dann doch beim Schmidt an, der wirklich gut sortiert ist. Natürlich blieb es nicht nur bei einer 18 cm hohen Eiche. Wenn man schon mal da ist ... Die Rückfahrt verlief allerdings schon im Dunkeln, weil ich doch etwas lang im Laden war.


    Als ich den Baum probeweise noch mit Blister auf dem Gelände plazierte, war schnell klar, dass hier auch wieder Try and error zugeschlagen hatte.


    20221112_211026t2cfr.jpg


    Als ich nämlich das Gelände von der anderen Seite sah, war plötzlich klar, welche Funktion dieser Bereich hatte. Er diente als Ladezone am Freiladegleis und als Zufahrt für LKW in den Gleisbereich. Ich werde wohl einen LKW und ein Förderband dort plazieren.


    Soviel zum Baum pflanzen


    Bis demnächst

    Martin

  • Hallo Martin,


    ganz besonders gelungen finde ich die geschotterte Freiladezufahrt. Wie Du den - ich nenne es mal - ungepflegten Übergang zum Gras (das auch wieder ungleichmäßigen, verschiedenen Bewuchs zeigt) hinbekommen hast und auch die Farbvariationen im Schotter selbst - Gesamtbild sehr authentisch - das muß man erst mal schaffen! Solche Details finde ich oft im Modell zu geradlinig, zu klinisch sauber. Muß mir gleich ein Lesezeichensetzen, damit ich das wieder finde wenn ich so weit bin ;)


    Viele Grüße

    Bernd